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Sinsheim

„Wasserstoff – Utopie oder Hype?“

Podiumsdiskussion heute, Mittwoch, 12. Mai, um 19 Uhr

Sinsheim.
Neue Reihe „Arena fürs Klima“: Die Podiumsdiskussion per Livestream am heutigen Mittwoch, 12. Mai, um 19 Uhr mit Dr. Doris Wittneben (Bereichsleiterin „Zukunftsfelder und Innovation“ bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH), Prof. Holger Hanselka (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, KIT) und Prof. Andreas Löschel (Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“) beleuchtet die Bedeutung des Wasserstoffs in der Energiewende. Während des Livestreams kann das Publikum über einen Chat Fragen an die Experten stellen.

 
Es geht um das Energiesystem von heute, vor allem aber geht es um das Energiesystem von morgen und übermorgen: Deutschland möchte bis 2050 klimaneutral werden, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad oder deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, wie es auf dem Pariser Klimagipfel der Vereinten Nationen 2015 vereinbart wurde. Dazu bedarf es neben dem massiven Ausbau erneuerbarer Energien sowie einer leistungsfähigen Netzinfrastruktur weiterer Schlüsseltechnologien. Eine wichtige Rolle schreiben Experten dabei dem Wasserstoff zu. In der öffentlichen Diskussion erscheint Wasserstoff mal als eine Art „Allheilmittel“, das alle Probleme löst, mal wird die Diskussion verengt auf die Frage, ob Wasserstoff nicht der bessere Antrieb für das Auto der Zukunft sei. 
 
Doch: Wo stehen wir wirklich in der Energiewende? Welche Rolle kann oder muss Wasserstoff in einem Energiesystem der Zukunft spielen, das im Wesentlichen auf Wind- und Solarenergie basiert? Wie weit ist die Einsatzfähigkeit von Wasserstoff in der Praxis? Was passiert in der Metropolregion Rhein-Neckar, die bereits seit 2019 eine von wenigen Wasserstoff-Modellregionen in Deutschland ist? 
 
Mit diesen und weiteren Fragen zu den technischen, ökonomischen und praktischen Aspekten des facettenreichen Themas Wasserstoff beschäftigen sich unter dem Titel „Wasserstoff – Utopie oder Hype?“ drei namhafte Experten einer Podiumsdiskussion per Livestream aus der Klima Arena in Sinsheim. 
 
Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Dr. Bernd Welz. Er ist Vorstandsvorsitzender der Klimastiftung für Bürger, der Trägerorganisation der Klima Arena. 
 
Die Veranstaltung wird als Livestream gesendet, die Teilnahme ist kostenlos. Das Publikum hat die Möglichkeit, über einen Chat live Fragen an die Experten zu stellen. 
 
Die Anmeldung zur Veranstaltung findet sich auf der Webseite der Klima Arena unter www.klima-arena.de.
Sobald das interaktive Erlebniszentrum Klima Arena für den Publikumsverkehr wieder geöffnet hat, wird dort auch eine Sonderausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit dem Titel „Zukunftsprojekt Energiewende“ zu sehen sein.
Mit der neuen Reihe „Arena fürs Klima“ greift die Klima Arena aktuelle Themen der Klimadebatte auf und diskutiert sie in allgemeinverständlicher Weise mit hochkarätigen Fachleuten und Entscheidern aus Politik und Gesellschaft. 

Digitale Feier und Jubiläumsprogramm

Technik Museum Sinsheim ist Treffpunkt für Technikfans und Sammler 

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Trial Freestyler Adrian Guggemos vervollständigt mit seiner Maschine die Ausstellung.  Foto: TMSNH

Sinsheim.
Anfang der 1980er Jahre gründeten 15 Oldtimer-Fans den gemeinnützigen Verein Auto-Technik-Museum e.V. und eröffneten am 6. Mai 1981 das Technik Museum Sinsheim. Nur zehn Jahre später folgte das Technik Museum Speyer. Die Sammlung der beiden Einrichtungen ist weltweit einzigartig. Von Unterwasser bis ins Weltall ist alles vertreten, was in der Welt der Technik beheimatet ist. Mit spektakulären Transporten, wie zum Beispiel des Überschallflugzeugs Tupolev Tu-144, der Concorde oder der Boeing 747, schrieben die Häuser Geschichte und erreichten damit internationale Bekanntheit. Auch wenn die Museen heute zu den größten privaten Einrichtungen Europas zählen und Besucher aus der ganzen Welt anlocken – den Wurzeln bleibt man treu. Denn nur dank langjähriger Mitglieder des Fördervereins und den Fans, sind die Museen heute da, wo sie sind.

 
Das Technik Museum Sinsheim wurde nach seiner Eröffnung schnell ein Treffpunkt für Technikfans und Sammler aus ganz Europa. Das Erfolgsrezept war und ist ganz einfach – nach dem Motto „für Fans von Fans“ identifizierte man sich schon von Anfang an mit den Besuchern, Leihgebern oder Mitgliedern. Und genau diese Einstellung, das Gefühl für Technik oder die Sammelleidenschaft, machen das Museum aus. „Bei uns ist man Teil einer riesigen Technikfamilie. Uns erreichten zum Jubiläum viele Videogrußbotschaften, die wir zeigen möchten. Daher stoßen wir zur Feier des Tages einfach digital an“, erklärt Museumspräsident Hermann Layher. Die Geburtstagsgrüße von Mitgliedern, Fans und Freunden wurden am 6. Mai über die Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram und YouTube der Freizeiteinrichtung veröffentlicht. Neben dem 40. Geburtstag des Museums standen an diesem Tag auch Mitarbeiter im Fokus, die in diesem Jahr ebenfalls ein besonderes Dienstjubiläum feiern. 
 
„Sobald wir wieder öffnen, erwarten unsere Besucher viele tolle Highlights. Wir freuen uns sehr darauf, die spektakuläre Red Bull Sonderausstellung in der Halle 3 zu zeigen, wir bieten Highlight-Führungen oder Themenwochen an und natürlich gibt es auch das ein oder andere Fahrzeugtreffen“, teilte Geschäftsführer Matthias Templin mit. 
 
Pünktlich zum 40. Geburtstag des Museums geben aufwendig inszenierte Themenbereiche in der neuen Halle 3 auf fast 3.000 m² Einblicke in die actiongeladenen Motorenwelten hinter den zwei roten Bullen. Ob im Motocross oder der Formel-1, in der Wüste oder im Schnee, zu Land, auf dem Wasser oder in der Luft – Red Bull hat Motorsport in seiner DNA. Jährlich kämpfen weltweit hunderte Motorsportathleten in ihren Rennserien um den Sieg. Unzählige Weltmeistertitel wurden dabei bereits gewonnen. 
 
Die neue Sonderausstellung „Red Bull World of Racing“ kann, sobald das Museum wieder öffnet, täglich ab 9 Uhr in der Halle 3 des Technik Museum Sinsheim bestaunt werden. Der Besuch dieser Sonderausstellung ist im Eintrittspreis des Museums enthalten; alle Informationen dazu sowie das Eröffnungsvideo mit Red Bull-Athlet Adrian Guggemos sind unter www.technik-museum.de/red-bull zu finden. 
 
Highlight-Führungen und Themenwochen
 
Um einen kleinen Einblick in die einzigartige Geschichte der Freizeiteinrichtungen zu ermöglichen, tauchen die Besucher mit einem erfahrenen Museumsführer tief in die Historie der Museen ein: Wie gelang die Concorde nach Sinsheim? Wie schnell fährt die „Höllenmaschine“ Brutus? Und hinter welchem Ausstellungsstück verbirgt sich eine ganz besondere Geschichte? Neben den Führungen für Erwachsene stehen an ausgewählten Tagen auch spezielle Kinderführungen auf dem Programm. Termine und kostenlose Reservierungsmöglichkeiten gibt es unter technik-museum.de/fuehrung. Die Anzahl der Plätze ist nach aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen begrenzt. 
 
Das ganze Jahr steht im Zeichen der runden Geburtstage. Statt großer Feierlichkeiten setzen die Museen jedoch auf viele kleinere Aktionen. Passende Themenwochen ergänzen das Angebot. Geplant sind zum Beispiel kostenfreie Rundfahrten mit dem LANZ Bulldog rund um die Agri Historica, Fotowettbewerbe zum US-Car Treffen und dem Motorradwochenende, Rabattaktionen im Shop und thematisch angepasste Speisekarten in den Restaurants. Alle Informationen zum Jubiläumsprogramm gibt es unter technik-museum.de

Große Freude bei den kleinen Kickern

Neue Trikots für Bambini-Fußballer

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Vorsitzender Ulfert Hagemeier (r.) überreicht den Bambini des TSV Steinsfurt im Namen der „Sportfreunde Kurpfalz 04“ ihre neuen Trikots.Foto: Laier

Sinsheim. (cla) Die „Sportfreunde Kurpfalz 04“, ein offizieller Fanclub der beiden Fußballvereine 1.FC Magdeburg und FC Schalke 04, haben sich vorgenommen, auch in schwierigen Zeiten die Jugendarbeit zu unterstützen und haben für eine Trikotspende die Jugendabteilung des TSV Phönix Steinsfurt ausgewählt. In Zusammenarbeit mit der auf Industriereinigung spezialisierten Firma Monika Hagemeier und „Sport Tenhagen“ stellten die Sportfreunde für die Bambini-Fußballer des TSV einen Trikotsatz zur Verfügung. 

 
Die Übergabe erfolgte im kleinen Rahmen. Neben Trainer Christian Kohl und Abteilungsleiter Christian Hacker fanden auch einige der jungen Ballartisten in Begleitung ihrer Eltern den Weg zum TSV. „Die Jungs wollen wieder auf den Sportplatz und freuen sich jetzt schon auf den Neustart. Wir wünschen den Kids ganz viel Spaß und Erfolg für die Vorbereitung und den Start in die neue Saison und freuen uns auf einen Besuch bei einem Heimspiel“, sagte Sportfreunde-Vorsitzender Ulfert Hagemeier bei der Übergabe.

Gedenktafel in Hoffenheim enthüllt

Erinnerung an die ermordete Familie Birkenfelder

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Im kleinen Kreis wurde die Gedenktafel in Erinnerung an die Familie Birkenfelder enthüllt. Auf unserem Bild (v.l.n.r): Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Manfred Lautenschläger, Elsbeth Wagner, Ortsvorsteher Karlheinz Hess und Romani Rose. Foto: Stadt Sinsheim

Sinsheim.
Gemeinsam enthüllten die Stadt Sinsheim und das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma enthüllten an der Verwaltungsstelle in Hoffenheim eine Gedenktafel in Erinnerung an die Deportation und Ermordung der Hoffenheimer Familie Birkenfelder im Nationalsozialismus.

 
Familie Birkenfelder wurde im Mai 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Wie zehntausende Sinti und Roma wurden sie auf Befehl Heinrich Himmlers verhaftet und nach Auschwitz transportiert, wo fast alle der inhaftierten Sinti und Roma ermordet wurden. Das Schicksal der Eheleute Wilhelm und Katharina Birkenfelder und ihrer Kinder steht damit repräsentativ für den Holocaust an 500 000 Sinti und Roma im gesamten NS-besetzten Europa.
 
Ermöglicht wird die Anbringung der Gedenktafel durch das Engagement von Elsbeth Wagner und Manfred Lautenschläger. 
Oberbürgermeister Jörg Albrecht begrüßte die coronabedingt kleine Gruppe der Anwesenden herzlich vor der Verwaltungsstelle in Hoffenheim. „Gerade in der heutigen Zeit war es uns wichtig, mit dieser Gedenktafel ein Zeichen zu setzen. Ich bedanke mich herzlich bei Elsbeth Wagner, deren Engagement wir diese Tafel zu verdanken haben, und bei Manfred Lautenschläger und seiner Stiftung.“ Die Stadt Sinsheim, Ortsvorsteher Karlheinz Hess und der Ortschaftsrat haben das Vorhaben von Anfang an unterstützt. Die Anbringung der Gedenktafel war bereits für das vergangene Jahr geplant. Durch die Pandemie verzögerte sich der Termin. „Das Anliegen ist jedoch eindeutig zu bedeutsam, um es noch weiter in die Zukunft zu verschieben“, so der Oberbürgermeister.
 
Angesichts einer Zunahme von Nationalismus, Antiziganismus und Antisemitismus betonte der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma Romani Rose in seiner Rede zur Enthüllung der Gedenktafel die aktuelle Bedeutung des lokalen Gedenkens: „Gerade deshalb sind lokale Gedenkzeichen, wie die Tafel, die wir heute enthüllen, so wichtig. Sie erinnern an konkrete Personen, an individuelle Leben und Schicksale. Sie machen das Grauen des beispiellosen Zivilisationsbruchs des Holocaust zumindest in Ansätzen begreifbar. Indem wir an die Namen der Ermordeten erinnern, geben wir den Opfern des Holocaust ihre Identität und ihre Würde zurück.“
 
Elsbeth Wagner setzt sich bereits seit 20 Jahren für die Erinnerung an die Familie Birkenfelder ein. Als junges Mädchen wurde sie selbst Zeugin von deren Deportation. Mit eindringlichen Worten ließ sie die Anwesenden in Hoffenheim an ihren Erlebnissen und Erinnerungen teilhaben. Finanziert wurde die Gedenktafel von Manfred Lautenschläger und seiner Stiftung.

Bitte Rücksicht auf das Wild nehmen

Trächtige Rehgeiß musste sterben

Waibstadt.
(cla) In den letzten Wochen wurden der Waibstadter Stadtverwaltung immer wieder Fälle gemeldet, in denen Hundebesitzer ihre Hunde in der Feld- und Waldflur freilaufen lassen. „Eine Ausnahme von der Leinenpflicht gilt auf den Feld- und Wanderwegen nur dann, wenn der Hundebesitzer durch Zuruf direkt auf den Hund einwirken kann“, betont Bürgermeister Joachim Locher. Er verweist ausdrücklich darauf, dass die Feld- und Wanderwege nicht verlassen werden dürften.

 
Besonders tragisch ist der Fall einer Rehgeiß, die kürzlich vom Jagdpächter durch einen Schuss von ihren Verletzungen erlöst werden musste. Sie wurde am Weiherwiesenweg von einem frei laufenden Hund aufgeschreckt und hat sich bei der Flucht verletzt.

„Traurig daran ist vor allem, dass die Rehgeiß hochträchtig war und in den nächsten Tagen zwei bis drei Kitze gesetzt hätte“, bedauert der zuständige Jäger Reinhard Diehm diesen Vorfall. Gerade von April bis Juni, in der sogenannten Setzzeit, sei das Rehwild besonders gefährdet. Bürgermeister Locher und die Waibstadter Jäger appellieren deshalb an die Vernunft aller Hundebesitzer: „Nehmen Sie Rücksicht auf das Wild und leinen Sie Ihre Hunde an“, so Locher.