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Wiesloch / Walldorf

Künstlergruppe Walldorf: „Farbcodes 1250“

Walldorf. Unter dem Titel „Farbcodes 1250“ stellt die Künstlergruppe Walldorf vom 4. März bis 24. April im Rathaus neue Werke aus. Anlässlich des Jubiläums 1250 Jahre Walldorf gibt es zum Beispiel Walldorfer Geschichten, eine Sonderbriefmarke sowie unzählige Feiern und Aktionen. Auch die Kunst wird nicht zu kurz kommen. 15 Mitglieder der Künstlergruppe stellen sich dem selbst gewählten Thema „Farbcodes 1250“. Dahinter verbergen sich zwei Farben: Indigo und Terrakotta. Diese Farben sind schwer festzulegen, denn die Bezeichnungen beinhalten jeweils mehrere Farbtöne. 
 
Indigo liegt zwischen Blau und Violett, Terrakotta kann einen erdig bis rötlichen Farbton bezeichnen, zuweilen ist es auch gelblich. Mit diesen Farben soll experimentiert werden und es wird schon fleißig gestaltet, gespachtelt und gemalt. Ausstellende Künstler sind Dinara Daniel, Peter Daunhauer, Mechtild Ficht-Unger, Theresia Gaa, Rita Hausen, Herbert Hügens, Ursel Keller, Stephanie Kolb, Hannelore Kunath, Hedwig Ruder, Christina O’ Brien-Ruland, Sabine Schreier, Claudia Stamatelatos und Wolfgang Wallowy.
 
Vernissage ist am Mittwoch, 4. März, um 19.30 Uhr. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Christane Staab spricht Hannelore Kunath, Leiterin der Künstlergruppe, ein Grußwort, gefolgt von der Einführung durch Dr. Helmut Orpel, Kunsthistoriker, und Musik von Denny Seidel im Rathaus Walldorf (Nußlocher Straße 45). Die Ausstellung ist dort bis 24. April während der Öffnungszeiten zu besichtigen. 

„Eiskalt weggewischt“

Krimilesung am 5. März in der Gemeindebibliothek Sandhauen

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In der undurchsichtigen Mordgeschichte „Eiskalt weggewischt“ müssen die beiden Putzfrauen Theres und Frau Schäufele (links July Sjöberg und Yvonne Schwegler) für klare Sicht sorgen. Foto: pm 
 
Sandhausen. In „Eiskalt weggewischt“ prallen Welten aufeinander: Theres Fugger, Reinigungskraft in der Heidelberger Polizeidirektion, genoss bislang ein entspanntes Dasein. Sie kann es nicht fassen, da wird ihr eine neue Kollegin vor die Nase gesetzt. Sie heißt Elvira Schäufele, ist Schwäbin und dem Ruf entsprechend mehr als pingelig.

Plötzlich gerät Frau Schäufeles Tochter unter Mordverdacht. Sie soll in den dunklen Gängen des Schlosses einen Kunstprofessor getötet haben. Helfend schreitet Theres ein und die beiden unterschiedlichen Putzfrauen raufen sich zusammen. Sie beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Undercover-Nachforschungen führen sie in die Touristenmekkas der Schlösser Heidelberg und Schwetzingen, wo sich schmutzige Geheimnisse verbergen. Beherzt begeben sich die beiden in Gefahr, um den Ruf von Frau Schäufeles Tochter reinzuwaschen ... 

 
Yvonne Schwegler und July Sjöberg sind schon seit mehr als fünfzehn Jahren ein Team. Die Historikerin und die Kunsthistorikerin schreiben und inszenieren gemeinsam Museumstheater, Krimi-Events, Comedy-Acts bis hin zum Escape Room. Vor allem jedoch als Comedy-Duo touren sie mit Erfolg durch ihre Region, ob im Schloss Heidelberg oder im Buchhandel.

„Eiskalt weggewischt“, ein Putzfrauen-Krimi mit Nervenkitzel und sprachlichem Witz, der sich über den Dächern der Heidelberger Altstadt abspielt, wird am Donnerstag, 5. März, um 19.30 Uhr in der Gemeindebibliothek Sandhausen aufgeführt; Eintritt: 8 Euro, Tickets sind in der Bibliothek erhältlich, Reservierungen unter Telefon 06224/933230 oder über die Homepage www.bibliothek-sandhausen.de möglich. 

"Honig im Kopf" im Theater im Bahnhof

Dielheim. Der an Alzheimer erkrankte Opa Amandus baut nach dem Tod seiner Frau immer mehr ab. Daher nimmt ihn sein Sohn Niko und dessen Frau Sarah bei sich auf. Zu deren Tochter Tilda, seiner Enkelin, hat Opa Amandus eine sehr enge Verbindung. Jedoch stellt die Erkrankung von Opa Amandus eine große Belastung für Niko und dessen Frau dar, da beide sehr in ihre jeweilige Arbeit eingespannt sind und auch in ihrer Ehe Spannungen bestehen. Nur Tilda bringt es immer wieder fertig, ihrem Opa mit Verständnis und Mitgefühl zu begegnen. Als Niko in seiner Verzweiflung seinen Vater in einem Heim anmelden will, entführt die kleine Tilda ihren Opa und beginnt mit ihm eine Reise voller Abenteuer nach Venedig. In dieser Stadt war ihr Opa einst glücklich.
 
Honig im Kopf, die Tragikomödie von Florian Battermann, Hilly Martinek und Til Schweiger, ist eine Geschichte mit menschlicher Wärme und viel Sinn für Komik, über ein sehr aktuelles Thema. Sie wurde erfolgreich verfilmt und hat ein Millionenpublikum bewegt. Das Theater im Bahnhof präsentiert Honig im Kopf, unter der Regie von Manfred Maier, am Sonntag, 1. März, um 18 Uhr, am Samstag, 7. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 8. März, um 18 Uhr im Theater im Bahnhof, Bahnhofstraße 2 in Dielheim. Karten zu 11 Euro gibt es im Vorverkauf online unter www.theaterimbahnhof.com, bei Ihre Brille in Dielheim, Hauptstraße 10, Telefon 06222/72728 und bei Kartenüberhang an der Abendkasse. 

Till Raether: „Ich werd dann mal…“

Wiesloch. Der Autor und Journalist Till Raether ist am Mittwoch, 25. März, um 20 Uhr zu Gast zu Gast in der Stadtbibliothek Wiesloch, Gerbersruhstraße 41 (Kulturhaus). Till Raether, geboren 1969 in Koblenz, arbeitet als freier Autor in Hamburg, unter anderem für Brigitte, Brigitte Woman und das Magazin der „Süddeutschen“ wo viele seiner Kolumnen erschienen sind. Seine Kriminalromane über den hochsensiblen Kommissar Adam Danowski wurden von der Kritik gefeiert und mehrfach für Preise nominiert. „Blutapfel“ ist mit Milan Pechel fürs ZDF verfilmt. Raether ist verheiratet und hat zwei Kinder. 
 
In Wiesloch stellt er zum einen seinen aktuellen Titel „Ich werd dann mal…“ vor, eine Sammlung von humorvollen wie nachdenklichen Kolumnen. Zum anderen wird er natürlich auch seine erfolgreiche Krimiserie mit Kommissar Danowski präsentieren. Karten gibt es im Vorverkauf zu 8 Euro ab Freitag, 28. Februar, in der Stadtbibliothek, der Buchhandlung Eulenspiegel und der VHS. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 10 Euro.

Michael Fitz: „Jetz‘ auf gestern“

Leimen. Der vielschichtige Schauspieler und Sänger ist den meisten Mitmenschen vor allem als Kriminalkommissar Carlo aus den Münchner Tatort-Folgen bekannt. Er steht auf der Bühne und sieht genau so aus, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt, man ist versucht sich umzudrehen und zu gucken, ob die Kripo-Kumpels Batic und Leitmayr um die Ecke kommen. 
 
Michael Fitz, erfolgreicher Sänger und Songschreiber, ist nun gute 10 Jahre mit ununterbrochener Begeisterung und ebensolcher Neugier auf vielen Bühnen unterwegs. Er braucht nur seine Gitarren, deren fünf am Abend zu seinem Fundus gehören, er braucht natürlich auch seinen Kopf und seine Stimme, die seine Ängste eindringlich und gekonnt umwickeln „Wuist du mi no oder wuist da jemand andern oder ist das Feuer aus?“ Aber es sind auch leise Töne, eindringliche und verhangene, die viel mit Zweifeln zu tun haben und mit furchtsamen Gefühlen. Das hat mit Tatort nun überhaupt nichts zu tun, aber dafür viel mit dem richtigen Leben und mit poetischer Nachdenklichkeit, kurz gesagt, große Kleinkunst.
 
Wenn wie Michael Fitz in Lied und Wort aus dem Mittendrinn im Leben erzählt, sind Zahlen nicht wichtig. In seinen Soloprogrammen, auch in „jetz‘ auf gestern“ geht es eher um Erlebtes und Gefühltes. Das wird unweigerlich Thema für einen, der sich nirgendwo, im so spaßbeseelten sogenannten Zeitgeist-Mainstream einordnen lässt. Erstaunlich, wie der sympathische Bayer, der sich in seinen Liedern mit – fast möchte man sagen – mit seelischem Sperrmüll beschäftigt, die Menschen landauf und landab allein mit sich und seinen Gitarren, die er meisterhaft beherrscht, seinem feinen, augenzwinkernden Humor, seiner Poesie und Leidenschaft, so mitnehmen kann, ohne sich dabei mit allzu eifrigen Zeigefingern und Orientierungshilfen anzubiedern. Autobiographisches erzählt er mit Witz und auf Bayerisch.
 
Song-Poet Michael Fitz ist mit seinem Programm „Jetz‘ auf gestern“ am Sonntag, 1. März, um 19 Uhr zu Gast beim Kulturkreis Leimen im Rosensaal; Karten zu 18 Euro gibt es bei Sparkasse St. Ilgen, bei Eisenwaren Michel in Leimen oder können bei Kulturkreis Leimen, Hilde Scheiwein, unter Telefon 06224/53372 bestellt werden, Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.