view counter



 

Frosch
 Der Spruch der Woche
von unserem
 WOCHEN-KURIER-Frosch
 
wetter.de Wetter-Widget
Wetterdaten werden geladen
Wetter Heidelberg
www.wetter.de

onlinewerbung

Mosbach

Bäume werden unter Schutz gestellt

Neue Verordnung für Naturdenkmäler in Mosbach – Entwurf liegt öffentlich aus

3310

Mit einer Verordnung zum Schutz von Naturdenkmälern will die Stadt Mosbach Bäume wie die Linde am Kirchplatz erhalten und nachhaltig sichern. Ab heute, Mittwoch, 20. Juni, können Bürger sich einen Monat lang zu der Verordnung äußern. Foto: pm

Mosbach. 2005 hat die Stadt Mosbach vom Landratsamt Neckar-Odenwald die Zuständigkeit für Naturdenkmäler im Bereich Mosbach übernommen. Die aus den 80er Jahren stammenden Verordnungen werden für diesen Bereich nun grundlegend überarbeitet. Mit der Verordnung werden Bäume unter Schutz gestellt mit dem Ziel, diese zu erhalten und nachhaltig zu sichern. Der Entwurf der Verordnung zum Schutz von Naturdenkmälern liegt bis zum 24. Juli öffentlich aus. 
 
Viele der in der alten Verordnung aufgelisteten Bäume existieren heute nicht mehr – sie sind Schädlingen, Sturmwurf oder dem Alter zum Opfer gefallen. Gleichzeitig gibt es etliche Bäume, die mittlerweile zu großen, prächtigen Bäumen herangewachsen sind und unter den Status „Naturdenkmal“ fallen können. Sie prägen nun deutlich ihr Umfeld, sind Blickfang, Orientierungspunkt, spenden Schatten im Sommer und bieten Lebensraum für eine kleine „Baumlebewelt“. Sie sind auf dem besten Weg, inmitten bewohnter Umgebung, aber auch in der freien Landschaft ein Stück Heimat zu repräsentieren. Die Unterschutzstellung soll solchen Bäumen ein sichereres Dasein bieten. 
 
„Naturdenkmal“ ist ein juristisch definierter Begriff aus der Naturschutzgesetzgebung, unter den sowohl Bäume in öffentlichem als auch in privatem Besitz fallen können. Nicht jeder Baum kann die Kriterien erfüllen. Daher war der erste Schritt der Verwaltung, in Frage kommende Bäume zu identifizieren und zu untersuchen, ob sie an ihrem Standort Bedingungen haben, die ihnen ein möglichst langes Leben sichern. Manch imposanter Baum, der es wert wäre, in der Liste aufgenommen zu werden, hat leider aufgrund äußerer Umstände eine verringerte Zukunftsfähigkeit. Nachdem die schutzwürdigen Bäume aufgelistet wurden, mussten ein Verordnungsentwurf und Karten erstellt werden, um die Bäume eindeutig zu identifizieren und den Umgang mit ihnen zweifelsfrei festlegen zu können. Nach diesen verwaltungsinternen Vorgängen kann nun das Verfahren gestartet werden. Wichtig ist dabei, dass Behörden, die sogenannten „Träger öffentlicher Belange“ und die Öffentlichkeit gehört werden; Privateigentümer werden zusätzlich einzeln benachrichtigt. Zu deren Unterstützung begutachtet die Stadt einmal jährlich die Verkehrssicherheit und finanziert diejenigen Maßnahmen, die zur Verkehrssicherung über einer öffentlichen Fläche durchzuführen sind. Die Ergebnisse der Begutachtung werden zudem den Privateigentümern mitgeteilt, so dass diese bei Bedarf auf ihrem Grundstück tätig werden können. Damit unterstützt die Stadt Eigentümer, die einen Baum von öffentlichem Interesse dulden, erhalten und pflegen.
 
Der Verordnungsentwurf mit den entsprechenden Anlagen und Karten liegt bis zum 24. Juli zur Einsichtnahme im Foyer des Technischen Rathauses öffentlich aus. Darüber hinaus sind die Unterlagen über www.mosbach.de/natur denkmale einzusehen. Die in der Offenlegungsphase von der Öffentlichkeit eingehenden Anregungen und Bedenken werden gesichtet, bewertet und gegebenenfalls in den Verordnungsentwurf eingearbeitet. 

Gartenfahrten

Mosbach. Das Bildungshaus Neckarelz bietet in diesem Jahr wieder drei Fahrten an: am Samstag, 14. Juli geht es in private Gärten in Öhringen und Umgebung; am 23. Juni zu insgesamt drei Bibelgärten in der Pfalz und in der Ortenau; am 15. September im Mittleren Neckarraum. 
 
Anmeldung und weitere Infos im Bildungshaus Neckarelz, Martin-Luther-Straße 14, Telefon 06261/6735-400, E-Mail info@ bildungshaus-neckarelz.de, Internet www.bildungshaus-neckarelz.de.

Spaß-Garantie für Groß und Klein

Mosbach. Rasante Runden auf dem E-Quad, Sensationen im Zirkuszelt, kulinarische Köstlichkeiten und ein Fußball-Profi zum Anfassen – diese und weitere Attraktionen hat das Sommerfest der Johannes-Diakonie auf ihrem Gelände an der Neckarburkener Straße am Sonntag, 24. Juni, zu bieten. Das abwechslungsreiche Programm wurde gemeinsam mit diversen regionalen Partnern auf die Beine gestellt und bietet viel Raum für Begegnungen. Daneben gibt es jede Menge Gelegenheit zum Stöbern, Gucken, Kaufen und auch Gewinnen. Das Festprogramm startet im Anschluss an den zentralen Gottesdienst der Stiftsgemeinde, der um 10.30 Uhr in der Johanneskirche beginnt und von den Kindern der Kindertagesstätte Pfalzgraf-Otto-Straße, von Singkreis, Orffgruppe und dem Pauken- und Bläser-Ensemble der Johannes-Diakonie mitgestaltet wird.
 
Zum zweiten Mal nach 2015 wird ein inklusives Zirkusprojekt ein besonderer Höhepunkt beim Fest: Nach einer Woche konzentriertem Training zeigen Schülerinnen und Schüler von Johannesberg Schule und Mosbacher Lohrtalschule am Festsonntag bei zwei Vorführungen um 12 und 15 Uhr, was sie eingeübt haben – und das in der Manege eines echten Zirkuszelts neben der Johannesberg Schule. Bereits Stammgast beim Sommerfest der Johannes-Diakonie ist der „Hoffexpress“ des Champions-League-Teilnehmers TSG 1899 Hoffenheim. Neben Maskottchen „Hoffi“ kann in diesem Jahr ein weiterer besonderer Gast begrüßt werden: Mit dem 20-jährigen Sattelbacher Dennis Geiger kommt der Shootingstar der vergangenen Bundesliga-Saison von 12 bis 13 Uhr zu einer Autogrammstunde aufs Festgelände.
Auf der Bühne im Festzelt macht um 12 Uhr der Musikverein Waibstadt mit zünftiger Festmusik den Auftakt. Für Tanzeinlagen sorgen um 14 Uhr die Bauchtanzgruppe „El Nefous“ sowie um 16.30 Uhr Showtanzgruppen des TV Mosbach. Um 14.30 Uhr werden die erfolgreichen Sportler der Johannes-Diakonie bei den Special Olympics in Kiel geehrt. Ein besonderes Glanzlicht wird um 15.30 Uhr der Auftritt des inklusiven und interkulturellen Projekts „The Human Bridge Band“ aus Würzburg sein, das durch seine musikalische Vielfalt besticht.
 
Auch auf dem übrigen Festgelände rund um das Kultur- und Begegnungszentrum Fideljo ist für Groß und Klein eine Menge geboten. Auf dem zentralen Festplatz geht es tierisch zu, denn dort ist die Jugendfarm Schwarzach mit einigen ihrer vierbeinigen Bewohner vertreten. Die DRK-Rettungshundestaffel zeigt Kostproben ihres Könnens. Das Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg verkauft Pflanzen aus der eigenen Gärtnerei und die Johannes-Diakonie präsentiert sich mit Infoständen, Cocktailbar, Eigenprodukten und vielem mehr. An der Festmeile warten Info-, Verkaufs- und Mitmachangebote auf die Besucher. Die Minigolfanlage „inputt“ lädt an ihrem Stand zu einer Partie auf einem kleinen Parcours ein. 
 
Die jungen Besucher kommen beim Sommerfest voll auf ihre Kosten. Höhepunkte im Kinderprogramm sind der Parcours für E-Quads und das historische Karussell, das zu launigen Runden einlädt. Kistenklettern und Segway-Parcours sind weitere Attraktionen mit Spaßgarantie. Gastronomisch kommt das Fest erneut vielfältig daher. Von zünftiger Kost im Festzelt über Pizza, Salate, Crêpes und Langosch im Fideljo bis hin zu asiatischen Köstlichkeiten auf der „Kulinarischen Meile“ reicht die Palette. Für den Nachmittag sind Eis, Kaffee und Kuchen im Angebot. 

„Wegg mit Mus(sig)“

Mosbach. Auch in diesem Jahr organisiert das Jugendgremium der Stadt Mosbach gemeinsam mit Jugendlichen der Johannes-Diakonie Mosbach ein Frühstücksbuffet im Rathaussaal. Am Samstag, 23. Juni, haben Interessierte aller Altersgruppen von 10 bis 13 Uhr die Gelegenheit, mit anderen Besuchern in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Das Motto lautet wieder ganz badisch „Wegg mit Mus(sig)“. Es gibt nicht nur Brötchen, sondern ein reichhaltiges Buffet mit Speisen von süß bis herzhaft. Die Band of Mountain School der Johannes-Diakonie wird auch diesmal wieder mit ihrem großen Repertoire für gute Stimmung sorgen. 
 
Der Eintritt ist frei; für das Buffet wird ein Unkostenbeitrag erhoben.

Klangliche Vielfalt am Schlagwerk

Mosbach. Seit 28 Jahren präsentiert die Schlaginstrumentenklasse der Musikschule Mosbach jährlich unter der Leitung von Wessela Giesecke eine ganze Palette beeindruckender Kompositionen für Solo und Ensemble. Auch in diesem Jahr als Kooperationskonzert mit dem sinfonischen Blasorchester des Auguste-Pattberg-Gymnasiums unter der Leitung von Dorothea Straub. Ein besonderes Konzerterlebnis erwartet das Publikum am Freitag, 22. Juni, um 19 Uhr in der APG-Aula mit klanglicher Vielfalt und anspruchsvollem Inhalt für jedes Alter. Der Eintritt ist frei.