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Wiesloch / Walldorf

Stadt Wiesloch: Keine Gebühren für Kitas und Kernzeitbetreuung

Eltern in dieser schwierigen Zeit entlasten

Wiesloch.
Um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, hatte die Landesregierung am 13. März beschlossen, landesweit alle Schulen und Kindertagesstätten bis einschließlich 19. April zu schließen. Auch in Wiesloch sind seit dem 17. März alle Einrichtungen geschlossen. Nur noch die Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in den so genannten systemrelevanten Berufen arbeiten, wird in Kindergärten und Schulen angeboten. 

 
Um die Eltern in dieser schwierigen Zeit zu entlasten, wird die Stadt Wiesloch den Empfehlungen der Landesregierung folgen und den Einzug der Gebühren für die Kindergärten, die Kindertagesstätten und die Gebühren für die Kernzeit-Betreuung in den Grundschulen für den Monat April aussetzen. Dies betrifft nicht nur den städtischen Kindergarten „Sternschnuppe“ in Schatthausen sondern auch die Einrichtungen der freien und privaten und kirchlichen Träger. Bereits jetzt arbeiten die Kommunen, das Land Baden-Württemberg und der Bund an einer gemeinsamen Lösung. Die Stadt Wiesloch informiert, sobald dazu weitere Erkenntnisse vorliegen und wünscht allen Kindern und Eltern, dass sie gut durch diese schwierige Zeit kommen.
 
Für Informationen zur aktuellen Situation und zur Notbetreuung in den Kindergärten und Schulen stehen allen Interessierten, am besten zu den Sprechzeiten, Montag, Mittwoch und Freitag, 8 bis 12 Uhr und Mittwoch 14 bis 18 Uhr, folgende Bereiche zur Verfügung: 
  • Generationenbüro (Bereich Kindergärten) unter Telefon 06222/84-308 und 84-381 oder per Mail an kita@wiesloch.de 
  • Schulverwaltung (Bereich Grundschulen Kernzeitbetreuung) der Stadt Wiesloch unter Telefon 06222/84-275 und 84-259 oder per E-Mail notbetreuung@wiesloch.de.

13 500 junge Bäume für Wieslochs Wald der Zukunft

Zusätzlich werden 1000 Eichen im Gewann Dörnigt nachgepflanzt

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Rund 1000 Bäume pro Tag werden von dem Arbeitsteam nach klassischer Methode mit dem Pflanzspaten in den Boden gebracht. In drei Wochen sollen die Pflanzmaßnahmen abgeschlossen sein. Foto: Stadt Wiesloch

Wiesloch. Die Witterungsbedingungen sind im Moment ideal, um die jungen Bäume in den Boden zu bringen und ihnen dabei die besten Startchancen zu geben, so Revierleiter Robert Lang, der seit Jahresbeginn für die Wieslocher Wälder zuständig ist und die Pflanzmaßnahmen koordiniert und überwacht. Zunächst einmal mussten die dafür vorgesehenen Pflanzflächen in den Distrikten Dörnigt (Unterer Wald in Frauenweiler), Metzgerschlag (Baiertal) und Eichwald (Schatthausen) für die Pflanzung vorbereitet werden. 
 
Während in Baiertal und in Schatthausen durch den Borkenkäfer befallene Fichtenkulturen in den Vorjahren komplett ausgefallen sind und geräumt werden mussten, wurden in Frauenweiler durch das Eschentriebsterben in Mitleidenschaft gezogene Waldbestände in den letzten beiden Jahren vorzeitig geerntet und dabei zwei größere Freiflächen geschaffen, die jetzt mit „Zukunftsbaumarten“ aufgeforstet werden, die besser an die sich verändernden klimatischen Bedingungen mit längeren Hitze- und Trockenperioden angepasst sind. Es sind dies vor allem die heimischen Stiel- und Traubeneichen, die mit ihrem tiefen Wurzelsystem noch an Wasservorräte herankommen, wenn die Flachwurzler unter den Waldbäumen bereits ihre Blätter oder Nadeln fallen lassen. 
 
Darüber hinaus stehen die Eichen bei den Naturschützern hoch im Kurs, weil sie einer Vielzahl von Waldbewohnern einen geeigneten Lebensraum bieten können. Allerdings sind die jungen Bäumchen auch beim Rehwild sehr begehrt, weshalb alle neu gepflanzten Flächen mit einem Schutzzaun außen herum versehen werden müssen. Den Eichen beigemischt werden Hainbuchen, Elsbeeren und in Schatthausen auch die Esskastanie. 
 
Die Pflanzung und Entwicklung von neuen Eichenmischwäldern erfordert im Gegensatz zu anderen Baumarten und gegenüber einer Naturverjüngung einen deutlichen Mehraufwand, der vom Land im Rahmen einer Fördermaßnahme bezuschusst wird oder im Rahmen von Ökopunkten dem Waldbesitzer gutgeschrieben wird. Dem Wunsch des Ortschaftsrates Baiertal nach einer Einbeziehung der Öffentlichkeit bei der Pflanzung konnte aufgrund der aktuellen Situation leider nicht entsprochen werden.

Darüber hinaus beteiligt sich Wiesloch an der Klimaschutzaktion „1000 Bäume für 1000 Kommunen“ des Gemeindetages Baden-Württemberg. Revielrleiter Robert Lang hat dafür eine Waldfläche im Unteren Wald unweit des Penny-Zentrallagers ausgesucht, die durch die Trockenheit in den vergangenen Jahren besonders gelitten hat und sich deshalb als Waldbestand bereits auflöst und in Richtung Savanne entwickelt. Die Freiflächen unter dem schütteren Baumbestand werden dazu gezielt mit heimischen Eichen und amerikanischen Roteichen bepflanzt, um so künftig wieder einen geschlossenen Kronenbestand zu erhalten. Bis dahin sollen die neuen Bäume nach dem Plan der Klimaschützer viele Tonnen Sauerstoff produzieren und gleichzeitig Kohlendioxid speichern.

MGV Frohsinn: Keine Chorproben

Wiesloch-Baiertal. Auch der Frohsinn muss in diesen Zeiten flexibel reagieren. Da die Chorstruktur auch eine der so genannten Risikogruppen enthält, sind die Chorproben für Männer- und Frauenchor mittlerweile ausgesetzt und vorerst auf die Zeit nach den Osterferien verschoben. Die Generalversammlung wird auf das Spätjahr verschoben. Die Vorstandschaft informiert rechtzeitig dazu, wenn der Probenbetrieb erneut aufgenommen wird. 
 
Infos gibt’s auf https://frohsinn-baiertal.de.

Stadtmarketing e.V.: ECHT. für Sie da!

Online Plattform mit Wieslocher Serviceleistungen

Wiesloch.
Unter dem Motto „ECHT. für Sie da! – Serviceleistungen der Wieslocher Unternehmen“ entstand innerhalb der vergangenen Woche eine neue Online-Plattform. Auf www.echt-wiesloch.de hat der Verein Stadtmarketing e.V. mit Unterstützung der Stadt Wiesloch aktuelle Serviceleistungen von Wieslocher Unternehmen, Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomen gesammelt. Kundinnen und Kunden können sich durch verschiedene Rubriken, wie Abholservice, Auftragsannahme, Bestellhotline, Lieferservice oder Onlineshop klicken und direkt die Dienstleistungen der Unternehmen sehen oder weiter zum Onlineshop geleitet werden. Unter der Übersicht „ECHT für Sie da“ kann man sich zusätzlich allgemein durch die Angebote der verschiedenen Firmen klicken und ebenfalls auswählen.

 
„Wir alle möchten, dass es nach der Corona-Krise unsere Stadt mit ihren Geschäften, unsere Gastronomen und all die Dienstleister und Geschäften noch gibt. Sie alle bereichern unser Leben und machen unsere Stadt erst aus“, unterstreicht Oberbürgermeister Dirk Elkemann die Dringlichkeit des aktuellen Projektes, „deshalb appelliere ich an alle Wieslocherinnen und Wieslocher und an alle Kundinnen und Kunden der Wieslocher Geschäfte und des Einzelhandels: Zeigen Sie sich solidarisch und unterstützen Sie wo immer Sie können den lokalen Handel.“
 
„Wir haben unter Hochdruck gearbeitet, damit die Geschäfte so schnell wie möglich ihre Dienstleistungen anbieten können“, so der Geschäftsführer der Stadtmarketing e.V. Michael Maier, der als Grafiker und Web- Spezialist die Plattform entwickelt hat.
 
Der Verein Stadtmarketing e.V. ruft auch weiterhin die Geschäfte, die Gastronomen und die Einzelhändler, die von der aktuellen Schließung ihrer Geschäfte betroffen sind, dazu auf, einen aktuellen Eintrag auf www.echt- wiesloch.de zu generieren. Je mehr Angebote auf der Homepage enthalten sind, umso umfassender können sich die Kundinnen und Kunden informieren und haben die Möglichkeiten direkt lokal zu kaufen. „Wir haben per Mail, Presseaufruf und direkter Ansprache versucht, so viele Geschäfte, Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen, wie möglich zu erreichen“, so Ines Adam von der Stadt Wiesloch, die das Projekt unterstützt hat.
 
Alle Geschäfte , die noch keinen Eintrag haben, können das Antragsformular auf www.echt-wiesloch.de herunterladen und direkt ausfüllen, oder können sich an Michael Maier, Geschäftsführer Stadtmarketing e.V., E-Mail info@echt-wiesloch.de, Telefon 06222/3828638, oder an Ines Adam, Stadt Wiesloch, E-Mail i.adam@wiesloch.de, Telefon 06222/84220 wenden.

Neuer Service: Leimen liefert

Einkaufen mit www.leimen-liefert.de

Leimen. Die momentane Krise stellt vor allem die Gewerbebetriebe und Gastronomie vor große Herausforderungen. Die Betriebe und Gaststätten sind geschlossen, Einnahmen fehlen, aber die Kosten für Personal, Miete oder Strom bleiben.
 
„Wir haben nun in enger Zusammenarbeit mit „Leimen Aktiv“ schnellstmöglich eine Homepage aufgebaut, auf der alle Leimener Betriebe kostenlos ihren Service anbieten können“, so Oberbürgermeister Hans Reinwald. „Meine Bitte an alle Leimener Bürgerinnen und Bürger: nutzen Sie diese Möglichkeit zum Einkaufen und unterstützen Sie damit unser lokales Gewerbe. Es ist auf unsere Solidarität angewiesen. Zeigen wir alle gemeinsam, dass wir diese Herausforderung zusammen meistern.“
 
Die Homepage www.leimen-liefert.de bietet einen breiten Überblick über das Angebot und die damit verbundenen Liefermöglichkeiten, das laufend ausgebaut wird.