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Sinsheim

Tanzen für Jedermann

Sinsheim. Am Sonntag, 23. Juli, findet ab 17 Uhr das nächste „Öffentliche Tanzen“ des Sinsheimer Folkloretanzkreises  statt. Getanzt werden einfache Volkstänze aus aller Welt, vorwiegend aus Südosteuropa, im Gymnastikraum der Volkshochschule Sinsheim, Muthstraße 16a, Anmeldung oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bei entsprechenden Voraussetzungen (gutes Wetter und Strom) wird das Tanzen in die Allee verlegt.

„Public Dancing“ ist ein kostenfreies Angebot der Agenda Gruppe „Internationale Begegnung“ und des Folkloretanzkreises Sinsheimer Tanzschuh e.V., unterstützt von der VHS Sinsheim.

„Es war einmal ein 
Streichholz…“

Bad Rappenau/Walldorf. Unter dem Titel „Es war einmal ein Streichholz...“ präsentieren zwölf Künstlerinnen und Künstler aus Walldorf und Umgebung im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof ab Juli ihre Arbeiten zu einem ungewöhnlichen Thema. Mit einem Taschengeldbetrag in der Hand gingen Mitglieder der Künstlergruppe Walldorf vor gut einem Jahr auf die Suche: Nach Objekten, die nicht mehr als einen Euro, aber mindestens einen Cent kosten sollten.

Das Konzept für dieses „1 Euro-Projekt“ entstand im Herbst 2015 und führte unter der Leitung von Andrea Tewes und Mechtild Ficht-Unger zu einer feuerwerkartigen Produktivität und Kreativität. Wie kann aus Wäscheklammer, Streichholz und Flusensieb Kunst werden? Dieser Frage stellten sich die Künstlerinnen und Künstler und erarbeiteten über ein Jahr lang eine Vielzahl an künstlerischen Positionen mit den unterschiedlichsten Mitteln und Methoden. Ihre Ergebnisse präsentierten sie erstmals im Herbst 2016 in einer vielbeachteten Ausstellung in Walldorf und diesen Sommer nun in Bad Rappenau.

Witzig kann das sein, wie in der Arbeit von Ralf Bombosch, der ein Laugencroissant als Motiv wählt, und ihm im Begleittext eine fantasievolle Genealogie als Ameise („Croiss-Ant“) unterstellt. Nachdenklich stimmen die Beiträge von Evi Huber und Hannelore Kunath, die (mit Wattestäbchen und Stecknadel) den Zustand der Welt und ihre politische Situation thematisieren. Metaphorisch versteht Herbert Hügens sein Objekt (die Wäscheklammer) und verleiht ihr in einer mannshohen Holzskulptur eine ungewohnte Präsenz: Wie ein Paar, das nur im Zusammenhalt funktioniert, verklammern sich ihre Bestandteile. Eine Ode an die Nudel verfasst Elke Poeck in ihrer Gold-besprühten Assemblage aus geliebten Pastasorten und fügt dem Ganzen noch ein Gedicht hinzu: „...Oh Nudel, gold’ne Königin, bei deinem Anblick bin ich hin!“

Ausstellende: Ralf Bombosch, Peter Daunhauer, Mechtild Ficht-Unger, Evi Huber, Herbert Hügens, ille Hums, Ingrid Käller, Hannelore Kunath, Elke Poeck, Claudia Stamatelatos, Andrea Tewes, Wolfgang Wallowy

Die Ausstellung im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof, Heinsheimer Straße 16, in Bad Rappenau, wird am Samstag, 22. Juli, um 15 Uhr eröffnet und dabei musikalisch von Sally and Sesamy umrahmt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist bis 3. September jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Vierbeinige Landschaftspfleger am Steinsberg im Einsatz

Eine Maßnahme zum Erhalt der Streuobstwiesen

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Die Schafe von Igor Braun grasen in den Streuobstwiesen am Steinsberg unterhalb der Burg. Foto: LEV Rhein-Neckar e.V.

Sinsheim. Rund 80 Schafe von Igor Braun aus Waibstadt sind derzeit am Steinsberg unterhalb der Burg in den Streuobstwiesen am Grasen. Ziel der Beweidung ist eine extensive Nutzung des Unterwuchses zum Erhalt der Streuobstwiesen im Landschaftsschutzgebiet Steinsberg. Mit bis zu 5000 Tier- und Pflanzenarten zählen Streuobstwiesen aufgrund ihrer Strukturvielfalt und der extensiven Nutzung zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Durch den stockwerkartigen Aufbau der Streuobstwiesen entsteht ein vielfältiges Mosaik an Kleinbiotopen, die für viele Tiere wichtige Ersatzbiotope und letzte Rückzugsgebiete darstellen. Dort leben heute unter anderem stark gefährdete Arten wie Rotkopfwürger, Wiedehopf, Steinkauz, Mittelspecht, Wendehals, Gartenschläfer, Haselmaus, mehrere Fledermausarten sowie zahlreiche Schmetterlings-, Käfer- und Hautflüglerarten. Auch der Unterwuchs der Bäume ist recht vielfältig. Neben verschiedenen Gräsern und blühenden Wiesenkräutern kommen unter Obsthochstämmen gelegentlich auch seltene, geschützte Pflanzen wie Orchideen, Enziane und bestimmte rare Nelkenarten vor.

Aufgrund vielfältiger Ursachen sind Streuobstwiesen jedoch in den vergangenen Jahrzehnten bereits um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. Auch im Rhein-Neckar-Kreis sind Streuobstwiesen in vielen Bereichen besonders landschaftsprägend, jedoch ebenfalls stark rückläufig. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Rhein-Neckar e.V. zusammen mit der Stadt Sinsheim, dem Ortschaftsrat Weiler, der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Neckar-Kreises und mit Zustimmung der circa 40 Grundstücksbesitzer die Initiative ergriffen und für eine Fläche von ungefähr 3,5 ha Maßnahmen zum Erhalt dieser Streuobstwiesen im Projektgebiet unterhalb der Burg Steinsberg auf den Weg gebracht.

Im ersten Schritt soll der Unterwuchs durch eine zweimalige extensive Beweidung mit Schafen und Ziegen mit einer anschließenden Weidenachpflege gepflegt werden. Hierdurch sollen die nährstoffreichen Flächen etwas ausgemagert werden, um die Artenvielfalt – im Besonderen der Wiesenkräuter – zu erhöhen. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsintensität in den Vorjahren im Gebiet sind zum Teil Bereiche mit Brombeer-Sträuchern verbuscht. Diese Flächen sollen in einem zweiten Schritt ab Oktober 2017 durch fachgerechte Pflegemaßnahmen wieder freigestellt und langfristig in die Beweidungsfläche integriert werden.

Mit Igor Braun konnte ein erfahrener Tierhalter aus der Region (Waibstadt) für das Projekt gewonnen werden. Seine Tiere bringt er mit großen Viehtransportern ins Gelände. Auf den in Teilstücken, mit unter Strom stehenden Knoten-Netzzäunen, gekoppelten Flächen bleiben die Tiere beim ersten Weidegang für circa zwei Wochen. Im August/Oktober 2017 wird Igor Braun ein zweites Mal mit seinen Tieren ins Gebiet kommen. Die Pflegemaßnahmen, durch die auch das Landschaftsbild aufgewertet wird, werden in diesem Fall über Haushaltsmittel der Landes Baden-Württemberg finanziert.

„Mit Kindern in der Stadt“

Sinsheim. Alle Kinder, die in Sinsheim eine Kindertageseinrichtung oder eine Grundschule besuchen, erhalten einen brandneuen Kinderstadtplan. Es handelt sich um einen gelben Faltplan mit einer Übersicht aller Angebote und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und „junge Familien“. Kulturelle Highlights sind ebenso Bestandteil des Plans wie auch die vorhandenen W-LAN-Hotspots. Besondere Highlights wie die alla hopp!-Anlage oder das Jugendhaus-Gelände mit Skatepark wurden als „Insider Tipp“ mit einer Krone markiert. Speziell für Familien mit kleineren Kindern ist die Angabe der Still- und Wickelpunkte gedacht. Aus Platz- und Darstellungsgründen hat man sich dafür entschieden, lediglich die Kernstadt abzubilden.

Der Plan ist ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendreferates der Stadt Sinsheim mit dem Spiel-Mobil im Kraichgau e.V. Das Team des Spiel-Mobils brachte den Impuls, gemeinsam mit Kindern einen Kinderstadtplan zu entwickeln. Diese Idee wurde vom städtischen Kinder- und Jugendreferenten Markus Bosler sehr gerne aufgegriffen.

Ein Kernstück des Stadtplans ist die Darstellung aller Spielplätze im Plangebiet. Dazu führte das Spiel-Mobil im Rahmen der letzten Kinderspielstadt eine „Stadtforscher-Aktion“ durch, bei der Kinder und Jugendliche alle städtischen Spielplätze aufsuchten und die vorhandenen Angebote und Öffnungszeiten erforschten. Symbolische Darstellungen, wie beispielsweise die „Kultureule“, verdeutlichen, was Sinsheim für Kinder und Familien alles zu bieten hat.

Die Kinderstadtpläne werden zukünftig auch ein Bestandteil der Willkommensbriefe für Neugeborene sein. Die Verwaltungsstellen, das Bürgerbüro sowie weitere städtische Einrichtungen (Bibliothek, etc.) werden ebenfalls mit Exemplaren versorgt. Darüber hinaus ist der Plan auf der städtischen Homepage (www.sinsheim.de) sowie unter www.sinsheim-kinderstadtplan.de zu finden.

Anregungen zur Verteilung oder auch zur inhaltlichen und grafischen Darstellung des Kinderstadtplans nimmt Markus Bosler (Kinder- und Jugendreferent) gerne per E-Mail an jugendreferat@sinsheim entgegen.

Die „r.EVOL.ution“ der Herzen

Sinsheim. (tv) Junge Leute für Gottes Liebe begeistern, das steht im Zentrum des christlichen Jugend-Missions-Events „JuMi 2017“ am Wochenende, 22. und 23. Juli, auf dem Buchenauerhof bei Sinsheim-Weiler – und das bereits im Titelsong „Die Liebe selbst“ von Liveworship. Die Band aus Düsseldorf wird auf dem zweitägigen Jugendtreffen des Missions- und Hilfswerkes DMG-interpersonal und des Theologischen Seminars Adelshofen für Stimmung sorgen.

Das Thema des JuMi lautet: „r.EVOL.ution!“ – ein Wort mit Liebe (love) im Zentrum. Es geht um den Reformator Martin Luther und wie er vor 500 Jahren mit einer Revolution der Herzen die Welt veränderte. Motiviert von Liebe besann er sich auf grundlegende Werte der Kirche zurück. „Wie können wir Gottes Liebe wiederentdecken?“ Das wird der junge Theologe Timo Goseberg von der DMG den Teilnehmern des JuMi nahebringen.

Als Luther mit dabei ist Michael Spieth (Leonberg). 477 Jahre nach dem Reformator geboren, tritt er als Imitator in Luthers Fußstapfen und wird die Teilnehmer mit markanten Worten an Grundwerte des christlichen Glaubens erinnern.

Das Jugendevent beginnt am Samstag um 15 Uhr mit der Eröffnungsveranstaltung und einem Input von Timo Goseberg. Besonderheit im Abendprogramm ist die Aussendung der knapp 40 Freiwilligen und Kurzzeitmitarbeiter – meist Schulabgänger, die über die DMG ein Jahr in Hilfsprojekten im Ausland verbringen. Sie gestalten das JuMi aktiv mit. Auch sportlich geht es hoch her, mit Kletterwand, Slacklines und Soccer-Area. Zum Chillen gibt’s die Missions-Lounge, wo die jungen Leute mit Missionaren ins Gespräch kommen können. Nach einem intensiven Abend voller Musik, Worship, Gebet und spannenden Impulsen geht’s ans Lagerfeuer unterm Sternenhimmel. Der Sonntagmorgen beginnt mit Frühstück und einem großen Jugendgottesdienst um 10.30 Uhr sowie Anbetung und Zeit für Stille mit Gott auf dem schönen Gelände der DMG. Das JuMi 2017 endet mit dem „Grillout“; einem Abendessen am Sonntag um 18 Uhr, auch für Vegetarier ist gesorgt (dafür ist eine Anmeldung unter www.jumi.online erforderlich).

Die Teilnahme am JuMi kostet 12 bis 17 Euro, inklusive Übernachtung im Massenquartier und vielfältigem Essen. Jugendgruppen dürfen im Park rund um Schloss Buchenauerhof zelten. Anmeldung für Übernachtungsgäste und weitere Informationen unter www.jumi.online im Internet.