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Wiesloch / Walldorf

Bürgersprechstunde mit OB Dirk Elkemann

Am 1. Februar, 17 bis 19 Uhr – Anmeldung

Wiesloch.
Um die Anliegen der Wieslocher Bürgerinnen und Bürger zu erfahren, bietet Oberbürgermeister Dirk Elkemann jeweils an einem Tag im Monat eine Bürgersprechstunde an. Auch in Zeiten von Corona soll dieses Angebot weiter aufrechterhalten werden, aktuell allerdings in einer anderen Form: Interessierte können sich für die Bürgersprechstunde anmelden, die mit dem Video-Konferenz-Format „zoom“ oder telefonisch angeboten wird, nur in dringenden Ausnahmefällen wird es einen Präsenztermin geben.

Aktuell gibt es noch Termine für die Sprechstunde am 1. Februar, von 17 bis 19 Uhr. Anmeldungen für die Bürgersprechstunde nimmt Sigrid Sauter-Gaa unter Telefon 06222/84212, oder per E-Mail sigrid.sauter-gaa@wiesloch. de entgegen. Hier werden der konkrete Termin und die Zugangsdaten vergeben.
Die Bürgerinnen und Bürger sollten bei der Anmeldung das Thema nennen, über das sie gerne sprechen wollen.

Ohne Voranmeldung ist jedoch keine Terminvergabe möglich. Im Verhinderungsfalle sollte dann der Termin im Sekretariat des Oberbürgermeisters rechtzeitig abgesagt werden.

„Unser Wald heute und morgen“

Online-Talk mit Thorsten Krings

Wiesloch.
Der FDP-Landtagskandidat im Wahlkreis 37 (Wiesloch) Prof. Dr. Thorsten Krings lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zur Diskussion über „Unser Wald heute und morgen“.

Besonderes Augenmerk gebührt dabei den Fragen „Welche Auswirkungen werden Klimawandel, Artensterben und menschliche Eingriffe auf unsere Waldgebiete haben? Und welche Strategien können wir dem entgegensetzen?“

Diese Gesprächsrunde findet als Online-Talk am Samstag, 30. Januar, von 17 bis 19 Uhr statt. Gastredner ist Prof. Dr. Hubert Speth, Forstwirt mit langjähriger Erfahrung im internationalen Holzhandel. Der ehemalige Inhaber einer Holz-Import-Firma und Waldbesitzer beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit den Veränderungen in unseren Wäldern und sucht nach Lösungsansätzen, wie eine moderne Forstwirtschaft auf die Folgen des Klimawandels reagieren kann. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Themenbereich Nachhaltigkeit.

Um vorherige Anmeldung per E-Mail an: thorsten.krings@fdp-wiesloch.de wird gebeten; nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten zu diesem Online-Talk zugesendet.

Weitere Informationen auf www.fdp-wiesloch.de.

Verkehrssicherungs- und Durchforstungsarbeiten

Waldwege werden in Abschnitten gesperrt

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Zu allen Tageszeiten ist der Wieslocher Dämmelwald ein viel besuchter Ort für zahlreiche Spaziergänger, Walker und Jogger. In Zeiten der Corona-Krise haben die Zahl der Waldbesuche sowie die Dauer des Aufenthaltes im Wald und damit auch seine Wertschätzung als Naherholungsangebot vor der Haustüre deutlich zugenommen. Foto: Stadt Wiesloch

Wiesloch.
In den nächsten Tagen werden Forstarbeiter entlang der Hauptwege im Dämmelwald eine Entnahme von abgestorbenen und absterbenden Bäumen durchführen. Insbesondere sind davon Eschen betroffen, die durch das sogenannte Eschentriebsterben bereits sehr stark geschädigt sind. So wurde in den vergangenen Wochen beobachtet, dass ohne große Windbewegung ganze Kronenteile von Eschen abgeworfen wurden, die dann auf den Wegen gelandet sind. Der Bereitschaftsdienst des Bauhofes hat die Wege dann anschließend wieder freigeräumt. Angesichts der zahlreichen Waldbesucher muss das aber nicht immer so gut ausgehen. Deshalb hat die Revierleitung in Abstimmung mit der Stadtverwaltung beschlossen, eine Überprüfung der Verkehrssicherheit entlang der viel begangenen Hauptwege durchzuführen und die gefährlichen Bäume zu entnehmen. Die Waldwege müssen dazu in Abschnitten gesperrt werden. Die Waldbesucher werden dringend gebeten sich an diese Absperrungen zu halten, weil in diesen Bereichen Lebensgefahr durch die Fäll- und Rückarbeiten besteht.

Darüber hinaus werden in den Beständen mit über hundertjährigen Eichen die Baumkronen von Lichtkonkurrenten freigestellt, damit sich die Baumveteranen auch in den nächsten Jahrzehnten möglichst unbedrängt weiter entwickeln können. In der Regel sind dies Eschen und Buchen und Ahorn, die bei der noch guten Wasserversorgung im Dämmelwald in die alten Eichenkronen hineinwachsen. Interessenten an Schlagraum und Polterholz können sich auf der Homepage der Stadt einen entsprechendes Bestellformular herunter laden und an m.bartik@wiesloch.de mailen oder auf dem Postweg einsenden.

Corona-Impfung: Stadtverwaltung hilft bei Terminvergabe

Unterstützung bei Online-Reservierung

Leimen.
(mu) Wie in den Medien bereits berichtet wurde, haben in Baden Württemberg inzwischen Impfzentren ihre Arbeit aufgenommen. Zunächst werden Senioren über 80 Jahre geimpft, die hierfür online unter www.impfterminservice.de oder telefonisch unter der Hotline 116117 einen Termin vereinbaren müssen. Die Telefonnummer der Hotline ist leider oft besetzt, und die Online-Terminvergabe ist für Senioren, die teilweise nicht über einen Internetzugang verfügen und oft auch kein Smartphone haben, nahezu unmöglich.

Senioren, denen Angehörige hier aus welchen Gründen auch immer nicht helfen können, können sich während der allgemeinen Sprechzeiten an die Stadtverwaltung wenden. Ansprechpartnerin ist Lisa Brand, die unter der Nummer 06224/704-247 erreichbar ist. Sie beantwortet Fragen rund um die Impfterminvergabe in den Impfzentren und unterstützt bei der Online-Anmeldung. Wenn es erforderlich sein sollte, kann die Stadtverwaltung auch die Anmeldung für Senioren vornehmen. Die Stadtverwaltung bittet aber, diese Hilfe nur in Anspruch zu nehmen, wenn von anderer Seite keine Möglichkeit besteht. Um Verständnis wird gebeten, wenn es auch unter dieser Nummer zu Wartezeiten kommen kann.

Mit neuen Wahlbezirken ins Superwahljahr

Weniger Urnenwahlbezirke, mehr Briefwahlbezirke – Walldorf hat sich vorbereitet

Walldorf.
In der letzten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats des Jahres 2020 am 8. Dezember begrüßte das Gremium den Verwaltungsvorschlag, die Urnenwahlbezirke von bisher dreizehn auf acht zu reduzieren und dafür die zwei Briefwahlbezirke auf vier zu erhöhen.

Wie Klaus Brecht, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Umwelt, ausführte, habe man sich unabhängig vom „Corona-Trend“ zur Briefwahl schon länger Gedanken gemacht, die Zahl der Briefwahlbezirke zu erhöhen. Über zwanzig Prozent habe der Briefwahlanteil bei den letzten Wahlen betragen und werde noch deutlich steigen, so Brecht.

Er erläuterte, dass für die Wahl des 17. Landtags von Baden-Württemberg am 14. März vom Land die Aufforderung gekommen sei, die Wahl unter Infektionsschutzbedingungen vorzubereiten und die Wahllokale entsprechend zu organisieren. Wie Brecht erklärte, ließen sich die geforderten Hygienemaßnahmen mit getrennten Ein- und Ausgängen und ausreichendem Abstand in manchen der bisherigen Wahllokale nur schwierig und mit großem Aufwand umsetzen. Die Anzahl der Urnenwahlbezirke zu reduzieren und dafür die der Briefwahlbezirke zu erhöhen, habe sich nun angeboten.

Aus den bisher dreizehn Urnenwahlbezirken werden nun acht, wobei die Wählerinnen und Wähler weiterhin in ihre angestammten Wahllokale gehen können. Schulzentrum, Schillerschule, Kommunaler Kindergarten und Waldschule werden jeweils zwei Wahlbezirke umfassen.
In der Waldschule stehen die Urnen nicht mehr in den Pavillons, sondern in der barrierefreien ebenerdigen Turnhalle. Im Schulzentrum bietet die neue Mensa rollstuhlgerechte Wahllokale. In allen Wahllokalen gibt es separate Ein- und Ausgänge, um Begegnungsverkehr zu vermeiden.
Höhere Entschädigung für Wahlhelferinnen und -helfer

„Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zu gewinnen, ist sehr schwierig“, stellte Brecht fest. Insgesamt seien für jeden Wahlbezirk acht Wahlvorstände zu bestellen, was nominell insgesamt 96 Personen bedeute. Die voraussichtlich im März noch bestehenden Corona-Bedingungen mit Maskenpflicht dürften das Ganze noch erschweren.

Der Gemeinderat stimmte daher dafür, die pauschale Wahlhelfer-Entschädigung von bisher 41 Euro auf 100 Euro zu erhöhen, zumindest für die Landtagswahl. Dies soll es erleichtern, genügend Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zu finden.

Sichere Wahlen

„Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen“, meinte Stadtrat Mathias Pütz (CDU). Er begrüßte die vorgeschlagenen Änderungen mit weniger, dafür großzügigeren Wahllokalen. Auch dem Trend zur Briefwahl zu begegnen, sah er positiv. Wahlen unter Einhaltung aller bewährten Regeln einhalten zu können, setze das Pflichtbewusstsein der ehrenamtlichen Helfer voraus, um deren Unterstützung Pütz warb. Auch wenn Wahlhelfer ein Pflichtamt ausübten, setze man auf Freiwilligkeit und auf das Pflichtbewusstsein, meinte er. Er war sich sicher, dass die Verwaltung alles Erforderliche berücksichtigen werde, um sichere Wahlen abzuhalten. Auch SPD-Stadträtin Elisabeth Krämer begrüßte die Neueinteilung der Wahlbezirke angesichts des Anstiegs der Briefwahl. Da man beim Urnengang weiterhin in das Stammwahllokal gehe, sei die Änderung dieser Bezirke „kaum zu bemerken“. Da die Wahlen eine „große Herausforderung“ darstellten, vor allem für diejenigen, die am Wahltag arbeiten und auszählen müssten, sprach Krämer sich ebenfalls für die Erhöhung der Entschädigung aus. Stadtrat Wilfried Weisbrod (Bündnis 90/Die Grünen) schloss sich den Verwaltungsvorschlägen an, stellte vorab aber die Frage nach der Befangenheit der Bürgermeisterin, die als Kandidatin für den Landtag durch die Erhöhung der Wahlhelferentschädigung einen „Prestigegewinn“ für sich verbuchen könne.

Eine Interessenkollision könne man nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs von Baden-Württemberg aus dem Jahr 1993 hier nicht ausschließen, so Weisbrod. Er erwarte mehr „Befindlichkeit“ bei solchen Themen. Bürgermeisterin Christiane Staab erklärte, dass dies geprüft worden sei und keine Befangenheit vorliege. Die Briefwahl sei aktuell die „sicherste Form der Wahl“, stellte Stadtrat Dr. Günter Willinger (FDP) fest.

Er kritisierte, dass das Land nicht aktiv die Briefwahlunterlagen gleich mit dem Wahlschein zuschicken wolle. „Das vermissen wir sehr, vielleicht kommt noch Bewegung in den Landtag“, erklärte er. Ältere brauchten „aktive Hilfe“ und barrierefreien Zugang zur Briefwahl, forderte er. Stadträtin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau (SPD) zeigte sich ebenfalls „befremdet“ darüber, dass die Briefwahlunterlagen nicht gleich mitgeschickt würden.

Bürgermeisterin Christiane Staab sicherte zu, zu prüfen, wie man Älteren hier Hilfe leisten könne – „ohne Prestigegewinn für die Bürgermeisterin“.