view counter



 

Frosch
 Der Spruch der Woche
von unserem
 WOCHEN-KURIER-Frosch
 
wetter.de Wetter-Widget
Wetterdaten werden geladen
Wetter Heidelberg
www.wetter.de

onlinewerbung

Sinsheim

Die frühe Geschichte des Kraichgaus

Sinsheim. Die Burg Steinsberg, auch „Kompass des Kraichgaus“ genannt, erlebte im Laufe der Jahrhunderte mehrere Adelsgeschlechter und wurde unter den Pfalzgrafen weiter ausgebaut. Interessante Führungen rund um die Burganlage weihen nicht nur in die Baugeschichte und die Geheimnisse seiner Burgherren, sondern auch in die frühe Geschichte des Kraichgaus ein. Die nächsten Führungen finden an den folgenden Sonntagen statt: Am 1. August um 14 Uhr mit Burgführerin Jutta Münz, am 8. August um 11 Uhr mit Burgführer Wolfgang Stejskal (zweite Gruppe mit Erika Behagel), am 15. August um 14 Uhr mit Burgführerin Jutta Münz (zweite Gruppe mit Erika Behagel) 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisen in vergangene Zeiten, als die Burg auf dem Steinsberg noch einen Burgherrn hatte und das Leben seiner Untertanen von seinem Wohlwollen abhing. In einem eineinhalbstündigen Rundgang über das Gelände der Burg erfahren sie von der Entstehung, der Bauweise und Historie der Burg Steinsberg. Das Geheimnis, warum der Bergfried in Form eines Achtecks erbaut wurde und was es heißt, „eingelocht“ oder „getürmt“ zu sein, wird gelüftet. Auch der herrliche Blick in die nahe und ferne Umgebung wird alle begeistern.
 
Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4 Euro und für Kinder ab 6 Jahren 2 Euro, Treffpunkt ist an der Infotafel am Parkplatz unterhalb der Burg (Steinsberg 1, 74889 Sinsheim-Weiler). Zur besseren Planung bittet die Stadtverwaltung Sinsheim um Anmeldung in der Tourist-Info Sinsheim bis Samstag vor dem jeweiligen Termin um 12 Uhr (Telefon 07261/ 404109, E-Mail tourismus@sins heim.de). Eventuell wird die Führung in mehreren Gruppen angeboten, da die Teilnehmerzahl pro Gruppe auf 10 Personen begrenzt ist. Veranstalter sind die Vereine „Freunde Sinsheimer Geschichte“ e.V. und Förderverein Burg Steinsberg 2011 e.V. Um Beachtung der geltenden Corona-Hygiene-Maßnahmen wird gebeten. Weitere Termine sind unter www.sinsheimer-erlebnisregion.de (Rubrik Rundgänge/Führungen) zu finden.

Mit Mia und Karl in die Vergangenheit

Sinsheim. Was bleibt am Ende eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Museum? Ein Jahr voller neuer Eindrücke, Erfahrungen und das Wissen, was in einem Museum alles hinter den Kulissen abläuft, ohne dass die Besucher davon etwas mitbekommen. Amy Langer, die jetzige Freiwillige des Stadtmuseums, hat zudem in einem eigenen Projekt etwas geschaffen, das von ihr im Museum bleibt: Sie hat sich Fragen und Aufgaben überlegt, welche junge Besucher mittels einer Rallye durch das Museum führen. Mit Hilfe der Grafikerin Lisa-Marie Malek wurde die Museumsrallye kindgerecht gestaltet und zwei fiktive Begleiter entwickelt: Mia und den kleinen Karl (Wilhelmi). Sie erklären in der Rallye wie’s geht und geben in der Ausstellung einen Hinweis zur Beantwortung der Fragen. Nach dem Museumsbesuch erhalten die Kinder in jedem Fall an der Kasse eine kleine Überraschung. Die Museumsrallye ist ein Angebot für Eltern mit Kindern, die gemeinsam das Museum erkunden wollen. Warum in den Sommerferien nicht mal wieder ins Stadtmuseum? Das neue Angebot für Kinder machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Rätselspiel durch die Zeit. Der alte Dachstuhl mit dem historischen Handwerk oder die aktuell laufende Postkartenausstellung laden darüber hinaus zum gemeinsamen Entdecken ein. Die Rallye führt durch die verschiedenen Räume der Ausstellung. Sie ist für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Museumsrallye ist im Eintrittspreis inbegriffen und wird an der Museumskasse an die jungen Besucher und alle Interessierten herausgegeben.
 
Öffnungszeiten Stadtmuseum: Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 3 Euro, Kinder und Ermäßigte 1 Euro. Infos unter www.stadtmuseum-sinsheim.de.

SFZ BigBand feiert das „Käskuchenfest“

Waibstadt. (cla) Zwei Tage lang feiert die „SFZ BigBand“ am 7. und 8. August das traditionelle „Käskuchenfest“ auf dem Waibstadter Marktplatz. Mit einem Benefiz-Rockkonzert für die Opfer des Hochwassers beginnt das Fest bereits am Samstagabend. Am Sonntag gibt es dann den ganzen Tag Live-Blasmusik, Käsekuchen und Spezialitäten vom Grill. 
 
Einen besonderen Höhepunkt hat sich die musikalische Abteilung des Turnvereins für den Samstagabend einfallen lassen: Unter dem Motto: „Wir suchen die Lieblingshits der Waibstadter“ heizt die bekannte Cover-Band „Abteilung Rock“ mit musikalischen Gästen auf dem Marktplatz ein. Alle können ab sofort im Internet für ihre fünf Lieblingslieder abstimmen, bevor am Samstag, 7. August, ab 19.30 Uhr die „TOP 30“ der Waibstadter von der Band live gespielt werden. Karten für das Benefizkonzert können im Vorverkauf für 6 Euro gekauft werden. „Wenn das Wetter mitspielt, wird es sicherlich eines der schönsten Open-Airs dieses Jahr in unserer Region“, freut sich Abteilungsleiter Moritz Schäfer. Karten gibt es bei der Esso-Tankstelle Kiefer, dem Gasthaus „Zum Adler“ oder per E-Mail unter sfz@turnverein-waibstadt.de. Alle Einnahmen dieses Abends sollen direkt den Hifsbedürftigen im Hochwassergebiet zukommen. Zudem haben die SFZ-Verantwortlichen eine Spendenaktion ins Leben gerufen. 
 
Am Sonntag. 8. August, soll dann ab 11.30 Uhr bei freiem Eintritt unter Einhaltung aller Hygienevorschriften auf dem Waibstadter Marktplatz weiter gefeiert werden. „Mit begrenzter Anzahl, aber ohne Vorabkartenverkauf wie im letzten Jahr“, betont der musikalische Leiter Michael Lutz. „Wir hoffen, dass die Zahlen stabil bleiben und wir am 8. August mit einer großen Anzahl an Waibstadtern und Besuchern aus Nah und Fern feiern können“, freut sich Co-Abteilungsleiter Stefan Kröner auf das Fest. Befreundete Musikkapellen werden den Tag mit schwungvoller Blasmusik umrahmen und auch die Jugendgruppe der SFZ BigBand wird ihr Können zeigen. Neben dem Käsekuchen und Kaffee sorgen die SFZ´ler auch für Spezialitäten vom Grill und kühle Getränke.
 
Info: Spenden für die Hochwasseropfer sind an das Spendenkonto des Turnvereins 1865 Waibstadt e.V. mit der IBAN DE39663 500360017378127 möglich.
 
Unter https://survey.questionstar.com/588feee9 kann man seine fünf Lieblingshits aus 100 Songs für den Konzertabend auswählen.
Karten für den Samstagabend können im Vorverkauf für 6 Euro bei der Esso-Tankstelle Kiefer, dem Gasthaus „Zum Adler“ oder per E-Mail unter sfz@turnverein-waibstadt.de gekauft werden.
 
Der Eintritt am Sonntag ist frei.

Audi Typ 89 Cabrio Treffen vor spektakulärer Kulisse

Endlich ist dieses Kultfahrzeug ein Oldtimer

4499

Es ist bereits das vierte Audi T89 Cabrio Treffen im Technik Museum Sinsheim. Foto: Technik Museum

Sinsheim. Als der Ingolstädter Autobauer 1989 das Audi Typ 89 Cabriolet präsentierte, überschlug sich die Presse: makellos, elegant, ein minimalistischer Traum. Dieses Modell, basierend auf dem Coupé Typ 89, sollte dem Konzern zum jungen, frischen Image verhelfen. Obwohl es weniger als zehn Jahre produziert wurde, verdankte Audi diesem Cabrio tatsächlich seine neugewonnene Coolness. 30 Jahre später dürfen nun die ersten Modelle das H-Kennzeichen führen. Am Samstag, 31. Juli, treffen sich auf dem Gelände des Technik Museum Sinsheim und vor spektakulärer Kulisse über 100 solcher zeitloser Frischluft-Gleiter.
 
Organisiert wird das bereits vierte Treffen in Sinsheim von Mitgliedern der Interessengemeinschaft „Audi Cabrio Süd“. Die Reichweite dieser erstreckt sich über ganz Baden-Württemberg sowie angrenzende Teile von Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen. „Mittlerweile kommen zu diesem Treffen auch Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie Freunde aus den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg – das freut uns natürlich unheimlich,“ so Club-Organisator Michael Lentzen. Unterhalb des Überschall-Jets, Tupolev Tu-144, sollen am letzten Julitag über 100 bunte Exemplare aufs Museumsgelände gefahren kommen. „Willkommen ist wirklich jedes Fahrzeug: vom „Scheunenfund“ über Originalzustand bis hin zu Extremumbauten,“ erklärt Lentzen die zu erwartende Vielfalt.
 
Erstmals vorgestellt hat Audi das „Kabriolet“, so war einst die ursprüngliche Schreibweise, 1989 als erstes Fahrzeug seiner Art mit vollverzinkter Karosse. Gepaart mit dem zeitlosen Design konnte man von einer kleinen Revolution der damals doch recht biederen Marke „Audi“ sprechen. Die Produktion erfolgte zwischen 1991 und 2000, somit stehen die ersten H-Zulassungen an. Die Motorenauswahl war groß, sodass jeder fündig wurde: Am beliebtesten war der 5-Zylinder, für viele bis heute der Inbegriff für Audi-Motoren; 4- und 6-Zylinder sowie der 1.9l Turbodiesel waren ebenfalls im Angebot. 
 
Was die Ausstattung betraf, so fiel auch diese schon damals recht üppig aus: beispielsweise Automatik oder Handschalter, elektrisches oder manuelles Verdeck, Lederausstattung, Soundsystem, Klimaanlage. Dank der Langlebigkeit der damaligen Technik erfreut sich dieses Fahrzeug noch heute einer recht großen Community. „Derzeit sind nur noch circa 25 000 Cabrios zugelassen. So ist diese Gemeinschaft auch schon deshalb wichtig, da einige wichtige Ersatzteile nicht mehr erhältlich sind. Das machen andere Hersteller deutlich besser,“ erklärt Lentzen.
 
Am Samstag, 31. Juli, von 9 bis 16 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, diese auf Hochglanz polierten Cabriolets Corona-konform zu besichtigen, inspizieren und sich auszutauschen. „In erster Linie geht es um Benzingespräche, Tipps und Anregungen aber auch Gespräche privater Natur, da die Meisten ja auch nur via sozialer Medien Kontakt halten. So konnten wir uns im vergangenen Jahr, trotz der schwierigen Vorzeichen, über 130 Fahrzeuge freuen. Absoluter Rekord für diese Veranstaltung. Ob wir das in diesem Jahr toppen können, wird schwierig, aber die derzeitigen Anmeldungen sehen ganz gut aus“, so der Club-Organisator optimistisch. 
Mehr Informationen zum Treffen unter www.technik-museum.de/audi

Impfung „To-Go“

Sinsheim. Am Montag, 2. August, findet von 10.30 bis 15.30 Uhr eine Aktion „To-Go-Impfen“ auf dem Vorplatz der Dr.-Sieber-Halle, Friedrichstraße 7, statt.
 
Zur Verfügung steht der Impfstoff Johnson & Johnson und BioNTech. 
 
Mit BioNTech sind auch Impfungen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren möglich:
 
- im Alter von 16 bis 17 Jahren mit einer formlosen Einverständniserklärung der Eltern
 
- im Alter von 12 bis 15 Jahren in Anwesenheit der Eltern, nach Aufklärung gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung.
 
Die BioNTech-Zweitimpfung erfolgt drei bis sechs Wochen nach der Erstimpfung im Zentralen Impfzentrum Heidelberg.