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Wiesloch / Walldorf

„Rose und Stern“

„La Rosa Enflorece“ spielt am 1. Advent

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Das Ensemble „La Rosa Enflorece“. Foto: Konrad Mathes

Rauenberg. Das Ensemble „La Rosa Enflorece“ musiziert am 1. Adventssonntag, 28. November, um 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus der Paulusgemeinde, Hauptstraße 59, in Rauenberg. „La Rosa Enflorece“ verknüpft in seinem neuen Adventsprogramm „Rose und Stern“ Vertonungen alter Meister, die sich um Rosen und Sterne ranken mit jüdisch sephardischen Wiegenliedern und Stücken aus den Cantigas de Santa Maria.

Almut Maie-Fingerle (Sopran), Almut Werner (Blockflöten), Daniel Spektor (Violine) und Johannes Vogt (Theorbe) haben sich darauf spezialisiert, besondere Konzertprogramme zu konzipieren, in denen sie kontrastreiche und unterschiedliche Musikstile zu einem harmonischen Ganzen zusammenzuführen.
 
So treffen die weihnachtliche Nachtigall in einer Version von François Couperin auf das Weihnachtslied „Lieb‘ Nachtigall wach auf“. Die Mutter Jesu, Maria, steht im Mittelpunkt der Cantigas de Santa Maria, die im 13. Jahrhundert von Alfons dem Weisen gesammelt wurden. Diese stimmungsvollen, teilweise meditativen, teilweise virtuosen Lieder entführen das Publikum in eine frühere und exotische Welt. 
 
Adventliche Rosenlieder wie „Maria durch ein Dornwald ging“ verbinden sich auf spannende Art und Weise mit den wunderschönen Rosenliedern der Juden Spaniens, der Sepharden. Auch die bekannte Arie „Schafe können sicher weiden“ von J.S. Bach wird umrahmt von zwei ausdrucksvollen, orientalisch anmutenden sephardischen Wiegenliedern. So werden unterschiedliche Facetten eines einzigen Themas hör- und erlebbar. In „Stella splendens“ aus dem im 14. Jahrhundert entstandenen Llibre Vermell de Montserrat und in „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ von J.S. Bach blitzen mittelalterliche und barocke Sterne auf. Festlich prachtvolle Klänge umrahmen abschließend Bachs „Ich steh an deiner Krippen hier“ und geleiten harmonisch in die Adventszeit.
Es gilt die aktuelle Coronaregel (2G, Maske, Abstand und Kontaktnachverfolgung). Es wird darum gebeten, den entsprechenden Nachweis mitzubringen.
 
Der Eintritt ist frei – Spenden sind erbeten.

Meissener Glockenspiel spielt wieder

Leimen-St. Ilgen. (mu) Lange waren sie still – seit Ende Oktober spielen sie jetzt wieder: die Glocken aus Meissner Porzellan an der Amtsverwaltung St. Ilgen. Seit 1991 erklangen die insgesamt 13 Glocken regelmäßig, mit der Sanierung des Gebäudes mussten sie vorübergehend stillgelegt werden. „St. Ilgen ist einer von weniger als 50 Standorten weltweit, die solch ein wertvolles Glockenspiel haben“, so Oberbürgermeister Hans Reinwald. „Es stand für uns deshalb außer Frage, dass der Betrieb sobald als möglich wieder aufgenommen wird.“
 
Zu verdanken hat man dies Nicole Staber von der Musikschule Leimen und Thomas Wagner, Inhaber eines bekannten Leimener Tonstudios, die sich der Aufgabe annahmen, die veraltete Abspielanlage neu zu programmieren. „Die Sache stellte sich aber als komplexer heraus, als wir zunächst angenommen hatten“, meinte Nicole Staber. „Die Glocken aus Meissner Porzellan haben bestimmte Tonhöhen, die dazu führen, dass wir nicht alle gewünschten Melodien abspielen können.“ Thomas Wagner ergänzt: „Das führte dazu, dass wir bis spät in der Nacht noch im Tonstudio saßen, um die optimalen Melodieführungen zu finden und das Programm darauf abzustimmen.“
 
Insgesamt können rund 100 verschiedene Melodien abgespielt werden. 20 suchten die beiden Musikprofis nun erstmals aus, die jahreszeitlich variieren. Unter anderem kann man nun im Frühling Vivaldi, im Sommer dem Jäger aus Kurpfalz, im Herbst Freude schöner Götterfunken und im Winter der Ouvertüre aus Wilhelm Tell lauschen. 
 
In der nun beginnenden Adventszeit kommt Jingle Bells ebenso wie Stille Nacht zum Zug. Daneben gibt es natürlich viele weitere schöne Melodien zu hören, die jeweils um 10.15 Uhr, 12.15 Uhr, 15.15 Uhr und 18.15 Uhr erklingen werden.

Immer noch dieses „Kribbeln im Bauch“

Wiesloch. Erfolgsrezepte werden mit „ner Prise Zimt“ noch besser: Das weiß auch die Songpoetin Pe Werner und kommt mit dem gleichnamigen Programm jetzt ins Palatin: Am Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, startet ihre neue Show, die mit dieser feinkörnigen Substanz, die sich gut zwischen zwei Finger fassen lässt, das gewisse musikalische Etwas bekommt. In den 1980er Jahren war sie in der Kleinkunst- und Kabarettszene Heidelbergs, ihrer Heimatstadt, sowie der umliegenden Region unterwegs. Und nun sorgt die heute 61-Jährige immer noch für Hörgenuss, der in den Magen fährt. Sie widmet sich in ihrem neuen Programm augenzwinkernd deutschen Weihnachtsritualen, Panik-Geschenkkäufen, der guten deutschen Gründlichkeit, die vor der Pflicht zum Schnee-Schippen und dem Lametta-Zwang nicht Halt macht, sowie Gänsefüllungen und Brandschutzversicherungen – also all dem schmückenden Beiwerk zum Fest. 
 
Begleitet von Peter Grabinger am Flügel schlendert die Songpoetin durchs wunderbar musikalisch bepuderte Winterwunderland. Mal Pop, mal Jazz, mal Chanson, mal Weihnachtsklassiker und mal Songs aus eigener Feder: Auf ein „pe-sonders“ unterhaltsames Programm der aus Heidelberg stammenden Songwriterin dürfen die Gäste gespannt sein. Ihre Shows sind mehr als Konzerte, sie sind gespickt mit bekannten Balladen und neuen Arrangements sowie amüsanten Gedichten und Glossen aus dem Leben der Musikerin, die 1991 mit „Kribbeln im Bauch“ ihren großen Durchbruch hatte.
 
Das Konzert findet im Staufersaal statt. Tickets für die Veranstaltung am Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, sind ab 24 Euro zu haben (Abendkasse 26 Euro). Einlass ist ab 19 Uhr.
 
Die Tickets gibt es an der Theaterkasse des Palatins (bis auf weiteres an der Hotelrezeption), unter www.palatin.de oder unter Telefon 06222/58201. Die Theaterkasse ist von 10 bis 21 Uhr besetzt. Gerne nimmt auch das Kulturbüro Ticketbestellungen telefonisch unter 06222/582640 entgegen.
 
Achtung: Es gelten die aktuellen Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg.

Wieslocher Weihnachtszauber wurde abgesagt

Wiesloch. Weihnachtsmarkt 2021 trotz Corona? Das schien bis vor Kurzem überall möglich. Nun muss auch Wiesloch, wie viele andere Kommunen in der Region, den Weihnachtsmarkt leider absagen. 
 
„Bis zuletzt haben wir gehofft, den Weihnachtsmarkt durchführen zu können und haben alle Vorbereitungen gemeinsam mit dem Stadtmarketing e.V. getroffen.“, so Oberbürgermeister Dirk Elkemann, „nach den vielen Einschränkungen der letzten Monate sollte dies die erste große städtische Veranstaltung sein, auf der die Menschen wieder einigermaßen unbeschwert hätten beisammen sein können. Schweren Herzens haben wir nun jedoch angesichts der aktuellen Entwicklung der Infektionslage entschieden, dass wir die Pandemie nicht durch zusätzliche Kontakte zwischen den Menschen anheizen dürfen und den Weihnachtsmarkt abgesagt. Besonders bitter ist dabei, dass mit dem Impfstoff eigentlich das Mittel bereitsteht, um den Weg in die Normalität zu ebnen. Daher dränge ich nun diejenigen, bei denen keine medizinischen oder altersbedingten Hinderungsgründe bestehen, sich endlich impfen zu lassen.“
 
„Wir haben bis zum letztmöglichen Zeitpunkt gewartet und gehofft, dass eine Durchführung noch irgendwie möglich ist und auch für uns als Organisator wirtschaftlich Sinn macht“, so Michael Maier vom Stadtmarketing e.V., „Vieles wurde auch schon vorbereitet, wir waren bis zum Ende hoffnungsvoll. Wir hätten uns, gerade auch für den Wieslocher Einzelhandel und die Gastronomie in der Innenstadt einen Weihnachtsmarkt dringend gewünscht.“ 
 
Den Wieslocher Weihnachtsmarkt geplant hat traditionell der Stadtmarketing e.V. als Organisator und viel Arbeit investiert, um gemeinsam mit den Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer alles Corona-konform auf die Beine zu stellen. Mehrfach hat man mit allen Marktteilnehmenden gesprochen, bei denen die Enttäuschung natürlich groß ist, sind sie doch auch bereits in manche Vorleistungen gegangen. Aber seit sich die Infektionslage so drastisch verschlechtert hat, haben einige auch Bedenken geäußert, in dieser Situation einen Markt anzubieten. 
 
Die Stadt Wiesloch als Veranstalter hat in den vergangenen Tagen nochmals diverse Szenarien durchgespielt, wie ein Weihnachtsmarkt unter der Einhaltung der aktuell geltenden 2G-Regeln und allen anderen Einschränkungen und Hygienemaßnahmen und deren Kontrolle durchführbar wäre und noch als Weihnachtsmarkt gut angenommen werden würde.
Leider sind hier, auch auf Grund der örtlichen Gegebenheiten des Marktes in der Fußgängerzone Grenzen gesetzt. Um die geltende 2G-Vorgabe sicher zu stellen, wäre eine Einzäunung der Fläche und eine sehr starke Kontrolle durch zusätzliche Sicherheitsdienste erforderlich gewesen. Beides sind, auch finanziell nicht leistbare, Ausschlusskriterien. Dazu kommt die nicht Kalkulierbarkeit weiterer Einschränkungen von Seiten des Landes oder des Bundes. Dies macht vor allem für die Organisatoren eine wirtschaftlich vertretbare Prognose leider nicht möglich. 
 
„Wir wissen genau, dass wir damit viele Menschen erst einmal enttäuschen. Am Ende müssen wir die Verantwortung tragen. Und die Bürgerinnen und Bürger können gewiss sein, für alle, die sich um den Weihnachtsmarkt bemüht haben, ist diese Entscheidung sehr schwer gewesen“, so OB Elkemann „Wir wollen mit den Marktteilnehmern und dem Stadtmarketing e.V. in enger Abstimmung bleiben “, so der Oberbürgermeister. Auch die Musikerinnen und Musiker, die im Eventzelt aufgetreten wären, leiden unter der Absage. Der Wunsch wäre, sobald es die Lage zulässt im neuen Jahr ein gemeinsames Event zu starten und den Weihnachtsmarkt in einer anderen Form nachzuholen. 

„Oratorio de Noël“

Walldorf/Meckesheim. Der SAP Chor hatte zusammen mit der Chorakademie Rhein-Neckar e.V. und der Capella d’accord zum Beginn der Adventszeit zu zwei Konzerten in Walldorf und Meckesheim eingeladen. Auf dem Progamm stand das „Oratorio de Noël“ von Camille Saint-Saëns, das durch weitere Werke der Romantik sowie des Barock ergänzt werden sollte. Nun hat sich der Chor entschlossen, die Konzerte leider kurzfristig abzusagen – Gründe waren einerseits der Organisationsaufwand durch "2G plus" und weitere Details der neuen Corona-Verordnung - und auch die Überlegung, ob solch eine Menschenansammlung noch zu der sich täglich schneller zuspitzenden Pandemiesituation passt. Der Chor bedauert sehr die Absage so kurz vor dem Ziel nach all den Proben mit diesem wunderbaren Programm und vorallem auch, nicht zusammen mit dem Publikum musikalisch den Beginn der Adventszeit feiern zu können.