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Mosbach

Schwimmausbildung wird fortgeführt

Mosbach. (cp) Mit Stolz tragen nun 24 Kinder „ihr“ Seepferdchen künftig an der Badekleidung. In den Sommermonaten konnte die DLRG – Deutsche Lebens–Rettungs-Gesellschaft Mosbach erstmals im Freibad faMos Anfängerschwimmkurse anbieten, um die pandemiebedingten ausgefallenen Kurse, welche sonst nur in der Wintersaison im Hallenbad stattfanden, aufzuholen. Zufrieden schauen die an der Ausbildung ehrenamtlich beteiligten Rettungsschwimmer, um Kursleiterin Carmen Schumacher (Ausbilderin – Prüferin Schwimmen) auf den Kurs zurück. 
 
„Ein solch repräsentatives Ergebnis, 24 Kinder zu Frühschwimmern auszubilden und mit dem Seepferdchen zu ehren, verdanken wir dem engagierten Einsatz unserer Mitglieder“ stellt Dr. Lothar Hassling, Vorsitzender und selbst Teil des Ausbildungsteams, fest. Carmen Schumacher ergänzt „die hohe Anzahl motivierter Mitwirkender gewährleistet eine nahezu individuelle Betreuung der Kinder während ihrer Schwimmausbildung.“ In drei aufeinanderfolgenden Kursen boten die Mosbacher Wasseretter Schwimmkurse für insgesamt 30 Kinder an. 
 
Nikolai Krischke, Leiter Schwimmen – Rettungsschwimmen der DLRG Mosbach, berichtet mit einem Blick auf die Statistiken der Jahre vor der Pandemie, dass durchschnittlich rund 30 „Seepferdchen“ pro Saison abgelegt wurden. „In diesem Jahr konnten wir dank der guten Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Mosbach erstmals auch im Freibad Kurse anbieten. Die nun 24 abgelegten Seepferdchen ermöglichen es uns, die beiden in den letzten Jahren ausgefallenen Frühschwimmerausbildungen, nachzuholen und so der großen Nachfrage ein wenig gerecht zu werden.“ führt Krischke aus.
 
„Aktuell hat es für uns oberste Priorität den bereits älteren Kindern das Schwimmen beizubringen, denn je älter die Kinder werden, desto größer wird die Angst vor dem Wasser, welcher wir entgegenwirken möchten.“ erklärt Hassling der mit seinem Team bereits an neuen Kursen arbeitet.
 
Ab dem 20. September können wieder zwei Anfängerschwimmkurse für jeweils 10 Kinder angeboten werden. Die 20 Plätze sind ausschließlich online auf der Website der DLRG Mosbach buchbar https://mosbach.dlrg.de/kurse-und-sicherheit/an meldung/
 
Derzeit wird auch der reguläre Trainingsbetrieb geplant und Konzepte erarbeitet und mit den zuständigen Stellen abgestimmt.
 
Über die Wiederaufnahme des „regulären Trainingsbetriebes“ und weiterer Kursformate informiert die DLRG, alsbald diese entsprechend angeboten werden können.
Abonnenten des DLRG Mosbach Newsletters erfahren Neuigkeiten zuerst. Die Anmeldung ist auf der Website www.mosbach. dlrg.de zu finden.

Jeder kann zum Lebensretter werden

Woche der Wiederbelebung beginnt am 20. September – Veranstaltungen auch im Landkreis

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Die Woche der Wiederbelebung soll bei möglichst vielen Menschen ein Bewusstsein für die einfachen, aber lebenswichtigen Maßnahmen der Reanimation schaffen. Dazu finden auch im Neckar-Odenwald-Kreis mehrere Veranstaltungen statt. Foto: Pixabay 

Neckar-Odenwald. Die bundesweite Woche der Wiederbelebung hat zum Ziel, Kenntnisse zur Wiederbelebung zu vermitteln und die Hemmschwelle zum Helfen zu senken. „Es sollen möglichst viele Menschen dazu befähigt werden, im Ernstfall Erste Hilfe beim Herz-Kreislaufstillstand zu leisten“, erklärt Landrat Dr. Achim Brötel. 
 
In der Woche vom 20. bis zum 26. September können sich Interessierte informieren und das Reanimieren aktiv trainieren. Auch hier im Landkreis hat sich die Kampagne etabliert. Langjährige Engagierte wie die DRK-Kreis- und Ortsverbände, die Johannes-Diakonie Mosbach, die Neckar-Odenwald-Kliniken sowie einige Städte und Gemeinden machen mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen auf die Bedeutung des Reanimierens aufmerksam. Alle Veranstaltungen sind abrufbar unter www.neckar-odenwald-kreis.de.
 
Vor allem im ländlichen Raum können die Reanimationskenntnisse von Laien entscheidend sein. Oftmals ereignet sich ein Herz-Kreislaufstillstand Zu Hause, bei der Arbeit oder beim Sport. Wer dann in der Lage ist, nicht nur unter 112 den Notruf abzusetzen, sondern auch schnell und kompetent Hilfe zu leisten, erhöht die Überlebenschancen des Betroffenen maßgeblich. Durch die Reanimationsmaßnahmen der Ersthelfer kann wertvolle Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrückt werden. Der Leitende Notarzt und Verantwortliche der Notarztstandorte der Neckar-Odenwald-Kliniken Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker ermutigt die Ersthelfer: „Etwas falsch machen kann in einer solchen Situation an sich nur, wer nichts tut. Zudem gibt es mittlerweile in den meisten öffentlichen Gebäuden Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED). Diese sogenannten Laien-Defibrillatoren sind durch Sprachsteuerung einfach in der Bedienung und erhöhen zusätzlich die Überlebenschancen.“
 
Dr. Genzwürker bietet zwei Online-Vorträge in Kooperation mit der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Neckar-Odenwald-Kreises an. Diese finden am 20. und am 22. September statt. Alle Interessierten lernen bei den Vorträgen „Prüfen – Rufen – Drücken! – Leben retten durch Reanimation“, dass nur drei Schritte nötig sind. Wer sich im Ernstfall nicht davor scheut, das „Prüfen“ der Atmung, das „Rufen“ der Notrufnummer 112 und das „Drücken“ des Brustkorbs mit einer Frequenz von mindestens einhundert pro Minute zu beherzigen, kann zum Lebensretter werden.
 
Mehrere Aktivitäten steuern auch die Kreisverbände Buchen und Mosbach des Deutschen Roten Kreuzes sowie deren örtlichen Gliederungen bei. Durch die Corona-Pandemie bedingt waren die Zusammenkünfte im Vorjahr weitestgehend ausgefallen und gehen nun teilweise in angepassten Konzeptionen wieder an den Start. Zentrale Aktionen wie auf den Marktplätzen in Mosbach und Buchen müssen aus organisatorischen Gründen in diesem Jahr entfallen. 
 
Nähere Informationen zu den Terminen stellen die DRK-Kreisverbände unter www.drk-mosbach.de und www.drk-buchen.de bereit. Beide Kreisverbände weisen darauf hin, dass gerade in einem Flächenlandkreis der Ersthelfer ein wichtiges Glied in der Rettungskette darstellt.

„Anpacken mit Abstand“

Mosbach. Nachdem der traditionelle Frühjahrsputz auch in diesem Jahr ausfallen musste, findet die Aufräumaktion nun am Freitag, 24. September, von 13 bis 16 Uhr statt.
 
Zum mittlerweile siebten Mal sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und andere Gruppen aufgerufen, etwas für die Umwelt zu tun und mitzumachen, um die Stadt vom achtlos weggeworfenen Müll zu befreien. „Anpacken mit Abstand“ heißt die Devise, denn zusammen soll ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität gesetzt werden. Bürgersteige, Wegränder und Grünanlagen sollen dann von allem befreit werden, was da nicht hingehört. Flaschen, Getränkedosen, Plastikdeckel, Papiertüten und Kaffeebecher wandern dann in die Müllsäcke.
 
Die Stadt freut sich über eine rege Beteiligung und hoffentlich zahlreichen Menschen, die sich für ihre Umwelt einsetzen. Gemeinsam kann man sich danach wieder auf ein sauberes Mosbach freuen. 
 
Interessierte melden bei Mandy Epp, Telefon 06261/82-487, E-Mail: mandy.epp@mosbach.de an, hier sind auch weiterführende Informationen erhältlich.

Pfadfinder laden ein

Mosbach. Gegründet am 9. September 1990 werden die Pfadfinder Waldstadt vom Stamm Maximilian Kolbe nun 31 Jahre. Dieses soll am Sonntag, 19. September, mit dem „30+1. Jubiläum der Pfadfinder“ in einer besonderen „Corona Variante“ rund um die Kirche Sankt Bruder Klaus in der Waldstadt gefeiert werden.
Um 11.30 Uhr laden die Pfadfinder zu einem Wort Gottesdienst – nicht nur für Kinder und Jugendliche ein. Aufgrund der Personenbegrenzungen wird die Feier und der Wort-Gottesdienst dezentral an mehreren Stationen stattfinden – fast wie bei einem Pfadfinder-Geländespiel. Im Anschluss werden Kolberinge (eine Art Maultasche) sowie Kuchen und weitere Leckereien zum Mitnehmen angeboten. Es wird auf die vor Ort angebrachte Beschilderung, die Einhaltung der Abstandsregeln sowie das Tragen von Masken hingewiesen.

Infoabend für Neubürger

Mosbach. Oberbürgermeister Michael Jann lädt am Montag, 27. September, zu einem Informationsabend für die Mosbacher Neubürgerinnen und Neubürger ein. Nach einem Empfang im Rathaussaal besteht die Möglichkeit, an einem geführten Stadtrundgang teilzunehmen und Mosbach näher kennenzulernen. Treffpunkt für den Infoabend ist um 17 Uhr im Rathaussaal.
 
Anmeldungen werden bis 22. September bei der Stadtverwaltung Mosbach, unter Telefon 06261/82-214 oder per E-Mail su san.knaus@mosbach.de entgegen genommen.