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Mosbach

Ernteprojekt „Gelbes Band“

Mosbach. Das „Gelbe Band“ ist eine Aktion gegen Lebensmittelverschwendung und signalisiert „Hier darf jeder pflücken“ und zwar gratis. Das Motto macht deutlich, worum es geht: „Zu gut für die Tonne“, denn, wer einen mit einem gelben Band gekennzeichneten Obstbaum sieht, darf dessen Früchte ernten. Das Ernteprojekt „Gelbes Band“ wurde zur Unterstützung der Bewirtschaftung von Streuobstwiesen in Leben gerufen. Damit soll die Verschwendung von Lebensmitteln reduziert werden, denn jedes Jahr verrotten zig Tonnen gutes Obst ungenutzt auf dem Boden. Bundesweit werden deshalb Bäume gekennzeichnet und damit signalisiert, dass hier geerntet werden darf.
 
Wer mitmachen will, braucht dazu nicht viel: wer eine Streuobstwiese hat oder Obstbaumbesitzer ist, aber mit der Ernte nicht hinterherkommt, markiert die Bäume mit einem gelben Band um den Stamm. Damit wissen die Bürger, dass sie dort ohne Rücksprache ernten dürfen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden.
 
Und selbstverständlich darf das Grundstück, auf dem die Bäume stehen, weder Schaden nehmen noch verschmutzt werden. Zudem erfolgt das Abernten auf dem fremden Grundstück auf eigene Gefahr. Wer ganz sichergehen will, kann den Besitzer vorm Obstpflücken nochmals ansprechen. 

Letzte „Gutleutmusik um 3“

Mosbach. Die letzte „Gutleutmusik um 3“ des Jahres findet am Sonntag, 27. September, von 15 bis 15.30 Uhr in der Kirche St. Juliana statt. Kjell Pauling (Blockflöten und Truhenorgel) und Eva Binder (Violoncello), die das Duo „La Follia“ bilden, werden eine bunte Folge von kurzen, vorwiegend barocken Stücken darbieten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.  

Jugendgemeinderat und Mediathek machen bei der "Fairen Woche" mit

Mosbach. Die seit vielen Jahren bundesweit im September stattfindende „Faire Woche“ will auch die Stadt Mosbach – derzeit im Zertifizierungsprozess als Fairtrade-Town – nutzen, um die Bürgerinnen und Bürger zum Thema „Fairtrade“ zu informieren und zu sensibilisieren. Noch bis zum 25. September finden Aktionen rund um das Motto „Fair statt mehr. #FairHandeln für ein gutes Leben“ statt. Beteiligt in der Region sind auch der Landkreis, der sich wie die Stadt Mosbach derzeit in der Zertifizierungsphase befindet, die Weltläden, Fairtrade-Schools wie die Ludwig-Erhard-Schule und die Nachbarstädte Buchen und Osterburken. 
 
Die Mediathek Mosbach präsentiert während der „Fairen Woche“ eine thematisch abgestimmte Medien- und Bücherauswahl, die die Besucher dazu animiert, sich damit auseinanderzusetzen, was „ein gutes und faires Leben“ bedeutet. Die Medienausstellung wird von einem Aktionsplakat der „Fairen Woche“ begleitet, das dazu auffordert, Ideen und Vorschläge zu formulieren, was man selbst unter einem „guten Leben“ für alle versteht bzw. welchen Beitrag man als Einzelner dazu leisten kann. 
 
Vonseiten des Mosbacher Jugendgemeinderates liegt der Fokus insbesondere auf Nachhaltigkeit in Konsum und Produktion. Dabei stehen die Nahrungs- und Genussmittel Kaffee, Kakao und Bananen im Mittelpunkt, die allesamt in den Erzeugergebieten Afrika, Asien und Lateinamerika angebaut werden. Gemeinsam haben die jungen Leute sich drangemacht und Infoplakate zum Fairen Handel zusammengestellt. Ausgestellt werden die Plakate im Infopavillon am Käfertörle und somit in fußläufiger Entfernung sowohl zum Weltladen als auch zum Rathaus. Dort wird nach der Bewerbung um den Titel „Faitrade Town“ künftig bei allen Sitzungen des Gemeinderates, der Ausschüsse sowie bei Besprechungen in den Verwaltungsgebäuden fair gehandelten Kaffee oder Orangensaft sowie ein „fairer“ Müsliriegel oder Keks angeboten. Die ersten Schritte für die Zertifizierung sind damit gemacht… 
 
Infos gibt’s auf www.fairtra de.net, www.faire-woche.de und www.fairtrade-deutschland.de.

Mit dem Start beginnt ein neuer Lebensabschnitt

„Tag der Ausbildung“ am 26. September ab 10 Uhr

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Für einen spannenden Arbeitsplatz haben sich die neuen Auszubildenden und Studienanfänger des Landratsamts entschieden. Foto: pm

Mosbach. Am 1. September begann für viele junge Menschen mit dem Start einer Ausbildung ein neuer Lebensabschnitt. So auch für 15 neue Auszubildende, die in ihre Ausbildung oder ihr duales Studium beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis starteten. Die Berufsfelder beim Landratsamt sind äußerst vielfältig und gehen weit über die klassischen Verwaltungsberufe als Verwaltungsfachangestellte oder Beamte im mittleren und gehobenen Verwaltungsdienst hinaus. Die Ausbildungspalette reicht vom Straßenwärter über Vermessungstechniker, Elektroniker und Fachinformatiker bis hin zum Bachelor of Arts im Bereich Sozialwesen. 

Mit der Entscheidung für das Landratsamt hätten die Jugendlichen die richtige Wahl getroffen, da das Landratsamt für die meisten Ausbildungsberufe auch im Anschluss an die Ausbildung gute Möglichkeiten für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit mit attraktiven Arbeits- und Rahmenbedingungen biete, betonte Landrat Dr. Achim Brötel bei seiner Begrüßung. „Wir brauchen Sie!“, lautete nicht nur das Motto des Landrats, sondern auch der Personalratsvorsitzende Wilfried Weisbrod betonte die Notwendigkeit von Nachwuchs im öffentlichen Dienst. Zu den Ausbildungsmöglichkeiten für das kommende Jahr wird das Landratsamt am Samstag, 26. September, ab 10 Uhr einen „Tag der Ausbildung“ im Mosbacher Hauptgebäude (Neckarelzer Straße 7) veranstalten. Dort können sich zukünftige Auszubildende und deren Eltern informieren. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. 
 
Auf die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften wird geachtet.