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Sinsheim

Ein schönes Zeichen der Hoffnung

„Antonius-Brunnen“ wurde zum Osterbrunnen

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Bis nach Ostern können sich Spaziergänger am österlich dekorierten „Antonius-Brunnen“ in der Alten Sinsheimer Straße in Waibstadt erfreuen. Foto: Laier

Waibstadt. (cla) Auch in schwierigen Zeiten dürfen sich die Waibstadter beim Spaziergang an der frischen Luft wie in jedem Jahr an einem herrlich geschmückten Osterbrunnen erfreuen. In der Alten Sinsheimer Straße wurde in den vergangenen Tagen der „Antonius-Brunnen“ dekoriert und stimmt die Bevölkerung mit den vielen bunten Ostereiern auf die Osterzeit ein.
 
„Vielen Dank an alle ehrenamtlichen Helferinnen für das Schmücken der Osterbrunnen. Gerade in dieser von der Corona-Krise belasteten Zeit ist das ein schönes Zeichen der Hoffnung“, dankte Bürgermeister Joachim Locher den kreativen Frauen für ihr Engagement. 
 
„Wir wollten diese Tradition auch in diesem Jahr fortführen“, nannten die Ehrenamtlichen ihre Motivation. Die behördlichen Vorgaben wurden beachtet. Alle Vorarbeiten fanden daher in Kleingruppen an der frischen Luft auf dem Lindenhof der Familie Bertsch statt. 
 
Die kreativen Künstlerinnen sind sieben engagierte Frauen aus Waibstadt: Inge Bertsch, Anke Kaiser, Carmen Grüll, Andrea Schieck, Angelika Frey, Birgit Bromberg und Bettina Tilg bilden das bewährte Team. Mit traditioneller Unterstützung des Waibstadter Bauhofs, der gemischten Grünschnitt zur Verfügung gestellt hatte, konnten die Vorarbeiten zügig erledigt werden. Der Osterbrunnen kann nun bis nach Ostern bewundert werden.

Ceylan erst im nächsten Jahr

Sinsheim. Infektionsschützende Maßnahmen in Zeiten der Coronakrise machen Veranstaltungsabsagen und -verlegungen unumgänglich. Im Juni hätte mit dem Mundart-Festival ein großer Kultur-Höhepunkt im Heimattagejahr stattfinden sollen. Die Umstände lassen die Durchführung bedauerlicherweise nicht zu.
 
Davon betroffen ist auch der Auftritt von Bülent Ceylan in der Dr.-Sieber-Halle am 20. Juni. Die Veranstaltung wird auf den 6. Mai 2021, 19 Uhr, verlegt. 
 
Gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Karten waren unter anderem online über www.even tim.de erhältlich. Augenblicklich besteht dort nicht die Möglichkeit, die Karten zurückzugeben. Diese Option soll es zu einem späteren Zeitpunkt geben, möglicherweise erst im Herbst 2020. Die Stadt informiert, sobald sich Änderungen ergeben.

Psychologische Beratungsstelle in Corona-Zeiten

Sinsheim. Die Psychologische Beratungsstelle Sinsheim ist weiterhin für Familien und Einzelne da. Ein offenes Ohr für die Nöte der Menschen zu haben war und ist das Anliegen des Teams der Psychologischen Beratungsstelle. 
 
Gerade in diesen Zeiten, in denen viele Familien verunsichert und angstvoll in die Zukunft blicken, sich Sorgen um sich, ihre Angehörigen und ihre finanzielle Existenz machen, möchte die Psychologische Beratungsstelle weiterhin Menschen beistehen und bietet allen Ratsuchenden telefonische Beratungsgespräche an.
 
Betroffene erreichen das Sekretariat unter Telefon 07261/1060 zu den gewohnten Bürozeiten zwischen 9 und 13 Uhr. Von dort werden sie an einen Berater oder eine Beraterin vermittelt, die sie dann direkt beraten oder einen Termin für ein telefonisches Beratungsgespräch zu einem passenden Zeitpunkt vereinbaren.
 
Das Team der Psychologischen Beratungsstelle lässt in diesen herausfordernden Zeiten niemanden mit seinen Anliegen allein und unterstützt Hilfsbedürftige gerne.
 
Weitere Informationen über das Angebot finden Interessierte im Internet www.pbs-sinsheim.de.

Service in Corona-Zeiten

Liefer- und Abholangebote von Gastronomie und Einzelhandel

 

Sinsheim. In Zeiten von Schließungen zum Infektionsschutz bieten zahlreiche Sinsheimer Geschäfte und Gastronomiebetriebe Liefer- und Abholservices an. Kunden müssen so nicht auf die Leistungen der Sinsheimer Geschäftswelt verzichten und können den stationären Handel vor Ort auch in Krisenzeiten unterstützen.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Sinsheim hat Listen der Restaurants und Handelsbetriebe, die einen entsprechenden Service anbieten, zusammengestellt. Die Stadt setzt damit ein Zeichen zur Unterstützung der lokalen Geschäftswelt. Die Listen machen es allen Bürgern leicht, Sinsheimer Restaurants und Einzelhandelsgeschäfte mit entsprechendem Service zu finden. Auch in Krisenzeiten muss niemand auf die kompetente Beratung des lokalen Fachhandels oder das Lieblingsessen des Stammlokals verzichten. Auch der stationäre Handel ist online erreichbar, und im Gegensatz zum anonymen großen Online-Kaufhaus gibt es hier auch noch die persönliche Beratung. Wer die Serviceangebote nutzt, leistet damit einen aktiven Beitrag für die städtische Wirtschaft. Ein tolles Zeichen der Solidarität in diesen Zeiten, um Handel und Gastronomie vor Ort zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Wer aktuell nichts benötigt, aber trotzdem Geschäfte und Restaurants unterstützen möchte, kann selbstverständlich auch Gutscheine erwerben; für den eigenen späteren Gebrauch oder zum Verschenken.

Die Listen werden regelmäßig aktualisiert und stehen unter www.sinsheim.de zum Download zur Verfügung. Unternehmen, die einen entsprechenden Service bieten und noch nicht gelistet sind, können sich per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@sinsheim.de wenden.

Unter www.sinsheim.de/corona finden sich ständig aktualisierte Informationen rund um das Coronavirus und Links zu allen entsprechenden Pressemitteilungen und Services.

 

Tierheim: Besucher müssen draußen bleiben

Hunde werden rausgegeben – trotz Schließung noch keine großen Einschränkungen 

Sinsheim. (cba) Das Tierheim Sinsheim hat geschlossen. Auch diese Einrichtung musste aufgrund des Ansteckungsrisikos mit dem Corona-Virus bis auf Weiteres dicht machen. Die Epidemie hat jedoch noch zu keine gravierenden Einschränkungen im Tagesablauf des Tierheims gebracht. Zwar müssen Besucher derzeit draußen bleiben, Hunde auszuführen ist jedoch weiterhin erlaubt. Aber nur für diejenigen, die dies bereits seit langem tun.
 
„Die Stamm-Gassi-Geher kommen nach wie vor, wir lassen sie zurzeit nur nicht rein, sondern geben die Hunde an der Leine gleich zum verabredeten Zeitpunkt raus“, berichtet die Tierheimleiterin Gabi Strobl-Maus über die neuen Regeln der Einrichtung, die sich ebenfalls den aktuellen Verordnungen in Sachen Corona-Vorbeugung fügen muss.
 
Dass Tiere vermehrt ausgesetzt oder abgegeben werden, hat man in Sinsheim – im Gegensatz zu Tierheimen in größeren Städten – noch nicht registriert. In ihrem Haus „nicht so einfach“ zu handhaben sei im Moment die Situation mit den großen Hunden, sagt Strobl-Maus. Diese sollen nach wie vor von Personen ausgeführt werden, die über den Umgang Bescheid wissen. Falls künftig doch einmal eine Ausgangssperre verhängt werden würde, dann würde wohl auch diese lieb gewonnene Gewohnheit entfallen, die Mensch und Tier verbindet.
Wer jetzt in Erwägung zieht, sich einen Hund anzuschaffen, da er nun Zeit dafür habe, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies bei einer Ausgangssperre schnell anders werden könnte: „Was machen die Leute denn dann?“ Die Tierheimleiterin sieht Probleme aufkommen. „Wenn man einen Garten hat, ist das natürlich was anderes.“
 
Die Betreuung eines Häufchens verwilderter Katzen im Zuständigkeitsbereich des Tierheims soll auch in diesen Zeiten nicht vernachlässigt werden. „Sie haben sich in einem Gartengrundstück angesammelt, und wir kümmern uns unter anderem darum, dass sie sich nicht zu sehr vermehren, bevor da jetzt das große Katzenelend ausbricht“, erzählt Strobl-Maus aus dem Tierheim-Alltag.
 
Abzusehen ist auch, dass dem Heim jetzt wesentliche Einnahmen wegbrechen. Denn Vermittlergebühren dürften derzeit kaum aufkommen. Und die Kosten für Personal, Strom, Wasser und Heizung würden auch weiterhin zu Buche schlagen. Futter muss gekauft, der Tierarzt konsultiert werden. Ein Trost dürfte sein, dass das Haus derzeit schwach belegt ist: Vier Katzen und elf Hunde müssen versorgt werden, die Auslastung war schon deutlich höher. Angewiesen auf Spenden ist das Tierheim dennoch wohl mehr denn je.
 
Ihren Job machen die Mitarbeiter derweil unermüdlich weiter. Die Einrichtung sei rund um die Uhr besetzt. „Einer von uns wohnt im Tierheim, die Hunde und Katzen sind nie alleine“, versichert die Tierheimleiterin. Unterdessen musste der Tierschutzverein Sinsheim als Träger des Tierheims seine Mitgliederversammlung im April absagen. Bedauerlich sei auch, dass die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Einrichtung, die für Juni geplant waren, noch in den Sternen stehen.
 
Die Versorgung der Tiere sei allerdings gesichert, unterstreicht Gabi Strobl-Maus. Auch Fund- und Abgabetiere würden weiterhin aufgenommen, außerdem böten die Mitarbeiter wie gewohnt ihre Unterstützung in allen Fragen rund um den Tierschutz an und seien auch behilflich, wenn etwa Hundehalter in Quarantäne kämen. Bei finanziellen Notlagen sei man außerdem bei der Beschaffung von Futter behilflich. „Wir sind schließlich trotzdem immer noch ein Tierheim“, bekräftigt Gabi Strobl-Maus.