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Sinsheim

„Heimat.Liebe“ in Sinsheim und weltweit

Sinsheim. Heimat und Liebe, Heimatliebe – wie fühlt die sich an? Ist die für jeden gleich? Beim Herbstmissionsfest 2020 des Hilfs- und Missionswerks DMG erwarten die Besucher(innen) am Sonntag, 27. September, ab 10 Uhr Berichte von den Missionaren, ein Open-Air-Gottesdienst und Seminare zum Thema „Heimat.Liebe“. Für die Kleinen gibt es auf dem Buchenauerhof ein extra Kindermissionsfest in der großen Missionshalle. Sitzgelegenheiten und Schutz vor Regen oder Sonne sollte sich jeder Teilnehmer bitte selbst mitbringen, es gibt leckere Brezeln und Getränke für alle.

Wer nicht nach Sinsheim kommen kann, hat trotzdem die Möglichkeit, in der Gemeinde oder im Hauskreis ein kleines Herbstmissionsfest zu feiern und Teile des Programms einzuspielen. Auf der Internetseite www.dmgint.de gibt es die Inhalte dazu, sowie das nötige Anmeldeformular für die Teilnahme.

Historischer Rundgang durch Sinsheim

Sinsheim. Die nächste öffentliche Stadtführung, die der Verein Freunde Sinsheimer Geschichte e.V. anbietet, wird am 27. September stattfinden. Der Rundgang durch die Geschichte umfasst Denkmale, historische Gebäude, geschichtsträchtige Plätze und geheimnisvolle Gassen. Die interessierten Teilnehmer erfahren in dem eineinhalbstündigen Rundgang, wie die Stadt sich im Laufe von 1250 Jahren von einer kleinen Siedlung zur Großen Kreisstadt entwickelt hat. 

Treffpunkt ist am Eingang zum Stadtmuseum in der Hauptstraße 92 in direkter Nähe zum Freiheitsdenkmal. Interessierte werden gebeten, sich bis spätestens Samstag, 26. September, 12 Uhr in der Tourist-Info Sinsheim anzumelden (Telefon 07261/404109, E-Mail tourismus@sinsheim.de), da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.⋌ 

Das Schlachtfest wird auf andere Art begangen

Helmstadt-Bargen. (oh) Die Uhr im Sängerheim des Männergesangvereins Eintracht Bargen symbolisiert ziemlich genau die momentane Situation des Vereins. Sie ist irgendwann während der Corona-Pandemie um acht vor zehn stehen geblieben. Es ist also noch nicht fünf vor zwölf beim MGV und trotz der Einschränkungen durch den Virus lebt der Verein auch weiterhin und es wird nicht Halt gemacht. Über den Tellerrand schauen und kreativ werden – das ist in Zeiten von Corona wichtig, gerade für Vereine. Sie sind für den Zusammenhalt der Gesellschaft wichtig, leben vom Engagement ihrer Mitglieder und von deren Treffen untereinander. Da wird vieles abgesprochen und koordiniert, von kleinen bis ganz großen Aktionen. In Zeiten von Corona und Kontaktsperre sind solche Treffen aber nicht mehr so ohne weiteres möglich.

Deswegen geht der MGV ganz unkonventionelle Wege bei der Gestaltung des Vereinslebens. Das obligatorische „Ständchen zum Geburtstag“ wird mal eben von den beiden Vorsitzenden gesungen oder der Jubilar wird mit einem Autokorso von 35 Sängern überrascht, womit Abstandsregeln kein Problem sind. Der I. Vorsitzende Steffen Emmerich, sein Stellvertreter Markus Hoesl und Schriftführer Uwe Brenner trafen sich kürzlich zu einem Gedankenaustausch. Sie kamen überein, dass trotz der Pandemie so einiges bewegt werden konnte. „Wir haben eine CD erstellt mit alten Liedern aus früheren Konzerten, welche zum Mitsingen vor allem für die älteren Sangeskameraden geeignet ist“ meinte Emmerich. Hoesl blickte auf die Klopapierchallenge, wo ein Film über zwölf Minuten gedreht wurde und per Whatsapp zusammengeschnitten worden ist, zurück.

„Wir haben auch regelmäßig auf der Homepage Alben mit alten Bildern von Konzerten, Ausflügen und Geburtstagen eingestellt, um etwas in Erinnerungen zu schwelgen“ bemerkte er. Schriftführer Uwe Brenner erinnerte an die Chorproben im kleinen Kreis mit etwa 15 Personen und einzelnen Stimmen, welche lediglich bei gutem Wetter im Innenhof des ehemaligen evangelischen Pfarrhauses stattfanden. „Unser Dirigent Friedemann Buhl hat neue Lieder eingesungen und über Whatsapp Noten verteilt und wir haben außerdem unser Inventar gereinigt und repariert.“ Der finanzielle Aspekt ist beim MGV wie bei allen anderen Vereinen enorm wichtig. „Die Ausgaben laufen weiter, aber wir haben dennoch beschlossen, allen laufenden Verpflichtungen nachzukommen. Dazu gab es mannigfaltige Unterstützung aus der Bevölkerung“ berichtete Vorsitzender Emmerich. Neben den Proben sind auch lange geplante Veranstaltungen ins Wasser gefallen, so unter anderem das Konzert mit dem Chor MobilTON, die fünftägige Chorreise nach Südtirol sowie das Vier-Bargen-Treffen in Bargen/Hegau. 

 
Seit 23 Jahren ist das Schlachtfest ununterbrochen fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Gemeinde Helmstadt-Bargen. Brot wurde vor Ort gebacken, Schweine der Helmstadter Familie Mattern wurden geschlachtet und von der Metzgerei Baumeister „verwurstelt“, um dann mit bester Hausmannskost ein ganzes Wochenende auf dem Ingelheimer Hof zünftig zu feiern. Dabei wurde bei meist voll besetztem Haus drei Tage lang gesungen, gerockt und musiziert. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Aber das Schlachtfest ganz abzusagen kam nicht in Frage. „Wir haben uns dazu entschlossen, an zwei Tagen einen Essensverkauf ohne Festbetrieb auf dem Ingelheimer Hof zu organisieren“ meinte der stellvertretende Vorsitzender Hoesl.
 
Alle Freunde der Hausmacher Spezialitäten können am Freitag, 25. September in der Zeit von 18 bis 20.30 Uhr und am Sonntag, 27. September in der Zeit von 11 bis 14 Uhr die beliebten Gerichte kaufen, um diese dann „desmol dähom“ in den eigenen vier Wänden zu genießen. Schlachtplatte, Bratwürste mit Kraut sowie Schnitzel mit Kartoffelsalat stehen auf dem Speiseplan. Es wird ein extra gut ausgeschilderter „Drive-in-Schalter“ eingerichtet, sodass man bequem mit dem PKW vorfahren kann, um die gut verpackten Köstlichkeiten auch warm nach Hause zu bringen. 
„Wir ziehen es auf dem Ingelheimer Hof durch und bauen auch die Küche originalgetreu auf und auch den geplanten Termin halten wir ein“ ist Küchenchef Uwe Brenner stolz. Eine Vorbestellung ist nicht notwendig. Die Sänger des MGV Eintracht Bargen freuen sich auf Ihr Kommen und Ihre Unterstützung. 

Hier schlägt das Tunerherz höher

Public Tuning Show im Technik Museum Sinsheim 

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Bei der Public Tuning Show gibt es nicht nur seltene Exemplare, sondern auch ausgefallene getunte Fahrzeuge. Foto: TMSNH

Sinsheim. Tiefergelegte Oldtimer, grell folierte oder lackierte Youngtimer, Kleinstwagen mit leistungsstarken Soundanlagen – die Teilnehmer dieses Treffens ziehen alle Blicke auf sich. Am Samstag, 26. September, von 10 bis 18 Uhr und in Kooperation mit Daniel Scheucher von DS.Automotive findet die markenoffenen Public Tuning Show auf dem Gelände des Technik Museum Sinsheim statt. Die Organisatoren erwarten an die 250 Fahrzeuge. 

DS.Automotive ist die Plattform für alle Tuning-Fans. Jährlich gibt es zahlreiche Events rund um das Thema „Tuning“. Dabei sind Youngtimer, Tuning, Oldtimer, Supercars, US-Cars, Bikes & Quads herzlich willkommen. In Sinsheim ist diese Gemeinschaft bereits bekannt. Am letzten Samstag im September versammeln sich die bunten, tiefergelegten und lei- stungsstraken Umbauten bereits zum sechsten Mal unterhalb der Concorde und der Tupolev Tu-144. 
 
Unter Beachtung der aktuellen Situation und Vorgaben präsentieren sich Vier- und Zweiräder unterschiedlicher Marken und Baujahren auf der Freifläche des Technik Museum Sinsheim – Anmeldungen werden noch angenommen: info@ds-automotive.eu oder unter www.facebook. com/dsautomotive.eu.
 
„Wir freuen uns sehr, auch im September wieder eine Public Tuning Show hier bei uns im Technik Museum Sinsheim durchführen zu können, die so viele begeisterte Fans und Besucher anlockt“, so Susanne Rieder vom Technik Museum Sinsheim. Während das Museum für das leibliche Wohl sorgt, DS.Automotive sich um das Entertainment-Programm kümmert, können interessierte Museumsbesucher die aufsehenerregenden, auf Hochglanz polierten und technisch optimierten Umbauten von Nahem bestaunen. Der Zugang zur Veranstaltungsfläche ist für die Besucher(innen) kostenfrei.