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Sinsheim

„Waibsch’der Kalender“ in neuem Gewand

Waibstadt. (cla) Er ist wieder da, der mittlerweile 6. „Waibsch’der Kalender“ für das Jahr 2020. Seit dem Jahr 2015 gibt die Waibstadter Fotografin Petra-Maria Oechsner diesen Kalender heraus. „Dieses Jahr ist der Kalender in einem neuen Gewand im Querformat, was die Gedanken in der Landschaft ausgiebiger spazieren gehen lässt“, erklärt Petra-Maria Oechsner die Veränderung. 
 
Der Januar gibt sich fröstelig im weißen Gewand am Mühlberg. Eine Stimmung, die den Atem in verspielten Wölkchen erscheinen lässt. Der Februar temperamentvoll und feurig, fast ein Versprechen auf die warme Jahreszeit, gegensätzliche karge Silhouetten als jahreszeitliche Wegweiser. Ein eingestreutes historisches Foto der Fuchsenmühle erinnert im Monat März an längst vergangene Zeiten, als Bauern ihre Frucht mühsam Säckeweise zum Mahlen in die Mühle trugen. April und Mai zeigen farbenfroh die erwachende Landschaft, die ihr graues Wintergewand auszieht und sich ihr gelb-grün leuchtendes überstreift. Fleißige Bienen am Rohrbacher Weg und ein neugieriges Braunkehlchen, das launisch auf einer Rapsblüte schaukelt. Kanonendonner im Juni zu Ehren Gottes. Ein Überbleibsel aus dem 18. Jahrhundert, als Katholiken an Fronleichnam und Pfingsten an einer Prozession teilnahmen, Richtung Sinsheim und zurück zogen, begleitet von Schützen, die ihre Gewehre abfeuerten. Im Juli, es ist heiß geworden, ein wogendes Mohnfeld, wie ein Meer, das vom Wind getrieben und aufgewühlt wird. Ein neugieriger Rehbock lugt im August über das hohe Gras, um zu sehen, was sich in seiner Welt so tut. Wunderschöne Heimat zeigt im September ein blumengeschmücktes, idyllisches Eingangstor. Wie ein roter auf der Kirchweih erworbener Luftballon geht die Sonne auf dem Oktoberbild über einer neblig-dunstigen Landschaft unter. Der November verordnet der Natur braune und struppige Bescheidenheit, der Jahreslauf neigt sich unter einem dräuenden Himmel dem Ende entgegen. Das Jahr geht in seine Schlussrunde, die Schlossstraße und die Waibsch’der Kirche stapfen fröhlich und weiß bepudert in Richtung Weihnachtsfest und Jahreswechsel. 
 
Der Waibsch’der Kalender wird am Sonntag, 20. Oktober, auf dem Kreativmarkt in der Stadthalle Waibstadt von 13 bis 17 Uhr zum Verkauf angeboten. Danach ist er in Waibstadt im Rathaus, in der Schwarzbach-Apotheke und in der Sparkasse erhältlich.

Ein neues Dach für die Stadtpfarrkirche

Waibstadt. (cla) Eingerüstet bietet die neugotische Waibstadter Stadtpfarrkirche „Unsere Liebe Frau“ mit ihrem markanten 65 Meter hohen Turm derzeit einen ungewohnten Anblick: Nachdem die Arbeiten am Kirchturm vor drei Jahren abgeschlossen wurden, folgt nun eine Grundsanierung des Kirchendaches. Um das komplette Dach vom Kirchenschiff erneuern zu können, wurde in den vergangenen Tagen an den Längsseiten ein Gerüst aufgebaut. Mit dieser Baumaßnahme soll die über Jahre andauernde umfangreiche Sanierung abgeschlossen werden. 
 
„Die Arbeiten am Kirchendach sind notwendig, weil das Kirchendach an einigen Stellen undicht ist“, erklärte Pfarrer Joachim Maier auf Anfrage. Daher werde das ganze Kirchenschiff mit neuen Ziegeln eingedeckt. Es handelt sich um den zweiten Bauabschnitt der Außensanierung der Stadtpfarrkirche. Im ersten Bauabschnitt war der Kirchturm grundlegend saniert worden. „Die Maßnahmen waren nötig geworden, weil nach einem Sturm ein Stein heruntergefallen war. Bei der Schadensaufnahme wurde auch festgestellt, dass das Kirchendach saniert werden muss“, erklärte der Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit Waibstadt. Auch am Kirchendach habe es in den vergangenen Jahren immer häufiger Sturmschäden gegeben, daher sei die Sanierung unumgänglich.
 
Die Bauarbeiten sollen bis Mai 2020 abgeschlossen sein. Falls die Sanierungsarbeiten länger andauern, müsste eine Pause eingelegt werden, da sich ab Mai im Dachstuhl Fledermäuse einnisten und ihren Nachwuchs großziehen. Diese Tiere sind besonders geschützt. „Daher wird in den Wintermonaten das Dach gemacht, sonst hätten wir die Arbeiten im Sommer durchgeführt“, führte Joachim Maier aus.
 
Die Gottesdienste sollen von den Bauarbeiten nicht beeinträchtigt werden, da im Innenbereich und am Eingangsbereich keine Arbeiten geplant sind. Beeinträchtigungen gibt es hingegen im Durchfahrtsverkehr und für die Fußgänger, die den Gehweg direkt an der Kirche nicht mehr benutzen können. Hierfür bittet die Pfarrgemeinde um Verständnis.
 
Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich nach Angaben der Pfarrgemeinde auf ungefähr 800 000 Euro. Ein Teil der Kosten wird durch einen Zuschuss vom Bistum Freiburg abgedeckt, ein anderer Teil wird aus den bestehenden Rücklagen und ein weiterer Teil durch ein Darlehen finanziert. „Spenden sind natürlich gewünscht und würden die Finanzierung erleichtern“, sagte Maier. Die Pfarrgemeinde und der Kirchenbau-Förderverein hoffen auf die Solidarität der Bürger aus Waibstadt und Umgebung, die sich der katholischen Pfarrkirche als Gotteshaus, aber auch als Wahrzeichen von Waibstadt, verbunden fühlen. Die Bankverbindung für Spenden zur Renovierung des Kirchendaches lautet: Kirchenbau-Förderverein Waibstadt, IBAN DE62ZZZ00000844305.

Musik, die unter die Haut geht

Die „Heebie-Jeebies“ spielen in der Mehrzweckhalle

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Die „Heebie-Jeebies“ bringen am Samstag, 19. Oktober, ein Stück Irland nach Daisbach. Foto: pm

Waibstadt-Daisbach. „It gives me the heebie-jeebies“ bedeutet in etwa „Dabei bekomme ich eine Gänsehaut“ und beschreibt ein Grundgefühl der vier Musiker wenn sie ihre Musik machen: Die irischen Songs, Chanteys, Balladen, Jigs, Reels und Polkas gehen unter die Haut und manches Lied sorgt für Gänsehaut. So entstand der Name „Heebie-Jeebies“.
 
Bereits seit vielen Jahren befreundet, machen Martin, Michael und Tina schon lange zusammen Musik. Die Idee, Irish-Folk zu spielen, entstand erst Anfang 2011 und war ursprünglich als einmaliges Event gedacht. Schon während den Proben entdeckten die Drei jedoch ihre Leidenschaft für diese Musikrichtung und beschlossen weiterzumachen. Um das Programm auszubauen und abzurunden suchten sie dann nach einem Melodieinstrument. Im Mai 2014 fanden sie den studierten Musiker Franz Lechner, der mit seiner Geige der Musik das gewisse Etwas verleiht. Untermalt und präsentiert werden die Lieder mit akustischen Instrumenten, wie Gitarre, Mundharmonika, Bodhrán, Cajon, Tambourin, Shake-Ei, Percussion, Geige und nicht zuletzt dem wechselnden Gesang.
 
Im Programm sind unter anderem Gesangsstücke wie „Whiskey in the jar“, „Black is the color“, „Back home in Derry“, „Lord of the dance“, „Siul a ruin” (ein Lied in gälischer Sprache) und natürlich die für Irland typische „Molly Malone“. Aber auch die Instrumentals kommen nicht zu kurz: ob langsam, schwungvoll und mitreißend oder eine Mischung aus beidem – die Geige verleiht ihnen die besondere irische Note...
Am Samstag, 19. Oktober, gastieren die „Heebie-Jeebies“ in der Mehrzweckhalle Daisbach. Einlass ist 18.30 Uhr, Beginn des Konzerts 1930 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf für 10 Euro bei der Volksbank Neckartal in der Bankstelle Waibstadt zu den üblichen Öffnungszeiten oder für 12 Euro an der Abendkasse.
 
Neben deutschen Gerichten wird der Gesangverein 1881 Daisbach e.V. die Bewirtung auch mit Guinnes aus dem Fass und Whiskey übernehmen.

„Mann singt – eine Reise durch die Zeit“

Neckarbischofsheim-Helmhof. Einen besonderen Konzertabend bietet der Männerchor„Eintracht“ Helmhof am Samstag, 19. Oktober, ab 19.30 Uhr. Unter dem Motto „Eine Reise durch die Zeit“ präsentiert der Männerchor Helmhof viele Stücke aus seinem Repertoire. Schon seit längerem wird in den Proben auf dieses besondere Ereignis hin gearbeitet. Wer gerne Liedvorträge eines Männerchors hört, ist hier an der richtigen Stelle und wird einen unvergessenen Abend erleben. Auch instrumental begleitete Stücke, sowie Solis werden im Programm nicht zu kurz kommen. 
 
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl mit Getränken und einem leckeren Imbiss gesorgt. Die Bevölkerung, auch aus den umliegenden Nachbargemeinden, ist zu diesem Konzertabend herzlich eingeladen. Das Konzert findet im Gemeinschaftshaus Helmhof statt. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

„Fels in meinem Leben“

Sinsheim. „Fels in meinem Leben“ – so lautet das Thema des Konzertes, in dem die SalzCHÖRner ihr 30-jähriges Bestehen am Sonntag, 20. Oktober, ab 18 Uhr in der schönen Hilsbacher Michaelskirche mit vorwiegend deutschsprachigen neuen geistlichen Liedern, aber auch englischen Gospels feiern. Die gut zwanzig Sängerinnen und Sänger unter der seit Jahren bewährten Leitung von Sabrina Keller werden von Ulrich Wunsch am E-Piano und Jonathan Glaser am Cajón begleitet. Mit seinen Gedanken zum Thema wird Bruder Hubert Weiler vom Lebenszentrum Adelshofen den Abend inhaltlich bereichern. Der Eintritt ist frei.
 
Am 18. Februar 1989 absolvierten zehn Sängerinnen und Sänger zusammen mit Johannes Blomenkamp (geb. Glaser) die erste Probe des Jugendchors Hilsbach-Weiler. Später kam die Namensänderung in „Die SalzCHÖRner“. 
 
Bis 1996 leitete Johannes Blomenkamp den Chor, 1997 Cornelia Ritz und anschließend war Michael Seibel bis 2005 der Chorleiter. Seit 2006 und mittlerweile 13 Jahren ist Sabrina Keller die ehrenamtliche wie engagierte musikalische Leiterin.
 
In den 30 Jahren ihres Bestehens wurden bislang dreizehn Konzertprogramme meist mit kleiner Band aufgeführt, zuletzt ‚Lied vom Licht‘ und die Rockmesse ‚Spuren der Hoffnung‘ mit Elementen aus Rock, Folk, Funk und Reggae. Gerade diese Vielfalt und „das etwas anders sein“ machen die SalzCHÖRner aus, die aus verschiedenen Gemeinden, aus diversen Orten, aus unterschiedlichen Alltags- und Lebenssituationen zusammenkommen. Doch sie eint der Glaube, der durch die Jahre getragen hat sowie der Spaß am Singen und der Musik. 
 
Die SalzCHÖRner würden sich über ein wieder mit Besuchern voll gefülltes, lebendiges Gotteshaus freuen!