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Mosbach

Großes Sommerfest

Mosbach. Am Samstag, 22. Juli, feiert das Nicolaus-Kistner-Gymnasium ein großes Sommerfest. Offizielle Eröffnung ist um 15 Uhr im Westhof des Mosbacher Gymnasiums. Genau 10 Jahre nach dem letzten Schulfest wollen sich die Schülerinnen und Schüler nachmittags in einem bunten Programm mit vielen Attraktionen präsentieren. Zuvor finden bereits zwei Projekttage statt. Neben vielfältigen kulinarischen Köstlichkeiten werden auch der NKG-Frauenchor und der bekannte NKG-Männerchor zum Gelingen des Festes beitragen. Beide Chöre werden ab 18.30 Uhr auftreten. Im Foyer wird am Nachmittag zum Schulcafé eingeladen und im Innenhof wird am Abend kräftig gefeiert. Die gesamte Bevölkerung, Eltern und vor allem die vielen ehemaligen Schüler sind herzlich eingeladen.

Rückkehr der Alltagsmenschen

Betonskulpturen von Christel Lechner besiedeln ab Donnerstag, 20. Juli, die Altstadt

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Die Gruppe „Ernst des Lebens“ am neuen Standort. Foto: pm

Mosbach. Eine bisher unbekannte Spezies bevölkert ab kommende Woche erneut die Mosbacher Altstadt. Am Nachmittag des Donnerstag, 20. Juli, um 15 Uhr wird die Ausstellung am Marktplatz im Beisein der Künstlerin eröffnet. Nach dem Riesenerfolg der Ausstellung vor drei Jahren, begegnen den Besuchern ab diesem Tag überall in der Fußgängerzone Typen, die schmunzeln und einen Augenblick innehalten lassen. In neuer Formation und neuen Alltagsszenen ist den 45 lebensgroßen „Alltagsmenschen“ die zumeist üppige Leibesfülle gemein, aufgrund derer sie nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entsprechen – doch der alltägliche Mensch im Alltag ist eben nicht perfekt! Und genau diese fehlende Perfektion verleiht den Figuren ihre besondere Authentizität. Ermöglicht wird die Ausstellung der nordrhein-westfälischen Künstlerin Christel Lechner durch die Sparkasse Neckartal-Odenwald und die Stiftergemeinschaft Sparkasse Neckartal-Odenwald.

Mit von der Partie sind dieses Mal Putzfrauen, Bauarbeiter, eine Gruppe, die sich zum Picknick in der Stadt niedergelassen hat, oder auch die Großszene „Die Reise nach Jerusalem“ beim Rathaus. So wird ein Spaziergang durch Mosbach über die Ausstellungszeit, die bis in den Herbst hinein läuft, zur vergnüglichen Entdeckungsreise ins Allzumenschliche.

Wie auch die Mosbacher Erlebnismärkte ist die Ausstellung „Alltagsmenschen“ eine Initiative des städtischen Citymanagements und Teil des diesjährigen Mosbacher Sommers, der ohne die Unterstützung der Sparkasse Neckartal-Odenwald in diesem Umfang nicht stattfinden könnte. Erst die großzügige Förderung der Sparkasse Neckartal-Odenwald und der Stiftergemeinschaft Neckartal-Odenwald ermöglicht es den Alltagsmenschen, in diesem Sommer wieder in Mosbach zu verweilen. Ausführliche Infos zu den Standorten der Figuren gibt es unter www.mosbach.de oder in den Flyern, die bei der Tourist Info und bei zahlreichen Geschäften ausliegen. Weitere Informationen zur Künstlerin Christel Lechner sind zu finden unter www.christel lechner.de.

„Mosbacher Kästen“ warten auf Spender

Mosbach. Sie sind ungefähr einen halben Meter lang, aus hellem Holz gefertigt und liegen auf Holzgestellen, die an Staffeleien erinnern. Vier Schlösser sichern das Geld, das durch einen Schlitz eingeworfen werden kann. Schon bald sollen die „Mosbacher Kästen“ an gut besuchten Orten der Stadt stehen und Spender anlocken. Das gesammelte Geld soll sozialen Projekten zugutekommen, so wie es schon zu Zeiten Martin Luthers guter Brauch war.

Die „Mosbacher Kästen“ sind das Ergebnis eines Projektes, das die Bildungspartner Auguste-Pattberg-Gymnasium (APG) und Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg der Johannes-Diakonie anlässlich des Reformationsjubiläums umsetzen. Die Idee geht zurück auf ein System der Fürsorge, das 1523 in der sächsischen Stadt Leisnig erfunden worden, wie Pfarrer Richard Lallathin bei der Übergabe der „Mosbacher Kästen“ im Kultur- und Begegnungszentrum Fideljo erklärte: „Die Gläubigen wollten das Gemeinwesen gottgefällig organisieren und bedürftigen Menschen helfen.“ In hölzernen Kästen mit vier Schlössern wurde daher Geld für Arme, Kranke, Fremde und Waisenkinder gesammelt. Je ein Vertreter von Adel, Ratsherren, Bürger und Bauern bekam einen Schlüssel zu den Geldkästen. So war die gegenseitige Kontrolle über das Geld sicher gestellt.

Schülerinnen des vierstündigen Religionskurses der Kursstufe 1 des APG haben mit ihrem Lehrer Stefan Schöni die Geschichte des „Leisniger Kastens“ und die theologische Grundlage des sozialdiakonischen Engagements aufgearbeitet und gemeinsam überlegt, wie sich daraus ein soziales Projekt im Rahmen des Reformationsjubiläums gestalten ließe. Ihr gemeinsames Konzept setzten daraufhin BBW-Auszubildende der Fachrichtung Holz um und schreinerten unter Leitung ihres Ausbilders Dieter Obermayer nach dem historischen Vorbild zehn Kästen samt Ständern.

Schülerinnen und Auszubildende waren mit ihren Lehrern zur Übergabe im Fideljo erschienen ebenso wie Vertreter von APG und BBW, aber auch von sozialen Einrichtungen, die mit dem Spendengeld aus den „Mosbacher Kästen“ bedacht werden sollen. Drei Projekte wurden von den Schülerinnen für die Aktion ausgewählt. So soll die Ganztagsbetreuung eines syrischen Flüchtlingskindes in der Pfalzgraf-Otto-Kindertagesstätte ermöglicht sowie die Arbeit des Diakonieladens und des Tafelladens des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt werden. „Ich finde es wertvoll, dass mit dieser Aktion soziale Projekte gefördert werden“, erklärte der Direktor des APG, Dr. Thomas Pauer, bei der Übergabe. „Denn es geht in der Schule auch darum, soziale Kompetenzen und Empathie zu vermitteln.“ Wie auch der stellvertretende Schulleiter des BBW, Armin Schäffner, drückte Pauer den Jugendlichen und ihren Lehrern Dank und Anerkennung für ihren besonderen Einsatz aus. Gleiches taten Guido Zilling, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes im Neckar-Odenwald-Kreis, und Susanne Fischer-Ruff, Leiterin der Pfalzgraf-Otto-Kindertagesstätte.

In den nächsten Wochen werden die „Mosbacher Kästen“ an öffentlichen Plätzen in Mosbach und Umgebung aufgestellt. Dazu gehören neben dem APG und der Pfalzgraf-Otto-Kindertagesstätte auch Mosbacher Geschäfte wie das Schuhhaus Stadler, der Bioladen Naturquell oder auch Schäfer’s Landrestaurant in Gundelsheim-Böttingen. Für weitere Orte gibt es schon Ideen, die sicher bald realisiert werden können.

Das Ergebnis der Sammelaktion soll zum Ausklang der Veranstaltungsreihe, die anlässlich des Reformationsjubiläums am Auguste-Pattberg-Gymnasium stattfand, im Herbst präsentiert werden.

Blutspender retten Leben

Mosbach. Blutspender wissen es schon längst: Eine Spende kann Leben retten. Viele Therapien sind ohne Spenderblut nicht möglich und künstliche Alternativen gibt es nicht. Daher müssen tagtäglich genügend frische Blutspenden für die Patienten vorhanden sein. Der DRK-Blutspendedienst lädt deshalb zur Blutspendeaktion ein am Montag, 24. Juli, von 14.30 bis 19.30 Uhr in der Pattberghalle Neckarelz, Heidelberger Straße 39.

Blutempfänger wie Tomek Kaczmarek, der noch vor seinem 30. Geburtstag bei einer Herz-OP auf mehr als 30 Blutkonserven angewiesen war, um zu überleben, machen deutlich, warum es wichtig ist zur Blutspende zu gehen – und zwar auch für Menschen, die dies bisher noch nicht getan haben. Blut spenden kann jeder Gesunde ab 18 Jahre bis zum 73. Geburtstag. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Weitere Informationen gibt es unter der gebührenfreien Hotline 0800/1194911 und im Internet unter www.blutspende.de.

Musiker laden zum Hoffest

Asbach. Da das traditionelle Asbacher Dorffest nur noch im zweijährigen Rhythmus stattfindet, veranstaltet der Musikverein Asbach erstmalig das „Hoffest“ um die Sommerpause ein wenig auszufüllen. Der Musikverein Asbach unterhält ein Wochenende lang im ehemaligen Schulhof des Vereinsheims Asbach mit Musik und guter Laune!

Bei folgendem Programm kommen die Besucher auf ihre Kosten: Am Samstag, 22. Juli, findet ab 18 Uhr ein gemütliches Beisammensein mit Barbetrieb“ statt. Der Sonntag, 23. Juli, beginnt um 11 Uhr mit einem Hofkonzert mit den Musikkapellen aus Waldwimmersbach und Bachenau.

Der Musikverein 1902 Asbach e.V. freut sich auf zwei gesellige Tage mit vielen Gästen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.