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Wiesloch / Walldorf

„Strih, strah, stroh, de Summerdag isch do“

Traditioneller Sommertagsumzug in Wiesloch am Sonntag um 14.30 Uhr

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Sehr viele Gruppen mit bunten Kostümen sind auch in diesem Jahr wieder beim Sommertagszug in Wiesloch dabei. Foto: Pfeifer

Wiesloch. Der traditionelle Wieslocher Sommertagsumzug findet in diesem Jahr am Sonntag, 24. März, um 14.30 Uhr statt: Über 300 Kinder werden in ihren bunten Kostümen gemeinsam mit dem Kurpfälzischen Fanfarenzug und der Stadtkapelle Wiesloch durch die Innenstadt ziehen und viele Besucherinnen und Besucher an der Wegstrecke erfreuen. 

Aber nicht nur als Publikum am Wegesrand sind Gäste herzlich willkommen. Auch alle nicht vorab angemeldeten Kinder und Erwachsene, die selbst mitwirken möchten, sind eingeladen, sich dem Umzug anzuschließen: Mit Rollern, bunt geschmückten Boller-, Kinder- und Puppenwagen, Fahrrädern oder auch einfach zu Fuß. Die Aufstellung für diese Gäste erfolgt ab 14.15 Uhr an der Ecke Schiller-/Ebertstraße, von wo aus sie sich am Zugende einreihen können.
 
Für die vorab eingeteilten Gruppen ist ab 14.10 Uhr Start der Aufstellung im Hof der Schillerschule. Von den Aufstellplätzen geht es über die Schillerstraße – Heidelberger Straße – Hauptstraße – Schlossstraße – Gerbersruhstraße – Heidelberger Straße zurück zum Schillerpark zur Abschlussveranstaltung. Hier treten Tänzerinnen und Tänzer der KG Blau-Weiss und des ChaChaClubs auf. Dort werden gemeinsam auch die traditionellen Sommertags-Umzugslieder gesungen, der Winter verbrannt und an-schließend die leckeren Sommertagsbrezeln ausgeteilt. Die Bevölkerung ist zu allen Aktivitäten recht herzlich eingeladen. 

Rock, Punk und westafrikanischer Groove

St. Leon-Rot. Die BIA und der Jugendkulturpunkt BLU beteiligen sich erstmals in diesem Jahr gemeinsam an den Internationalen Woche gegen Rassismus mit einer Veranstaltung. Musik wird den Abend dominieren. Die Band Megaton, bestens bekannt in der Region, spielen eigene Rock- und Punkstücke. Das Trio besteht aus Joe Ibrahim (guitar, vocals), Jö aus Schweden (drums) und Mitja (bass). Die drei Mitglieder machten seit 2008 zusammen Musik in der Band Sinus und gründeten nach deren Auflösung die Nachfolgeband Megaton – eine junge, motivierte Band, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Geschichten aus dem Alltag ihrer Generation zu erzählen und sozial- und gesellschaftskritisch Themen auf moderne Weise in ihren Liedern zu thematisieren und zu interpretieren.
 
Die One Family Band mit Musikern aus Gambia, Senegal und der Elfenbeinküste zeigen, was westafrikanischer Groove bedeutet. Einige der Musiker sind als Geflüchtete in die hiesige Region gekommen und machen seit einigen Jahren zusammen Musik. Es sind meist eigene, traditionell geprägte Stücke, die Fallou Mboge mit seiner Band spielen. Fallou Mboge – er schreibt die Songtexte und Melodien selbst und war bereits in Gambia ein bekannter Musiker, der aufgrund seines kritischen Songs „Freedom“ im gambischen Fernsehen direkt nach seinem Auftritt inhaftiert wurde. Madi Sarr ist der Tänzer der Band. Madi und Fallou sind seit ihrer Kindheit in Gambia befreundet und sind sich in Deutschland 2016 wieder begegnet. Die Perkussionisten Buba Jawara and Yankuba Jammeh sind erfahrene Trommler, die beide aus Musikerfamilien stammen. Brahima Diabate kommt von der Elfenbeinküste und spielt Balafon, eine Art Xylophon, in mehreren Bands in der Region.
 
Der Abend wird eine Möglichkeit sein, mit Vorurteilen aufzuräumen, neue Menschen kennenzulernen, zu feiern und sich zu vernetzen. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Evangelischen Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz und der Evangelischen Kirche St. Leon-Rot. Das Konzert gegen Rassismus findet am Samstag, 23. März, ab 20 Uhr, im Jugendkulturpunkt BLU, Leostraße 31, in St. Leon-Rot statt. Der Eintritt ist frei.

Die „Schultzes“ sind zu Gast

Wiesloch. Am Freitag, 22. März ist erstmals das Duo „Schultzes“ zu Gast in der Bluesstation im Alten Bahnhof in Wiesloch. Beginn ist um 20.30 Uhr.
Die „Schultzes“ das sind Petra Arnold-Schultz und Jürgen „Mojo“ Schultz. Die Odenwälderin und der Pfälzer leben auf neutralem badischen Grenzgebiet in Weinheim an der Bergstraße und sind sowohl musikalisch als auch privat „verbändelt“. Mit Gitarre, Kontrabass und zwei Stimmen interpretieren die Beiden Blues, Rock ’n’ Roll, Bluegrass und so manchen Hit der 60er und 70er Jahre.
 
Durch unzählige Auftritte als Schultzes oder in einer der anderen Formationen wie Magnolia, Travellers, Midnight Tokers..., sind die Beiden ein fester Bestandteil der hiesigen Musikszene. Zusammen als „Schultzes“ geben sie Songs aus allen Ecken ihrer musikalischen „Roots“ zum Besten. Interpretiert werden neben alten Bluesklassikern auch Stücke von J.J. Cale, Canned Heat, Steve Miller... sowie weitere Songs aus dem Oldiebereich. Im Vordergrund steht natürlich das Gitarrenspiel von Jürgen „Mojo“, daneben harmonisieren die Beiden aber auch gesanglich und sind ein gut eingespieltes Team, das die Songs für ihre Besetzung umarrangiert hat. Dem Publikum präsentieren sie sich mit einem ganz eigenem Charme, Humor und unbändiger Spielfreude.
 
Der Eintritt kostet 6 Euro, für Mitglieder günstiger. Weitere Infos gibt’s auf www.jazzclub77.de

„Swingin’ WiWa“ geht mit 
29 Liveacts an den Start

Wiesloch. Am Freitag, 22. März, geht „Swingin’ WiWa“ bereits zum 15. Mal an den Start. Das beliebte Musikfestival garantiert bis zum 5. Mai erneut einen beschwingten Frühlingsanfang im Doppel-Zentrum Wiesloch-Walldorf sowie in den Gemeinden St. Leon-Rot und Dielheim. Mit der richtigen Mischung und 29 Veranstaltungen aus den Bereichen Rock, Pop, Blues, Jazz, Salsa, Reggae, Soul und Singer-/Songwriting wird ein Programm auf hohem Niveau geboten – und das zu moderaten Eintrittspreisen oder sogar bei freiem Eintritt. 
 
Der Startschuss fällt am Freitag, 22. März, um 21 Uhr (Einlass ab 20 Uhr) im Clublokal Café Art, Kleinfeldweg 42 in Walldorf, mit Hot and Groovin’ Jazz, zu dem K.J. Dallaway and Friends einladen (Eintritt: 13 Euro, nur Abendkasse). Gleichzeitig versteht sich dieser Termin auch als jährlicher Starter der erfolgreichen Dallaway’schen Musiksessions, die einmal monatlich im Walldorfer Café Art stattfinden und ins zehnte Jahr gehen.
 
Das Musikprogramm, unter musikalischer Leitung des Trompeters K.J. Dallaway aus Trinidad und Tobago, wird nur ausgesuchte Lieblingsstücke bieten, eigenwillige Interpretationen von Coversongs und groovige Eigenkompositionen aus der Feder des Bandleaders. Line-up: Dallaway (voc, tr, flh), Wayne Dallaway (voc, pos), Gesa Marie Schulze (sax), Lisa Müller (keys), Monia Krüchten (voc), Markus Herrmann (git), Alexander Broschek (bs), Benjamin Doser (dr) und Bühnengäste.
 
Alle weiteren Informationen zum „Swingin’ WiWa“-Programm und den Veranstaltungsorten gibt es unter www.swingin-wiwa.de; Tickets im Vorverkauf unter anderem bei Bücher Dörner (Wiesloch und Walldorf), im Palatin Wiesloch und online unter www.reservix.de 

Starke Stücke von (un-)möglichen Freundschaften

Walldorf. Den Auftakt zur Kinder- und Jugendkulturwoche 2019 machte schon gestern in der Stadtbücherei ein kleiner Drache. Der Drache Kokosnuss ist es, der in Originalbildern seines Schöpfers Ingo Siegner zu sehen sein wird. Wie Büchereileiterin Barbara Grabl weiß, hat der kleine Drache mit seinen Abenteuern schon viele Kinder durch ihre Kindheit begleitet. Etwa vierzig Bilder aus der Feder von Ingo Siegner werden bis 13. April in der Stadtbücherei zu sehen sein, darunter auch Bleistiftzeichnungen, die vom Zeichnen und Schreiben zu später Stunde zeugen. Die Bilder werden im Büchereigebäude verteilt sein, so dass man diese auch gleich noch besser kennenlernen kann.
 
Tierischer Spaß garantiert
 
Am Montag, 25. März, erwartet die Kinder der 2. und 3. Klassen um 9 Uhr und um 11 Uhr ein wahrer Lesekünstler. Dieses vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels verliehene Prädikat kann der Autor Oliver Scherz für sich beanspruchen. Scherz, der auch eine Schauspielausbildung hat, liest aus seinem Buch „Ein Freund wie kein anderer“. Es geht um die schier unmöglich erscheinende Freundschaft zwischen einem Erdhörnchen und einem Wolf. Aus anfänglicher Angst erwächst eine wunderbare Freundschaft. „Man hofft auf eine Fortsetzung dieses Buchs“, meint Barbara Grabl, die alle bisherigen Bücher von Oliver Scherz empfehlen kann. 
 
Für das Bücherei-Team geht mit Oliver Scherz’ Lesung ein lang gehegter Herzenswunsch in Erfüllung. Kinder ab 8 Jahren können Oliver Scherz, der oft auch seine Gitarre mitbringt, am Nachmittag des 25. März ab 16 Uhr erleben. „Wenn der geheime Park erwacht, nehmt Euch vor Schabalu in Acht“ – so der Titel des Buchs, aus dem Scherz vorlesen wird. In dem verwunschen wirkenden, verlassenen Vergnügungspark tummeln sich Riesen, Wahrsager, Dinosaurier und Schabalu. „Es wird auch etwas gruselig“, verspricht Grabl. 
 
Mit Rüdiger Bertram kommt am 27. März morgens ein „frecher, frischer Autor“ in die Stadtbücherei. Er gilt als einer der bekanntesten deutschen Kinderbuchautoren und wird Kindern der 3. und 4. Klassen aus seinem Buch mit dem vielversprechenden Titel „Stinktier und Co.“ vorlesen. Die 10-jährige Zora bekommt das Stinktier Dieter als ständigen Begleiter, was zunächst keine Begeisterungsstürme bei ihr auslöst. Aber Dieter ist gar nicht so übel wie gedacht und tierischem Spaß steht nichts mehr im Wege. Rüdiger Bertram kennen viele vielleicht schon als Schöpfer der Comic-Romane „Coolman und ich“, die er gemeinsam mit dem Zeichner Heribert Schulmeyer veröffentlicht hat. Am Nachmittag legt Rüdiger Bertram ab 16 Uhr nochmals los mit „Frieda Kratzbürste“, einer kecken Puppe, die der schüchternen Anna mächtig Mut macht. 
 
Am Freitag, 29. März, bekommt der Drache Kokosnuss dann Gesellschaft eines Artgenossen. Das Figurentheater Winter präsentiert um 9 Uhr und um 11 Uhr für Kinder ab 4 Jahren „Eine Hand voll Drachenfeuer“. In einer Mischung aus Puppentheater und Schauspiel entführen die Akteure die Kinder in ein kaltes Land im Winterschlaf, wo ein einsamer Drache das Feuer hütet. Dieser Tag bleibt ganz den Drachen gewidmet, denn ab 16 Uhr steigt das große Drachenfest für alle ab 5 Jahren. „Auf die Drachen – fertig – los!“ heißt es dann und wer so richtig Spaß haben will, kann gerne verkleidet kommen. Es wird gefeiert mit Drachenspielen und Drachengeschichten. Es darf gebastelt werden, es werden schön-schaurige Drachengesichter geschminkt und natürlich gibt es für findige Kinder auch etwas zu gewinnen. Wer nämlich in der Stadtbücherei eine Drachenschuppe findet oder eines der vielen verloren gegangenen Dracheneier, bekommt einen kleinen Preis. 
 
Mit „Der kleine Hobbit“ endet am Samstag, 30. März, die Kinderkulturwoche in der Stadtbücherei. Nochmals ist es das Figurentheater Winter, das den Hobbit Bilbo mit den Zwergen losziehen lässt, um deren sagenumwobenen Schatz zurückzugewinnen. Die Vorstellung für alle von 8 bis 99 Jahren (und darüber) beginnt um 17 Uhr.
 
Warum Maulina mault
 
Für Jugendliche der Klassen 5 und 6 präsentiert die Badische Landesbühne am Montag, 1. April, um 10.30 Uhr in der Aula der Waldschule „Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt“. Jeanette Zeiher vom federführenden Jump hat dieses Stück in Kooperation mit der Waldschule ausgewählt, weil es ein sehr aktuelles Thema aufgreift. „Warum dürfen Eltern alles entscheiden?“ fragt sich (sicher nicht nur) Maulina, deren Eltern sich gerade getrennt haben. Die einschneidenden Veränderungen, die nun anstehen, stellen Maulinas Leben auf den Kopf. Wie sie durchkommt, ist in dieser (geschlossenen) Veranstaltung zu sehen, der sich ein Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern, den Darstellern und Schulsozialarbeiter Manfred Bugert anschließt. 
 
„Wir freuen uns auf schöne und turbulente Tage“, meinen Jeanette Zeiher und Barbara Grabl. Programmflyer zur Kinder- und Jugendkulturwoche liegen in der Stadtbücherei, im Jump und an weiteren Stellen aus. Die Vormittagsveranstaltungen sind für die Schulklassen reserviert. Erwachsene, die Interesse haben, sind ebenfalls willkommen, sofern noch genügend Platz ist. 
 
Informationen und Anmeldungen: Stadtbücherei Walldorf, Hirschstraße 15, Telefon 06227/35-2600; JUMP Waldorf, Jeanette Zeiher, Telefon 06227/35-2503