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Mosbach

Logo „Wir machen mit“ kennzeichnet Engagierte

Neckar-Odenwald-Kreis. Seit dem 24. September darf sich der Neckar-Odenwald-Kreis ganz offiziell Fairtrade-Landkreis nennen und übernimmt so mit seiner „Fair und Regional“-Kampagne auch innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar eine Vorreiterfunktion. In Baden-Württemberg ist der Neckar-Odenwald-Kreis nach Heidenheim, Tuttlingen und dem Enzkreis erst der vierte Landkreis, der diese Zertifizierung erhalten hat. Mit dem stattlichen Engagement von 37 Einzelhändlern, 19 Gastronomen, sieben Schulen, elf Vereinen, zehn Kircheneinrichtungen und sechs außerordentlichen Engagements hat die „Fair und Regional“-Kampagne bereits viele Mitstreiter gefunden, um auf einen fairen, regionalen und nachhaltigen Konsum aufmerksam zu machen. 

Wer künftig bei den verschiedenen Einrichtungen darauf achtet, findet recht schnell heraus, welche Partner sich engagieren: Mit dem Logo „Wir machen mit“ sind teilnehmende Einzelhändler, Gastronomen, Schulen, Vereine, Kirchen und außerordentliche Engagements ab sofort gekennzeichnet (Grafik: Landratsamt). So ist es allen Bürgerinnen und Bürgern ganz einfach möglich, einen „Fair und Regional“-Partner zu erkennen. Auf einer eigens eingerichteten Homepage www.neckar. odenwald-kreis.de/fair werden zudem alle Informationen rund um die Kampagne gesammelt und auch alle Kooperationspartner mit Kontaktdaten aufgeführt. Weitere Interessenten, die sich gerne mit in der der „Fair und Regional“- Kampagne im Neckar-Odenwald-Kreis engagieren möchten, können sich per E-Mail an fairtrade@neckar-odenwald-kreis.de melden. 

Absage des Mosbacher Weihnachtsmarktes

Mosbach. Die Entscheidung fiel den Verantwortlichen alles andere als leicht – aber bei Abwägung aller Umstände und den aktuellen Zahlen blieb keine andere Wahl: der Mosbacher Weihnachtsmarkt muss auch in diesem Jahr abgesagt werden. 
Neben dem Bad Wimpfener Markt, mit dem man sich in Mosbach eng abgestimmt hatte, wurden die Weihnachtsmärkte am Wochenende unter anderem auch in Heilbronn und Neckarsulm abgesagt. Den Mosbacher Markt als beinahe einzigen im weiten Umkreis stattfinden zu lassen und einen „Run“ auf die Stadt zu riskieren, wäre nicht zu verantworten und der aktuellen pandemischen Lage nicht angemessen. „Bei den beengten Verhältnissen in unserer historischen Altstadt wäre die Lage nicht beherrschbar“, so Oberbürgermeister Michael Jann, der betont, dass die Entscheidung mit all ihren Konsequenzen für Beschicker, Einzelhändler, Gastronomen und nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürger sehr schwer gefallen sei. „Aber wir haben nun mal eine Verantwortung für die Gesundheit – für Leib und Leben der Menschen.“
 
In enger Abstimmung mit dem Gemeinderat, der geschlossen hinter der Entscheidung steht, sowie nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Mosbach Aktiv ist dieser Weg der einzig vernünftige: „Wir können die Menschen nicht auffordern, Kontakte zu reduzieren und sich sowie andere bestmöglich zu schützen und dann gleichzeitig zum geselligen Zusammensein einladen – das wäre einfach das falsche Signal in dieser dramatischen Zeit.“ 
 
Mosbach Aktiv und die städtische Wirtschaftsförderung sind nun dabei, alternative Aktionen zu planen, die Anreize für den Besuch der Stadt setzen. Der Bummel durch die Fußgängerzone und der Besuch von Geschäften und Gastronomie kann auch unter den bekannten Abstands-, Zugangs- und Hygieneregeln weihnachtliche Stimmung aufkommen lassen – große Menschenansammlungen und Gedränge sind jedoch kontraproduktiv und sollen vermieden werden. 

Öffentliche Sitzung

Mosbach. Am Dienstag,  30. November findet im Fideljo um 17.30 Uhr eine öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses statt. Hierzu ist die Bevölkerung eingeladen. 
 
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: Bekanntgabe einer Eilentscheidung, Überplanmäßige Auszahlungen im Budget FP 5460-00 Parkierungseinrichtungen im Haushaltsjahr 2021, Überplanmäßige Aufwendungen im Budget SK 4211-10 Unterhaltung der Außenanlagen im Haushaltsjahr 2021, Mitteilungen und Anfragen.
 
Die Sitzungsunterlagen liegen im Foyer des Verwaltungsbaues während den Dienststunden und in der Mediathek, Gartenweg 9/1, während den Öffnungszeiten aus und können im Internet unter www.info-mosbach.de/bi/info.php abgerufen werden.

Offene Impfangebote

Mosbach. Gemeinsam mit dem mobilen Impfteam „MIT“ der SLK Kliniken Heilbronn bietet die Stadt Mosbach weitere offene Impftermine an: am Montag, 29. November, von 14 bis 21 Uhr sowie an den beiden Sonntagen, 5. und 19. Dezember, jeweils von 13 bis 20 Uhr. Die Impfungen finden im DRK-Testzentrum in der Alten Bergsteige 5 (ehemalige Abfüllhalle) statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Das Angebot richtet sich insbesondere an bislang ungeimpfte Menschen, da diese angesichts der aktuell steigenden Zahlen ein besonders hohes Risiko tragen. Zweit- und Auffrischungsimpfungen sind ebenfalls möglich. Angeboten werden die Impfstoffe Biontech/Pfizer und Moderna; geimpft wird ab zwölf Jahren (in Begleitung eines Erziehungsberechtigten). Für die Impfung werden der Personalausweis, die Krankenversicherungskarte und ein Impfpass zur Vorlage benötigt. Alle Informationen rund ums Impfen finden sich unter www.dranblei ben-bw.de. 

Die vertrackten kulturellen Unterschiede

Lesung im Martin-Luther-Haus 

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Brigitte Heidenbrecht ist  mit ihrem Buch „Fernreisen daheim“ am 25. November zu Gast im Martin-Luther-Haus.  Foto: Factum

Mosbach. Wer mit Geflüchteten zu tun hat – sei es beruflich, ehrenamtlich oder privat – wird sicherlich eine Erfahrung teilen: das gelegentliche Stolpern über kulturelle Unterschiedlichkeiten. Darüber hat die Autorin Brigitte Heidebrecht, selbst seit 2015 ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv, ein Buch geschrieben. In kurzen, prägnanten Geschichten gibt sie detaillierte und verblüffende Einblicke in das, was Flüchtlingshelferinnen und -helfer, Deutschunterrichtende, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Arbeitgeber und andere bisweilen ratlos macht. 
 
Mit Empathie und Humor beleuchtet die Autorin das allmähliche innere Ankommen von Geflüchteten in unserer Gesellschaft – und ihren eigenen Lernprozess, was interkulturelles Verstehen angeht. Entstanden sind Texte, die unter die Haut gehen, Selbstverständliches in Frage stellen, Existenzielles ins Licht rücken – globale Herausforderung, gespiegelt im Alltäglichen. Konkret und lebendig vermittelt das Buch interkulturelle Aha-Erlebnisse. Die Lesung findet am Donnerstag, 25. November, um 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus Mosbach (Martin-Butzer-Straße 3) statt. Für die Veranstaltung gelten die aktuellen Corona-Regelungen. Eine Anmeldung ist erforderlich: per E-Mail an asyl@diakonie-nok.de, auf der Internetseite www.flumi-diakonie.de oder telefonisch unter 06261/9299292.