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Mosbach

Mit „Momo“ geht es in die zweite inklusive Spielzeit

17 Laiendarsteller mit und ohne Behinderung auf der Bühne

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Wird es Momo gelingen, die Agenten der „Zeitsparkasse“, die grauen Herren, unschädlich zu machen? Szene aus „Momo“ von Michael Ende, gespielt am 18. Oktober von der Theatergruppe „(K)ein Alltägliches Theater“. Foto: Landratsamt

Mosbach. „(K)ein Alltägliches Theater“, die inklusive Theatergruppe im Neckar-Odenwald-Kreis, setzt mit einem neu inszenierten Stück im zehnten Jahre der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Deutschland erneut ein Zeichen für Miteinander und Teilhabe.
 
Gespielt wird die Geschichte „Momo“ von 17 Laiendarstellern mit und ohne Behinderung am Freitag, 18. Oktober, um 20 Uhr in der Alten Mälzerei Mosbach. Für die Inszenierung ist Regisseur Alexander Kaffenberger zuständig, geleitet wird das Theaterprojekt von Jutta Schüle, der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Neckar-Odenwald-Kreis.
 
Im Mittelpunkt der von Michael Ende geschriebenen und in einer Bühnenfassung von Vita Huber erzählten Geschichte steht Momo, ein Mädchen, das alleine in einem alten Amphitheater lebt. Momo ist zwar arm, besitzt jedoch eine besondere Gabe: Sie kann sehr gut zuhören. Das kann sie so gut, dass die Menschen sich von ihr sehr angezogen fühlen und buchstäblich in ihrem Wesen aufblühen. Eines Tages aber tauchen die grauen Herren auf. Die Agenten der „Zeitsparkasse“ haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen. Sie drängen die Menschen dazu, Zeit zu sparen, um sie angeblich für später sicher und verzinst aufzubewahren. In Wahrheit jedoch werden die Menschen um ihre Zeit betrogen. Während sie versuchen, Zeit zu sparen, vergessen sie, im Jetzt zu leben und das Leben zu genießen.
 
Die Theatergruppe „(K)ein Alltägliches Theater“ besteht seit 2017. „Kulturelle Barrierefreiheit als Beitrag zur Inklusion. Die Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Mitspielerinnen und Mitspieler tragen dazu bei, gemeinsam Visionen zu entwickeln und zu leben – auch über das Theaterspiel hinaus“, beschreibt Jutta Schüle das Ziel der Gruppe. Mit dabei ist neben Alexander Kaffenberger, Regisseur und Theaterpädagoge der Theaterschule Odenwald, die pädagogische Mitarbeiterin Beate Frey. Gefördert wird das Projekt unter anderem vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.
 
„(K)ein Alltägliches Theater“ bietet eine Plattform für die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung auf dem künstlerischen Weg des Theaters, jenseits von körperlichen, sprachlichen und kulturellen Barrieren. Die Aufführung des Stückes „Das Kalte Herz“ im vergangenen Jahr war ein großer Erfolg.
 
Karten für die Premiere von „Momo“ am 18. Oktober gibt es ab 18.30 Uhr nur an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre sind frei) und dient dem Fortbestand der inklusiven Theaterarbeit im Landkreis.

Musikalischer Streifzug durch 20 Jahre Bandgeschichte

Mosbach. Im Herbst 1999 übergab der damalige Dirigent des Tanz- und Blasorchesters Lohrbach Erwin Schneider die musikalische Leitung an Peter Frey. Gleichzeitig erfolgte eine Neuformation als Bigband. Dies war der neue Weg, der dann begeistert von allen eingeschlagen wurde. Auf der Grundlage guter Arrangements war weiterhin musikalische Vielfalt, allerdings mit anderen Schwerpunkten angesagt. Besonders die Swingmusik der 30er und 40er mit Einbindung von Gesangsarrangements bestimmten die weitere musikalische Richtung.
 
War der harte Kern der Bigband in den Anfangsjahren noch sehr regional auf die Stadtteile Mosbachs bezogen, hat sich dies im Lauf der Jahre verändert. Einige Musikerinnen und Musiker kommen heute auch aus dem weiteren regionalen Umfeld von Osterburken bis Heilbronn. Alle sind musikbegeistert, alle Altersstufen sind vertreten. Bei allem Anspruch steht die Freude am gemeinsamen Musizieren im Vordergrund. So konnte sich die Bigband immer weiterentwickeln und in unserer Region viel positive Resonanz und Zuspruch erfahren.
 
Als Mitglied im Blasmusikverband wurde auch immer wieder mit sehr guten Erfolgen bei Wertungsspielen und Wettbewerben die niveauvolle musikalische Weiterentwicklung bestätigt. Mit einem mittlerweile breiten Repertoire von Swing, Latin, Pop, Rock und Filmmusik hat sich die TBL Bigband Lohrbach in der regionalen Musikszene etabliert und nimmt darüber hinaus auch als Musikverein in den Stadtteilen immer wieder ihre öffentliche Präsenz sowohl bei kirchlichen als auch kommunalen Anlässen wahr.
 
Die TBL Bigband Lohrbach möchte sich anlässlich ihres Jubiläums bei allen Unterstützern und bei ihrer Fangemeinde ganz herzlich bedanken und freut sich schon jetzt sehr über einen hoffentlich großen Zuspruch beim anstehenden Jubiläumskonzert am Samstag, 19. Oktober, in der Odenwaldhalle in Lohrbach um 19.30 Uhr mit neu erarbeiteten Titeln und einem musikalischen Streifzug durch 20 Jahre erfolgreicher Bigband-Geschichte.

„Nimm deine Ausbildung selbst in die Hand“

Neckar-Odenwald. Einen Samstag voller Chancen bietet die Lehrstellenbörse Neckar-Odenwald-Kreis am Samstag, 19. Oktober, von 10 bis 14 Uhr in der Pattberghalle Mosbach-Neckarelz. Veranstalter sind die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar und die Handwerkskammer Mannheim (HWK) Rhein-Neckar-Odenwald in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Neckar-Odenwald-Kreis, dem Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis sowie der Stadt Mosbach. 
 
Die Lehrstellenbörse bietet Ausbildungsplatzsuchenden wieder die Möglichkeit, direkt Kontakt zu mehr als 30 Unternehmen, Berufsschulen und Institutionen zu knüpfen und mit ihnen über einen freien Ausbildungsplatz zu sprechen. Experten der Kammern prüfen vor Ort Bewerbungsunterlagen, geben Tipps und stehen für alle Fragen rund um die Ausbildung zur Verfügung. Der direkte Kontakt zur regionalen Arbeitgebern ermöglicht oftmals einen schnellen Zugang zu Ausbildungsplätzen und legt den Grundstein für die berufliche Zukunft. 
 
Die bei der Börse ausstellenden Unternehmen, Institutionen und Handwerksbetriebe bieten zahlreiche freie Ausbildungsplätze für das Jahr 2020 sowie noch freie Plätze für das laufende Ausbildungsjahr an. Die Veranstaltung ist auch für Schülerinnen und Schüler interessant, die ein BORS/BOGY-Praktikum oder ein freiwilliges Schülerpraktikum suchen. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung sind unter www.facebook.com/ihkrheinneckar.aus bildung oder unter www.hwk-mannheim.de/lehrstellenboersenok abrufbar.

Vortrag über Schlafapnoe

Mosbach. Die Selbsthilfegruppe Schnarchen/Schlafapnoe Neckar-Odenwald lädt ein zum Vortrag mit dem Thema „Innovative Konzepte in der Schlafapnoe-Therapieversorgung“. Für diese Vortragsveranstaltung steht von der Firma ResMed Kathleen Grimm zur Verfügung am Mittwoch, 23. Oktober, um 19 Uhr, im Fideljo, Johannes Diakonie Mosbach, Neckarburkener Straße 2-4, in Mosbach. ResMed bietet für Schlafapnoepatienten ein umfassendes Konzept der Schlafapnoe-Therapieversorgung an. 
 
Kathleen Grimm stellt innovative Maskensysteme, Geräte und Therapiezubehör zur Verbesserung des CPAP-Therapiekomforts vor. Außerdem gibt sie praktische Tipps zur Therapieanwendung und Pflege von Gerät, Befeuchter, Masken und Zubehör. Darüber hinaus erläutert Kathleen Grimm das Konzept der Therapiebegleitung von ResMed durch Telemonitoring.
 
Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Mit Michael Patrick Kelly auf der Bühne stehen

Mosbach. Die Rotkäppchen Sektkellerei veranstaltet ein einmaliges Event mit Michael Patrick Kelly. Der aus TV Shows wie „The Voice of Germany“ und „Sing meinen Song“ bekannte Sänger tritt dort mit drei ausgewählten Chören auf. Chor Royal hat sich für dieses Event beworben und Chorleiter Jochen Thurn hat zur Bewerbung einen der Songs von Michael Patrick Kelly für seinen Chor arrangiert. Nach eifrigem Proben haben die Sängerinnen und Sänger ein Bewerbungsvideo mit dem Song „Golden Age“ eingeschickt. Eine hochkarätige Jury aus Michael Patrick Kelly, dem erfolgreichen Musikproduzenten und Chorexperten Dieter Falk, sowie Tobias Richter aus dem Rotkäppchen Marketingteam haben aus unzähligen Bewerbungen die zehn besten Chöre ausgewählt. Dazu gehört Chor Royal. Der Chor hat jetzt die große Chance, gemeinsam mit dem Star auf der Bühne zu stehen. Doch damit sich der Traum der Sängerinnen und Sänger erfüllen kann, braucht Chor Royal jetzt im Online-Voting viele Stimmen. Noch bis Sonntag, 27. Oktober, kann unter www.rotkaeppchen.de/nacht-der-choere/ abgestimmt werden.