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Sinsheim

Musik zur Marktzeit

Sinsheim. Am Samstag, 11. Juli, findet von 11 bis 11.30 eine Musik zur Marktzeit in der Stadtkirche Sinsheim. Eine halbe Stunde konzertieren die kleinen und die großen Orgelschüler Sinsheims. Von einfachen Melodien über eigene Improvisationen bis zu Orgelwerken Bachs, gibt es hier viel Fleiß zu hören.
 
Die Hygienemaßnahmen sind analog zu Gottesdiensten. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Waibstadt blüht

Projekt zur Förderung der Artenvielfalt gewinnt Landespreis

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Bereits 2012 startete das Projekt „Runder Tisch Artenvielfalt“ in Waibstadt. Ein wichtiger Baustein war es dabei, der Bevölkerung bei Informationsveranstaltungen die ökologische Notwendigkeit biodiversitätsfordernder Maßnahmen zu vermitteln. Foto: Archiv Christian Laier 

Waibstadt. (cla) „Baden-Württemberg blüht“ lautet der Name eines landesweiten Wettbewerbs zur Kür von außergewöhnlichen Ideen zur Stärkung der Biodiversität. Besonders gute Ideen hatte die Stadt Waibstadt, denn sie war eine von zwei Kommunen im ganzen „Ländle“, die in dieser Woche von der Landesregierung mit einem Preisgeld in Höhe von 2500 Euro ausgezeichnet wurden.
 
„Der Schutz unserer Arten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es gibt bereits viele Ideen und Initiativen, die vorbildlich sind. Dies hat unser Wettbewerb gezeigt. Wir wollen mit den ausgewählten Projekten Beispiele aufzeigen und Anregungen geben, was jeder in seinem Umfeld für den Erhalt der Artenvielfalt leisten kann“, betonte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, anlässlich der Preisverleihung im Kloster Bebenhausen im Landkreis Tübingen. 
 
„Ich gratuliere den Gewinnern des Wettbewerbs sehr herzlich und freue mich, dass das Ziel, die Biodiversität in Baden-Württemberg zu stärken und zur Bewusstseinsbildung über die Bedeutung der biologischen Vielfalt in der Gesellschaft beizutragen, mit unserem Wettbewerb hervorragend gelungen ist“, unterstrich der Minister.
 
Die Stadt Waibstadt hatte sich mit ihrem Projekt „Runder Tisch Artenvielfalt“ beworben und war von einer Fachjury, die aus zwölf Vertretern von Verbänden, aus der Wissenschaft und der Verwaltung bestand, als Siegerin ausgewählt worden. Im Rahmen der Preisverleihung präsentierten Landwirt Andreas Bertsch als einer der Hauptinitiatoren und Bürgermeister Joachim Locher gemeinsam das Waibstadter Projekt. Die beiden Vertreter der Stadt erläuterten, dass der Rückgang und Verlust wildlebender Tier- und Pflanzenarten hier schon vor vielen Jahren erkannt wurde. 
 
Durch die Initiative der Waibstadter Landwirte setzten sich Vertreter aus Jägerschaft, Imkerei, Landwirtschaft, Naturschutz und der Gemeinde zusammen und gründeten bereits im Winter 2012 das Projekt „Runder Tisch Artenvielfalt“. Aus einer zu Beginn sehr kontrovers und äußerst emotional geführten Diskussion wurde ein konstruktiver Dialog mit dem Ziel, möglichst viele ökologisch wertvolle Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in der Gemeinde umzusetzen. So wurden bereits im Frühjahr 2013 auf insgesamt knapp elf Hektar Landwirtschaftsfläche und an mehr als 20 Standorten mehrjährige Blühmischungen eingesät. Einige davon haben bis heute ohne Neuansaat Bestand und gelten in ökologischen Fachkreisen aus naturschutzfachlicher Sicht als äußerst wertvoll. Die Flächen wurden von der Landwirtschaft zu Verfügung gestellt und bestellt, die Saatgutkosten in Höhe von rund 3500 Euro übernahm die Gemeinde.
 
Auch bei den örtlichen Vereinen wie beispielsweise dem CDU-Ortsverband und überörtlichen Organisationen wie dem NABU Baden-Württemberg weckten die Maßnahmen reges Interesse. In Absprache mit den Landwirten organisierten diese Verbände Exkursionen zur Besichtigung der Flächen, bei denen agrarpolitische, anbautechnische, aber vor allem ökologische Hintergründe dargestellt und erklärt wurden. 
 
Diese Veranstaltungen stießen auf großes Interesse bei der Bevölkerung. Motiviert vom Erfolg des „Runden Tisch Artenvielfalt“ haben in der Gemeinde im Laufe der letzten Jahre nicht nur die Projektteilnehmer, sondern auch viele Bürger die ökologische Notwendigkeit biodiversitätsfordernder Maßnahmen erkannt und in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen Blühoasen und Kleinbiotope geschaffen. Erfreulicherweise konnte auch die Anzahl der Imkereien in Waibstadt trotz der sehr schwierigen Lage der Insekten und Bienen in den vergangenen Jahrzehnten fast gehalten werden. Gefördert wurde auch das Umdenken der Landwirtschaft in den vergangenen Jahren durch die Verbesserung und Optimierung des Blüh- und Pollenangebotes. Auch die Kommune schuf im Rahmen ihrer Möglichkeiten neue Lebensräume: So wurden öffentliche Flächen ökologisch aufgewertet, indem sie mit Blühmischungen eingesät wurden. Begleitflächen an Straßen und Wegen sowie öffentliche Grünflächen sollen durch Einbringen neuer Pflanzen unterschiedliche Blühaspekte liefern und so eine Nahrungsquelle über die gesamte Vegetationsperiode bieten. Im Außenbereich verfolgt die Landwirtschaft das Ziel, eine Biotopvernetzung zu erreichen.
 
„Wir in Waibstadt sind stolz auf das, was wir gemeinsam zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität geleistet haben. Die aktuelle öffentliche Diskussion zu diesem Thema zeigt uns, dass wir bereits seit vielen Jahren auf dem richtigen Weg sind, den wir weiter konsequent beschreiten werden. Dies ist nur möglich durch die Zusammenarbeit von Landwirten, Jägern, Imkern, BUND, Gemeinde, der Fachbehörden und des Landschaftserhaltungsverbandes“, freute sich Bürgermeister Joachim Locher über die Auszeichnung. „Der Erfolg beim Landeswettbewerb freut mich sehr. Er ist eine tolle Bestätigung unseres Engagements und motiviert uns, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, betonte Andreas Bertsch. 

Wald-Camp für Kinder

Sinsheim. Die geplante Kinderspielstadt „Sinsitti“ kann in diesem Jahr bedauerlicherweise nicht stattfinden. Die Coronasituation lässt ein Ferienangebot in dieser Dimension nicht zu. Das Mitarbeiterteam des Spiel-Mobil im Kraichgau e.V. hat sich daher ein tolles dreitägiges Alternativangebot überlegt, das in zwei Zeiträumen stattfinden wird: Das Wald-Camp vom 3. bis 5. August und vom 6. bis 8. August.
 
Das Camp findet an der Grillhütte Burghälde, Quellbergweg 51, statt. Dabei handelt es sich um ein Tagesangebot (ohne Übernachtung)an jeweils an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Von 9 bis 14 Uhr werden unterschiedliche Spielideen umgesetzt: Spannende Geländespiele, eine Schnitzwerkstatt, Naturerfahrungsspiele, Landart, eine Seilwerkstatt und vieles mehr. Das Team des Spiel-Mobils freut sich auf abwechslungsreiche „Querwaldein-Tage“. Mitzubringen sind eigenes Vesper und Getränke, passende Kleidung, festes Schuhwerk und ein Mund-Nasen-Bedeckung. Mitmachen können Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahre, die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro (für drei Tage). Anmeldung nur per E-Mail an info@spielmobil.org
 
Bei der Anmeldung ist der gewünschte Teilnahmezeitraum anzugeben: Camp I (3. bis 5.August) oder Camp II (6. bis 8. August). 

Kreativ werden trotz Corona

Sinsheim. Es ist wieder soweit: Von Dienstag, 14. Juli, bis zum 18. September können Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren in der Stadtbibliothek Sinsheim bei der Sommerleseclubaktion „Heiß auf Lesen©“ mitmachen – und zwar trotz Corona und der damit einhergehenden Einschränkungen. 
 
„Heiß auf Lesen© feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Die Aktion wird gleichzeitig noch von vielen anderen Bibliotheken angeboten und von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen am Regierungspräsidium Karlsruhe koordiniert. 
 
Ziel von „Heiß auf Lesen©“ ist, die Sommerferien als Lesezeit zu etablieren, Spaß am Lesen zu vermitteln und spielerisch die Lese- und Sprachfähigkeit der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Die Clubmitglieder bestimmen selbstständig, wie viel und vor allem was sie lesen. Ob es lieber ein dünnes Buch oder ein dicker Schmöker, eine angesagte Fantasygeschichte oder ein Comic sein soll. Auch Kinder und Jugendliche, die wenig lesen oder besser im Lesen werden möchten, sind hier genau richtig und finden den passenden Lesestoff. Schon ab dem ersten gelesenen Buch gibt es eine Urkunde und mit ein bisschen Glück sogar einen tollen Preis.
 
Wie geht’s? 
 
Bereits vor dem Start von „Heiß auf Lesen©“ gibt es in der Stadtbibliothek Sinsheim einen Flyer mit Anmeldekarte. 
 
Jedes Clubmitglied erhält ein eigenes Logbuch, in dem gemalt, geschrieben und gestempelt werden kann. Nach dem Lesen und bei Abgabe des Buches wird in der Bibliothek kurz über das Gelesene gesprochen. Dafür gibt es einen Stempel in das Logbuch und einen Losabschnitt in die Lostrommel. Aus allen Losabschnitten werden am Ende der Sommerleseaktion die Gewinnerinnen und Gewinner gezogen.

Spannendes Programm für Kinder

Sinsheim. Sinsheim, eine der wenigen Kommunen die trotz der aktuellen Situation aufgrund des Coronavirus ein Ferienprogramm ermöglicht, freut sich, den Kindern eine erlebnisreiche und spannende Ferienzeit zu bieten. Durch die bereitwillige Unterstützung der örtlichen Vereine und Organisationen und Dank der vielfältigen Angebote kommt mit Sicherheit keine Langeweile auf. 
 
Die Anmeldung für das Ferienprogramm war bis zum 19. Juni möglich. Zahlreiche Kinder haben dieses Angebot wahrgenommen.
 
Um ersehen zu können, an welchen Veranstaltungen das Kind tatsächlich teilnehmen darf, gibt es eine Anmeldebestätigung in Form eines Ferienpasses, der zu jeder Veranstaltung mitgebracht und zur Kontrolle für den Veranstalter vorgelegt werden muss.
 
Die Abholung der Ferienpässe ist bis Freitag, 10. Juli, entweder bei der Stadtverwaltung Sinsheim, Wilhelmstraße 14–18, Büro 105 oder bei einer der Verwaltungsstellen (falls dies auf dem Anmeldebogen vermerkt wurde) zu den üblichen Öffnungszeiten möglich. Um den Kindern mögliche Alternativen für Veranstaltungen bieten zu können, liegt eine Übersicht von freien Plätzen der Angebote vor. Wird der Ferienpass bis 10. Juli nicht abgeholt, werden die Plätze am Donnerstag, 16. Juli, neu vergeben. Der Eigenanteil für die jeweilige Veranstaltung muss direkt beim Veranstalter bezahlt werden.
 
Das Ferienprogramm-Team wünscht amüsante und erholsame Sommerferien.