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Mosbach

Handel(n) für die Stadt

Mosbach. Die Stammkundschaft wird immer älter, und die Reihen lichten sich. Was jetzt wichtig ist, sind neue junge Kunden. Doch wie gewinnt man Kunden der Generationen Y und Z? Und wie holt man diese in den eigenen Laden oder in das eigene Lokal?
 
Wie die Generationen Y und Z ticken und was die innerstädtischen Gewerbetreibenden zusammen mit den Stadtverwaltungen tun können, damit auch diese Generationen vor Ort einkaufen. Das zeigt Armin Hoferer in der Kooperationsveranstaltung am Donnerstag, 5. März, 19 bis 21 Uhr, im „Haus der Wirtschaft“ Mosbach der IHK Rhein-Neckar (Oberer Mühlenweg 1/1). Er hat aktuelle und praktische Beispiele im Gepäck. Außerdem stellt er sich den Fragen der Teilnehmer und gibt Antworten. Mit entsprechenden Werkzeugen an der Hand, lassen sich dann die eigenen Ideen in die Tat umsetzen.
 
Marketing-Experte Armin Hoferer hat jahrelange Erfahrung als Führungskraft im Einzelhandel gesammelt. Seit vielen Jahren ist er selbstständig als Trainer, Coach und Berater in Sachen Marketing und Innenstadt.
 
Das Citymanagement der Stadt Mosbach und die IHK Rhein-Neckar laden gemeinsam zu dieser kostenfreien Veranstaltung ein. 
Infos zu Programm und Anmeldung gibt es unter www.rhein-neckar.ihk24. de, Nr. 153134575.

Pkw 2.0 – Das Auto wird neu erfunden

Mosbach. Die Automobilindustrie befindet sich im Wandel. Der alte Verbrennungsmotor wird abgelöst zugunsten neuer Technologien. Diese Alternativen und deren Zukunftschancen beleuchtet Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer in seinem Vortrag „Pkw 2.0 – Das Auto wird neu erfunden“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach. 
 
Der herkömmliche Verbrennungsmotor hat in den Augen vieler bereits ausgedient.Die Industrie arbeitet schon länger an möglichen Alternativen, wie beispielsweise am Elektromotor. Aber auch den Elektroautos wird oft eine schlechte Bilanz zugesprochen, seien sie doch nicht nachhaltig produziert und zu leistungsarm. 
 
In seinem Vortrag an der DHBW Mosbach räumt Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer, Professor für hybridelektrische Fahrzeuge am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), mit den viel diskutierten Kontroversen des E-Motors auf. Als langjähriger Leiter in der Entwicklung von Elektromotoren eines Industrieunternehmens benennt er sowohl die Vorteile der batteriebetriebenen Fahrzeuge und deren Zukunftstauglichkeit, als auch die Nachteile anderer Alternativen. 
 
Der Vortrag findet am Mittwoch, 4. März, um 18 Uhr im Audimax, Gebäude E, Lohrtalweg 10 in Mosbach statt. Anmeldung und das Strategiepapier des Referenten unter: www.mosbach.dhbw.de/ studium-generale.

Die Amphibien kreuzen wieder die Straßen

Nächtliche Sperrung des Hardhofweges wird geplant

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Die Amphibien beginnen wieder zu wandern. Unser Bild zeigt einen Bergmolch. Foto: pm/Nabu

Mosbach. In Kürze beginnt nun die Zeit, in welcher die Amphibien mit ihrer Frühjahrswanderung zu ihren Laichplätzen beginnen. Die größtenteils nächtlichen Wanderungen der Amphibien zu ihren Laichplätzen führen über Straßen und Wege, wo der Fahrzeugverkehr für viele paarungswillige Tiere den sicheren Tod bedeutet. Zahlreiche freiwillige Helfer sind nun nachts unterwegs, um unter teilweise nicht unbeträchtlichen Gefahren die Amphibien von der Straße zu retten und den Tieren und damit der gesamten Population das Überleben zu sichern. Im Bereich der Großen Kreisstadt muss insbesondere an folgenden Strecken mit wandernden Tieren und einem verstärkten Einsatz der Helfer gerechnet werden: L 525 zwischen Mosbach und Sattelbach, L 598 von der Abzweigung der L 525 bis nach Lohrbach.
 
Mit einer besonderen Maßnahme im Bereich des Hardhofs schützt die Stadt Mosbach schon seit vielen Jahren die Wanderroute der dort im See laichenden Tiere. Dazu werden die Schorre und der Hardhofweg zwischen dem Bergfeld und der ehemaligen Kaserne von der Einfahrt zum Hardhof und der Abzweigung zur Waldsteige gesperrt. Damit ist die direkte Verbindung zwischen Neckarzimmern beziehungsweise der Waldsteige West und der Hardhofsiedlung zeitlich aufgehoben. Die Autofahrer müssen daher nachts über die B 27 ausweichen. Gesperrt ist die Strecke abends ab 18.30 bis 5 Uhr morgens. Bei Eintritt der Sommerzeit, wenn die Tage länger werden, wird die abendliche Sperrzeit auf 20 Uhr verschoben. 
Geplant ist die Sperrung in den nächsten Tagen. Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer, auf die Beschilderung zu achten, um rechtzeitig eine Ausweichroute über die B 27 einschlagen zu können. Auf die nächtliche Sperrung wird großräumig und frühzeitig hingewiesen. 
Da diese Aktion in den Vorjahren stets reibungslos verlief, hofft die Stadtverwaltung, dass die Maßnahme auch diesjährig wieder von allen Autofahrern und vor allem von den am stärksten betroffenen Bewohnern des Hardhofes und den Mitarbeitern der Firmen Resideo und INAST mit großem Verständnis akzeptiert und mitgetragen wird.
 
Amphibien sind insgesamt gefährdet und daher auf unseren Schutz angewiesen. Ihr Verschwinden reißt ein empfindliches Loch in unser Ökosystem und außerdem wird unsere Erlebniswelt in der Natur mit ihrem Verschwinden ärmer. Sind sie nachts unterwegs auf den Straßen, weichen sie den Autos nicht aus. Im Gegenteil, sie genießen als wechselwarme Tiere die Restwärme, die sich über den Tag im Asphalt der Straße gespeichert hat und bleiben sitzen. Und je kälter die Nacht wird, desto langsamer sind ihre Bewegungen. 
 
Daher bittet die Stadt, in der Zeit der Amphibienwanderungen nicht nur auf den genannten Strecken, sondern auch auf allen Straßen, in deren Nähe sich ein Bachlauf, See oder Feuchtgebiet befindet, vorsichtig und vor allem langsam zu fahren.

Mit guten Argumenten Solidarität stärken

Mosbach. Dem Gros der Bürgerinnen und Bürger ist eine friedliche, demokratische und offene Gesellschaft ein wichtiges Anliegen. Trotzdem begegnen Bürgerinnen und Bürgern zunehmend in vielen Bereichen der Gesellschaft Rechtspopulismus und rechte Parolen. Wie geht man persönlich damit um? Wie kann darauf darauf reagiert werden? Wie kann Rassismus im Alltag begegnet werden? Was kann man Wut und Hass entgegensetzen? Welche guten Argumente gibt es, um für Toleranz und Solidarität zu werben? 
 
An diesen Fragen wird der Referent des Abends Dipl. Sozialpädagoge Robin Friedl ansetzen. Er vermittelt zum einen Handwerkszeug, um das Muster von rechten Parolen zu entlarven. Zum anderen kann der Praxistest gemacht werden, wie Gegenargumente aufgebaut und Schritte der Solidarität entwickelt werden können. 
 
Das Arbeitslosenzentrum des Diakonischen Werkes im Neckar-Odenwald-Kreis lädt alle Interessierten am Dienstag, 3. März, von 17 bis 19 Uhr zum beschriebenen Workshop ins Diakonische Werk in der Neckarelzer Straße 1 in Mosbach ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung erleichtert die Planung, eine kurzfristige Teilnahme ist jedoch auch möglich (per Telefon unter 06261/ 9299-200 oder per E-Mail an kasa @diakonie-nok.de).
Wer mehr über die Aktivitäten des Mosbacher Arbeitslosenzentrums erfahren möchte, ist jeden Freitag von 10 bis 12.30 Uhr zum offenen Treff „Leuchtturm“ eingeladen. Ansprechpartner sind Annika Spitzer und Bernhard Goldschmidt. E-Mail: kasa@dia konie-nok.de, Telefon 06261/ 9299-0. 
Das Arbeitslosenzentrum wird unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Albtraum „Welt am Draht“

Mosbach. Mit „Welt am Draht“, von Rainer Werner Fassbinder und Fritz Müller-Scherz, präsentiert die Badische Landesbühne am Dienstag, 10. März, einen Science-Fiction-Krimi von absolut aktueller Bedeutung in unserem digitalen Zeitalter. Das Lexikon des internationalen Films schreibt über den Fassbinder-Film aus Anfang der siebziger Jahre: „Eine faszinierende Mischung aus Krimi, Abenteuerfilm und Zukunftsvision, die die komplexen Erzähl- und Wirklichkeitsebenen mit verblüffender Geradlinigkeit zu vermitteln versteht. Fassbinder bedient sich ‚klassischer‘ Genremotive, um effektvoll über Fragen der Korruption und Manipulation zu reflektieren.“ Das Stück skizziert den Albtraum, als Individuum mit dem Glauben an seine eigene Existenz lediglich einem Trugbild zum Opfer zu fallen. Die Aufführung beginnt die Aufführung um 19.30 Uhr. Um 19 Uhr findet eine Einführung in die Produktion statt, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind. 
 
In der Story haben die Wissenschaftler um Professor Vollmer mit Hilfe des Supercomputers Simulacron eine Welt erschaffen, die von künstlichen Menschen bewohnt wird. Nach dem Tod des Professors übernimmt sein Assistent Stiller dessen Position. Fred Stiller kommt nach dem plötzlichen Verschwinden eines Kollegen und anderen rätselhaften Zwischenfällen zu einer äußerst verblüffenden Tatsache: Auch seine eigene Realität ist eine Simulation einer noch höheren Ebene. 
 
Basierend auf dem 1964 erschienen Roman „Simulacron-3“ von Daniel F. Galouye verband der Fernsehfilm „Welt am Draht, auf verblüffende, spannende und klare Weise das Spiel mit verschiedenen Wirklichkeitsebenen. Die angesprochenen Themen – manipuliertes Bewusstsein, das Gefühl ständiger Überwachung und die fortschreitende Durchdringung unserer Lebenswirklichkeit und -weise mit Technologie – sind im digitalen Zeitalter von absoluter Aktualität.
 
Es spielen Martin Behlert, Tobias Gondolf, Colin Hausberg, Cornelia Heilmann, Stefan Holm, David Meyer, Vivien Prahl und Bruno Wallisch. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Hennes Holz, die Inszenierung beim Intendanten Carsten Ramm. Das Bühnenbild stammt von Tilo Schwarz, die Kostüme von Kerstin Oelker. Für die Videos zeichnet Nils Menrad verantwortlich.
 
Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Mosbach am Marktplatz sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und bei www.Reservix.de. Wer noch günstiger alle Stücke der Badischen Landesbühne sehen möchte, kann beim Kulturamt der Stadt Mosbach ein Abonnement buchen – und hat dann auch immer seinen festen Sitzplatz.