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Sinsheim

Violine spielen lernen

Waibstadt. (aj) Das Kammerorchester der evangelischen Kirchengemeinde Waibstadt bietet unter dem Motto „Wir haben den Bogen raus“ einen Violinenunterricht an. Wer Interesse an einem Probeunterricht hat, kann sich einfach beim Kooperationspartner der evangelischen Kirchengemeinde und zwar bei Haley-Musikschule, Telefon 06227/841164 melden.

„Misery“ nach Stephen King

Die Badische Landesbühne spielt in Sinsheim

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Eine Spielszene aus „Misery“ mit René Laier und Evelyn Nagel. Foto: Sonja Ramm

Sinsheim. Am Mittwoch, 7. März, zeigt die Badische Landesbühne um 19.30 Uhr im Wilhelmi-Gymnasium in Sinsheim „Misery“ nach Stephen King in einer Inszenierung von Carsten Ramm.

Der Schriftsteller Paul Sheldon wurde mit den Frauenromanen seiner Misery-Serie zwar weltberühmt, verabscheut sie insgeheim aber. Eines Tages verunglückt er lebensgefährlich mit seinem Auto in einem Schneesturm. Sein „größter Fan“, die ehemalige Krankenschwester Annie Wilkes, rettet ihn und bringt ihn auf ihre abgelegene Farm. Zwar pflegt sie den durch seinen Unfall ans Bett gefesselten Sheldon, entpuppt sich aber zunehmend als Psychopathin: Sie hält ihn bei sich gefangen, verbietet ihm jeglichen Kontakt zur Außenwelt und verlangt, dass er einen weiteren Roman über ihre Heldin Misery schreibt. Auf Protest des mittlerweile als verschollen geltenden Schriftstellers reagiert Wilkes mit Bestrafungen. Sheldon fügt sich ihrer Willkürherrschaft – zunächst jedenfalls …
Stephen King ist der einflussreichste Autor des Unheimlichen seit Edgar Allan Poe und einer der meistgelesenen der Gegenwart. Mit den Figuren seiner Romane geht er menschlichen Urängsten auf den Grund und schafft damit eine einzigartige Kombination von atemloser Spannung und schwarzem Humor.

Es spielen mit Evelyn Nagel, Hannes Höchsmann und René Laier. Inszenierung: Carsten Ramm; Bühnenbild: Tilo Schwarz; Kostüme: Kerstin Oelker; Musik: Ziggy Has Ardeur

Karten gibt’s im Vorverkauf in der Buchhandlung Doll, Telefon 07261/2322.

Öffentliches Tanzen

Sinsheim. Am Sonntag, 25. Februar, findet ab 17 Uhr das nächste „Öffentliche Tanzen“ des Folkloretanzkreises Sinsheimer Tanzschuh e.V. statt. Getanzt wird im Gymnastikraum der Volkshochschule Sinsheim, Muthstraße 16a, einfache Volkstänze aus aller Welt, vorwiegend aus Südosteuropa.

Anmeldung oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Tänze werden erklärt und angeleitet.

„Public Dancing“ ist ein kostenfreies Angebot der Agenda Gruppe „Internationale Begegnung“ und des Folkloretanzkreises „Sinsheimer Tanzschuh e.V.“, unterstützt von der VHS Sinsheim.

Frühjahrsputz für die Natur

Sinsheim. Der NABU Sinsheim appelliert an alle Vereine/ Gruppen und privaten Gartenbesitzer, die einen „Frühjahrsputz“ in ihrem Ortsteil, ihrer Umgebung oder im Garten durchführen wollen, nicht bis zum Frühjahr zu warten, sondern bereits jetzt die Müllsammelaktionen durchzuführen.

„Die Störanfälligkeit der Natur ist im ausklingenden Winter geringer als in den sensiblen Frühjahrsmonaten,“ begründet Anja Wirtherle vom NABU Sinsheim, diese Forderung. Zwar sei es sehr erfreulich, dass sich so viele Vereine und Bürger aktiv für die Sauberkeit, Hege und Pflege ihrer Gemarkungen einsetzen und damit auch das Bewusstsein für den Umgang mit der Natur schärfen. Diese Aktionen dürften aber nicht auf Kosten der zu schützenden Natur durchgeführt werden.

Deshalb bittet der NABU, diese vor Mitte März durchzuführen, am besten schon im Februar. „Danach sind zahlreiche Vögel mit ihren Vorbereitungen zur Brut beschäftigt und die Setzzeit des Wildes beginnt – dann muss die Natur für den Menschen tabu sein. Im Putzeifer kann hier ganz unbeabsichtigt enormer Schaden angerichtet werden!“ Der Müll lagert ja in der Regel nicht nur am Wegesrand und wenn dann im Gebüsch gearbeitet wird, ist die Gefahr groß, unbedacht Nester zu zerstören.

Vielen Menschen ist nicht bekannt, dass eine ganze Reihe von Vögeln Bodenbrüter sind und ihre Brutgebiete die Randflächen entlang von Wegen und Gräben sind. Nachtigall, Rotkehlchen und Zaunkönig bauen in Bodennähe ihre Nester, die Sumpfrohrsänger (übrigens wunderbare Stimmenimitatoren) brüten in Brennnesselstauden am Wegesrand. Ruhe in den Kinderstuben unserer Tiere ist für das Überleben des Nachwuchses extrem wichtig. Damit andere Tiere ausweichen können, sollten auch immer nur kleine Abschnitte auf einmal „durchkämmt“ werden.

Auch die bereits austreibende Pflanzenwelt – von Gelbstern, Küchenschelle und Buschwindröschen bis hin zur Traubenkirsche – dankt es, wenn sie in der empfindlichen Phase des Austreibens nur gegen eventuelle Spätfröste und nicht auch noch gegen Verletzungen durch Tritt oder Heckenschnitt ankämpfen muss.

Der NABU Sinsheim gibt auch die Hoffnung nicht auf, dass Säuberungsaktionen irgendwann überflüssig werden: „Wenn Umweltschutz für jeden Bürger zur Selbstverständlichkeit geworden ist, wird unsere Natur nicht länger als Müllkippe missbraucht werden.“

„Was leicht’s uffd Nachd !“

Waibstadt. (aj) „Was leicht’s uffd Nachd !“ Unter diesem Motto lädt der Waibstadter A-cappella-Chor „Isch Ebbes“ zu seinem etwa zweieinhalbstündigen Konzert herzlich ein. Mit hausgemachten Liedern, Welthits und viel Bleedsinn und Ironie werden am Samstag, 17. März, ab 20 Uhr die Lachmuskeln der Gäste in der Stadthalle strapaziert. „Lasst Euch von Sinnigem und Unsinnigem berieseln“, heißt es in der Einladung von „Isch Ebbes.“ Tickets gibt es im Kartenvorverkauf zum Preis von 10 Euro in der Volksbank Neckartal in Waibstadt.
Das Konzert wird wiederholt am 14. April im Gemeindehaus in Obrigheim und am 4. Mai im Forsthaus in Untergimpern. Darüber hinaus wird „Isch Ebbes“ vom 28. Juni bis 1. Juli eine Konzertreise zum Internationalen Chorfestival COSOA nach Berlin durchführen und noch ein Konzert am 12. Oktober in der Mehrzweckhalle in Asbach geben.