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Sinsheim

Gefiederte Neubürger in der Heckergemeinde

Weißstörche brüten auf einer Platane im Schlosspark Eichtersheim

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Im Wipfel einer Platane im Schlosspark Eichtersheim haben sich neuerdings zwei Weißstörche eingenistet. Das Paar brütet bereits und erwartet in rund einem Monat Nachwuchs. Foto: Alexander Becker

Angelbachtal. (abc) Nicht erst seit heute gilt die Heckergemeinde als beliebtes Wohnquartier. Doch nicht nur in den während der letzten Jahre ausgewiesenen Baugebieten „Wackeldorn“ und auf der Konversionsfläche „Röhrigwald“ haben sich mittlerweile Neubürger angesiedelt. Sogar der Schlosspark hat jüngst zwei neue Bewohner bekommen.

„Die beiden brüten bereits“, bestätigte Hauptamtsleiter Diethelm Brecht auf Nachfrage und betonte, dass dies in der Heckergemeinde schon seit rund einem halben Jahrhundert nicht mehr vorgekommen sei. „Alte Einheimische haben mir erzählt, dass vor langer Zeit auf dem Turm der evangelischen Kirche in Eichtersheim ein Wagenrad montiert gewesen sei. Darauf hätten auch Störche gebrütet, aber das sei mindestens fünfzig Jahre her“, so Brecht.

In der Tat waren Weißstörche – zu dieser Gattung gehören auch die Angelbachtaler Exemplare – in Baden-Württemberg einst weit verbreitet. Laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lebten vor 100 Jahren etwa 500 Brutpaare im Rheintal, am Bodensee, entlang von Donau, Enz und Neckar sowie im Kraichgau. 1975 brüteten in ganz Baden-Württemberg dagegen nur noch 15 Paare. Der dramatische Verlust von Lebensräumen, die Verdrahtung der Landschaft mit Stromleitungen und und andere Gründe hatten damals fast zum völligen Verschwinden der Weißstörche geführt. Während der letzten Jahre werden die Tiere aber zunehmend auch im Kraichgau wieder heimisch.

Zu Populationen beispielsweise in Bad Schönborn und Malsch gesellen sich nun die Angelbachtaler Exemplare. „Vielleicht stammen die beiden Tiere ja sogar von dort“, mutmaßte der Hauptamtsleiter und hofft auf gesunden Nachwuchs. Das betrifft allerdings nicht nur die beiden Störche, sondern die gesamte Einwohnerschaft der Heckergemeinde. Da die stattlichen Schreitvögel im Allgemeinen als Überbringer Neugeborener angesehen werden, könnte ihre Anwesenheit die Einwohnerzahl des 5000-Seelen-Dorfes durchaus in die Höhe treiben. „Wir sind für alle Eventualitäten gewappnet und bauen gerade einen neuen Kindergarten“, schloss der Hauptamtsleiter schmunzelnd.

Bei den Nomaden der Mongolei

Neckarbischofsheim. Die kälteste Hauptstadt der Welt, der allerblaueste Himmel, die geringste Besiedlungsdichte, Dschingis Khan überall. Der karge Boden und eine der extremsten Klimazonen der Welt sind die Kräfte, die bis heute den Alltag der Mongolen prägen. Nomadentum ist hier keine archaische Verhaltensweise, sondern die einzige Überlebensstrategie in diesem extremen und schönen Teil der Welt.

Einst besaßen sie das größte Reich, das es je auf der Welt gab, heute leben die drei Millionen Mongolen auf einer Fläche, die etwa viermal so groß ist wie Deutschland. 1924 als Mongolische Volksrepublik gegründet, wechselte das Land 1990 zu einer Parlamentarischen Demokratie. Russland und China sind die einzigen Nachbarn.

Dr. Cornelia Sussieck und Dietrich Wegner vom Vorstand der Initiative Stadtbücherei Neckarbischofsheim (ISbN) haben einen Teil dieses besonderen Landes besucht, in Jurten übernachtet und Przewalzki–Pferde beobachtet. Sie stellen dieses zwar rohstoffreiche, aber auch problembeladene Land mit seiner reichen Kultur und Tradition in zahlreichen Bildern vor.

Der Vortrag findet am Donnerstag, 19. April, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Alten Rathauses (ehemaliges Notariat), Hauptstraße 27, Neckarbischofsheim statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden, die der Stadtbücherei Neckarbischofsheim zugute kommen, wird gebeten.

„Karl Krachmacher“

Helmstadt-Bargen. Karl ist 7 Jahre alt und macht das gerne, was alle Jungen in seinem Alter gerne machen: Krach. Damit stresst er seinen allein erziehenden Vater. Aber der Papa möchte lieber ein ruhiges Spielzeug und deshalb schenkt er seinem Sohn zu Geburtstag einen Teddy. Doch das Kuscheltier ist Karl viel zu ruhig und er beachtet ihn gar nicht. Nach einem lauten Baustellenabenteuer hat Karl einen „Presslufthammerkopf“ und muss sich deshalb ins Bett legen. Da tritt der vergessene Teddy in Aktion und entführt Karl mit Hilfe eines blauen Steines in eine magische Welt der Ruhe und Fantasie. So entdeckt er, dass die Stille und Bilder mindestens genau so aufregend sind wie Krach.

„Karl Krachmacher“, ein Figurentheater für Blechtrommel und Mundharmonika, für alle Laut- und Leisetreter ab vier Jahren, ist ein Theaterstück, das stille Momente und turbulente Szenen, Techno-Beats und Walgesänge, Figurenspiel und Schwarzlichttheater miteinander verbindet und den Kindern mancherlei Identifikationsmöglichkeiten bietet.

Die Aufführung findet am Sonntag, 22. April, um 15 Uhr in der Werkstattbühne im Banspach-Haus in Helmstadt statt; Eintritt 5 Euro pro Person, Kartenreservierung unter Telefon 07263/919088 (Infos unter www.werkstattbuehne-helmstadt.de)

Aufruf zur Blutspende

Sinsheim. Jeden Tag benötigen Menschen auf Grund von Krankheiten oder Unfällen Bluttransfusionen. Die dafür benötigten Präparate können nur aus Blutspenden gewonnen werden, eine künstliche Alternative gibt es nicht. Mit jeder Blutspende gibt ein Mensch eine Heilungsmöglichkeit und rettet vielleicht sogar das Leben. Blut ist kostbar und einzigartig weil es nicht künstlich hergestellt werden kann, weil man es nicht im Supermarkt im Kühlregal findet und weil ohne das „flüssige Organ“ kein Mensch leben könnte!

Die nächste Möglichkeit seinen Lebenssaft zur Versorgung von Kranken und Verletzen zu geben bietet der DRK-Blutspendedienst am Dienstag, 24. April, von 14.30 bis 19.30 Uhr in der Carl-Orff-Schule in der Werderstraße 8. Der DRK-Blutspendedienst bittet auch den Partner, einen Freund, Bekannten, Nachbarn oder Kollegen mit zu bringen und/ oder einen Erstspender zu seinem ersten Lebensrettereinsatz zu begleiten. Zu zweit ist Leben retten noch schöner und es kann doppelt so vielen Menschen geholfen werden.
Blut spenden kann jeder Gesunde von 18 bis zum 73. Geburtstag, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Weitere Infos unter der gebührenfreien Hotline 0800/1194911 und im Internet unter www.blutspende.de.

Musik-Reise durch Europa

Waibstadt. (aj) Zu einer musikalischen Reise durch Europa lädt der Musikverein Waibstadt am Sonntag, 22. April, um 18 Uhr, in die Stadthalle Waibstadt ein.

Das 33. Frühjahrkonzert, erstmals unter der Leitung von Dirigent Karel Kohlroß, bietet ein abwechslungsreiches Programm im Zeichen europäischer Komponisten. Zu Gehör kommen Melodien wie Melancholie französischer Chansons, die Leichtigkeit der schwedischen Kultband ABBA und das Feuer des spanischen Fandango, den Geist der Olympischen Spiele, den Glamour der italienischen Oper und den Glanz der Musicalszene von London.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 6 Euro, an der Abendkasse 7 Euro. Jugendliche unter 16 Jahren zahlen 3 Euro.
Karten sind ab sofort bei allen aktiven Musikern sowie im Musikhaus Götz erhältlich.

Der Musikverein freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.