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Wiesloch / Walldorf

Die Schneemänner kommen

Walldorf. Auch wenn sich der November weiterhin eher mild zeigen sollte, steht Walldorf eine „Schneemann-Invasion“ bevor. Noch dazu handelt es sich um Exemplare, die auch bei wärmeren Temperaturen nicht dahinschmelzen, wie die Abteilung Werbegemeinschaft des Gewerbevereins Walldorf versichert.
Da der Weihnachtsmarkt coronabedingt nicht stattfinden kann, will das Team der Werbegemeinschaft wenigstens mit den Schneemännern weihnachtliche Stimmung in Walldorf verbreiten und vor allem Kindern eine Freude bereiten.

Seit vergangenen Montag bis Samstag, 19. Dezember, tummeln sich die Schneemänner in elf Geschäften im Zentrum, die an einem großen Schneemann im Schaufenster zu erkennen sind. Drei Euro kostet ein Schneemann, der wegen der besseren Haltbarkeit nicht aus Schnee, sondern aus Holz geschnitzt ist, wie die beliebten Osterhasen der Werbegemeinschaft.

Die etwa 25 Zentimeter großen Exemplare sehen allerdings noch etwas blass aus und können Farbe vertragen, auch wenn sie traditionell eher einfarbig weiß sind. Wer seinem Holzschneemann daheim ein neues, buntes und weihnachtliches Aussehen verschafft und vom Ergebnis bis zum 19. Dezember ein gutes Fotos an die Werbegemeinschaft schickt, nimmt am 9. Januar an der Verlosung von 10 wertvollen Preisen teil. Außerdem werden die Fotos vom 21. Dezember bis zum 6. Januar in den Schaufenstern der beteiligten Geschäfte ausgestellt.

Die Fotos sind bis zum 19. Dezember an folgende E-Mail-Adresse zu schicken: info@werbegemeinschaft-walldorf.de

Wandern in der Natur vor der eigenen Haustür

Spannendes und Entspannendes auf Tairnbacher Rundwegen

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Informationen zu den Wanderwegen gibt es unter anderem bei der Dreschhalle. Foto: Helmut Pfeifer

Mühlhausen. Urlaub wie zu Großmutters Zeiten, so könnte vielleicht mancher zu dem sagen, was gerade eine Wiedergeburt erlebt: Wandern in der Natur vor der eigenen Haustür. „Langweilig? Auf keinen Fall“, meint der Tairnbacher Ortsvorsteher und Vorsitzende des Heimatvereins, Rüdiger Egenlauf, der zusammen mit seinem Verein für „Tairnbacher Rundwege in der Natur“ wirbt. „Wir sind froh um jeden Menschen, der sich für unsere schöne Natur interessiert und sie zu schätzen weiß“, so Egenlauf. „Ist es nicht so, dass Corona die ideale Gelegenheit ist für einen ortsnahen Tempowechsel? Raus aus dem Alltag, rein in die Natur!“
Im Herzen Tairnbachs am Rande des Dorfplatzes steht eine Hinweistafel, die auf vier ganz unterschiedliche Rundwege in der Natur hinweist. Hier ist auch der ideale Ausgangspunkt für Wanderer aus der Region, um das Auto zu parken. In verschiedenen Farben, rot, blau, grün und gelb, sind die Routen abgebildet, ganz unterschiedlich auch ihre Länge: Panoramaweg (drei Kilometer), Pavillon-Rundweg (vier Kilometer), Großer Rundweg (sieben Kilometer), Hohlenpfad (14 Kilometer).

Der „Panoramaweg“ macht seinem Namen alle Ehre. Er führt als Grasweg, der mit gutem Schuhwerk begangen werden kann, in engem Bogen rund um den nordöstlichen Teil des Dorfes zunächst hoch durch das Neubaugebiet „Lorchenberg“. Kaum hat man das Dorf verlassen, hat man einen schönen Blick über das im Tal liegende Tairnbach und auch zum „Galgenberg“ auf der anderen Talseite. Über eine Hügelkuppe geht es an einem Sendemast vorbei zum Aussiedlerhof Müller, auf der Höhe weiter zu einem tollen Kraichgau-Odenwald-Rundblick, und dann in Richtung Dorf. Durch einen sehenswerten Hohlweg gelangt der Wanderer zur evangelischen Kirche. Auch der schön angelegte Friedhof ist sicher ein Besuch wert.

Vom Dorfplatz in südliche Richtung führt der „Pavillon-Rundweg“ über den Wald „Rote Klinge“ mit seinen wertvollen Waldbiotopen zum Aussichtspavillon mit einer Sitzgruppe auf dem „Galgenberg“. Ruhebänke und Tische laden nicht nur hier zum Verweilen ein. Von dort hat man einen der schönsten Kraichgau-Rundblicke überhaupt bis zur Burg Steinsberg, zum Michaelsberg, zum Schwarzwald und Pfälzer Wald und im Norden bis zum Königsstuhl. „Wenn das Wetter mitspielt, lassen sich dort oben die schönsten Sonnenuntergänge beobachten“, weiß Rüdiger Egenlauf zu berichten. Eine Windrose erzählt mit genauen Entfernungsangaben, wo welche Ziele in den verschiedenen Himmelsrichtungen liegen. Vom Galgenberg geht es bergab zum Vereinsgelände des Hundesportvereins, dann entlang des Buschwalds mit einem Einblick in einen stillgelegten Steinbruch zurück in die Ortsmitte.

Der sieben Kilometer lange „Große Rundweg“ umkreist in einem weiten Bogen fast die gesamte Gemarkung. Vom Dorfplatz geht es durch die Eichtersheimer Straße hoch zum Galgenberg-Pavillon und von dort aus auf der Höhe in östlicher Richtung über die „Rote Klinge“, den „Eschelbacher Berg“ und den „Katzenwald“ im weiten Bogen zu den Aussiedlerhöfen Zimmermann und Müller. Auf der ganzen Passage gibt es tolle Aussichten ins Leimbachtal, auf das ständige Auf und Ab des Hügellands und weit im Hintergrund auf den Katzenbuckel bei Eberbach. Jetzt geht es in ein schmales Tal entlang des Dielheimer Waldes, vorbei an der Hütte der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesloch zur Tairnbacher Kleingartenanlage. Am Industriegebiet „Bangert“ vorbei und entlang des „Buschwalds“ führt der Weg zurück zum Dorfplatz.

Mit einer Gesamtlänge von 14 Kilometern setzt der „Hohlenpfad“ eine gewisse Kondition voraus, denn er verläuft in einem ständigen Auf und Ab durch das hügelige Gelände. Geworben wird für diesen Weg unter dem Motto „Stille erleben, Vielfalt erfahren“. Der Weg lässt sich auch in Abschnitten gut begehen. Seit 2010 gibt es einen ersten, ungefähr acht Kilometer langen Teil, der im Rahmen der Flurbereinigung geschaffen wurde. Ein zweiter Teil – im Jahre 2017 erweitert - erstreckt sich über eine Länge von sechs Kilometern südlich von Tairnbach und führt über weite Strecken durch Landschaftsschutzgebiete zwischen Tairnbach, Mühlhausen und Eichtersheim. Dieser Weg bietet nicht nur prächtige Ausblicke, auf elf Thementafeln entlang des gekennzeichneten Weges erfährt der Wanderer Wissenswertes über die landschaftlichen und ökologischen Besonderheiten. Über 60 Hinweisschilder mit dem Eidechsensymbol weisen den Weg. An einigen Stellen ist der Hohlenpfad deckungsgleich mit den anderen Rundwegen. An der Infotafel am Dorfplatz sind in einer Box auch Flyer des Hohlenpfads ausgelegt.

Naturfreunde wissen schon längst, was den Hohlenpfad so reizvoll macht. Hier sind die Hohlwege in allen Varianten erlebbar: Von der naturbelassenen Hohle, die weiter genutzt wird, über die aufgegebene Hohle, die in einen „Dornröschenschlaf“ versunken ist, bis zur befestigten Hohle. Was so fasziniert, ist der ständige Wechsel in der Natur: Schattige Wege, sonnendurchflutete Höhen, herrliche Fernblicke über die Rheinebene bis zum Pfälzer Wald, über den Kraichgau bis zum Schwarzwald und den Odenwald. Dazu kann der Wanderer zu allen Jahreszeiten botanische Raritäten aus Tier- und Pflanzenwelt entdecken.

Unterwegs gibt es auch Informationen über die Entstehung der Hohlwege, die typisch für den Kraichgau sind. Vor Tausenden von Jahren wurde Löß aus der Rheinebene hier hergeweht und lagerte sich in mächtigen Schichten ab. Die Wagenräder der Gespanne der Bauern gruben sich in den Boden ein, der Regen sorgte für weitere Auswaschungen, sodass tiefe Einschnitte in die Landschaft entstanden. So wurden die Hohlwege einst die direkten Verbindungen zwischen den Gemeinden, die Landwirte nutzten sie, um zu ihren Feldern zu gelangen.

„Gerade in Corona-Zeiten lassen sich die Tairnbacher Rundwege zu spannenden und entspannenden Wanderungen und Naturerlebnissen nutzen. Dabei lässt sich frische Luft und eine Menge Energie tanken“, so werben Ortsvorsteher Rüdiger Egenlauf und sein Heimatverein für ihre Rundwege.

Schlafplätze für Obdachlose

Wiesloch/Walldorf. Weil Obdachlose in der kalten Jahreszeit besonders gefährdet sind, betreibt die Stadt Wiesloch im Adelsförsterpfad 10/0 (gegenüber der Kfz-Zulassungsstelle) im Untergeschoss einen Erfrierungsschutz, der in den Winternächten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt geöffnet ist.
Dort sind Schlafplätze eingerichtet, so dass Menschen ohne Wohnung die Möglichkeit zum Übernachten haben.

Außerdem gibt es in Walldorf, Wieslocher Straße. 2, die Plattform (Begegnungsstätte für wohnungslose Menschen), die Montag bis Freitag von 11 bis 16.30 Uhr, Samstag und an Feiertagen von 12 bis 16 Uhr geöffnet ist. Dort besteht die Möglichkeit, sehr günstig eine warme Mahlzeit und kostenlos Kaffee und Tee zu erhalten. Ferner sind Duschen und Waschmaschinen vorhanden.

„Schauen Sie nicht weg, wenn Sie bei Kälte einen Menschen in Not sehen! In Wiesloch können Sie sich an das Ordnungsamt wenden, per Telefon unter 06222/ 84262 oder an das Polizeirevier unter 06222/57090. Bei hilflosen, erfrierungsgefährdeten Menschen, rufen Sie im Notfall bitte den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 an“, so der Appell.

„Reicht der Strom in Deutschland?“

Wiesloch. Welche Fahrzeugantriebe in Zukunft eingesetzt werden, ist ein wichtiges Thema. Der FDP-Landtagskandidat im Wahlkreis 37 (Wiesloch) Prof. Dr. Thorsten Krings greift diese Frage auf. Er lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu einem Online-Talk am Donnerstag, 26. November, von 19 bis 20.30 Uhr.

Referent ist Prof. Dr.-Ing. Rainer Klein, Professor für Mechatronik an der DHBW Mosbach, die einen Forschungsschwerpunkt im Bereich Elektromobilität hat. Im Rahmen seiner Tätigkeit beschäftigt. der Hochschullehrer sich vor allem mit Fragen der praktischen Umsetzbarkeit von batteriegetriebener Elektromobilität. Er kritisiert bei den Gegnern der Elektromobilität vor allem Falschinformationen und fehlendes Faktenwissen. Mit seinen Vorträgen und Veröffentlichungen zu dem Thema ist er bundesweit bekannt. Rainer Klein ist als Fachexperte eingeladen, der in keiner Beziehung zur FDP steht, sondern sich auf einen offenen Austausch freut.

Die Freien Demokraten sehen die notwendige Wende in der Energiepolitik zunächst technikneutral, weil viele Bereiche noch nicht ausreichend erforscht sind. Hierbei kritisiert die FDP vor allem die Untätigkeit der Regierung in Bezug auf e-fuels und Wasserstoff. Diese Veranstaltung verfolgt den Zweck, mit einem renommierten Experten in den Dialog über die Chancen und vielleicht auch Grenzen der batteriebetriebenen E-Mobilität zu treten. Nach Prof. Kleins Impulsvortrag wird es Raum für eine Diskussion und für Fragen der Teilnehmer geben.

Interessierte melden sich zuvor per E-Mail an bei Thorsten Krings unter thorsten.krings@ fdp-wiesloch.de. Nach der Anmeldung werden sie die Zugangsdaten zu diesem Online-Talk erhalten.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.fdp-wiesloch.de.

Geschenke für die Tafel

Wiesloch. Die Jugendlichen der Jugendzentren Wiesloch und Baiertal bringen sich zur diesjährigen Weihnachtszeit mit selbst gemachten Geschenken für die Tafel ein.
Am Donnerstag, 3. Dezember, findet von 15 bis 18.30 Uhr in Wiesloch und von 16 bis 20 Uhr in Baiertal die Geschenke-Aktion statt. Auch Spenden werden an diesem Tag gerne entgegen genommen und von den Jugendlichen verpackt. Aufgrund der aktuellen Situation sind maximal acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlaubt.
Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 06222/3071477, mobil 0151/23220518 oder per E-Mail jugendzentrum-wiesloch@ib.de. Ansprechpartnerinnen sind Annika Mangold und Amelie Becker.