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Wenn die Nase tropft und der Hals kratzt

Was Sie vorbeugend tun können und was Sie vermeiden sollten, wenn Sie erkältet sind

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Sich beim ersten Kratzen gleich ins Bett zu legen, ist nicht notwendig. Im Gegenteil: Wer sich regelmäßig an der frischen Luft bewegt, gesund ernährt und seine Abwehrkräfte stärkt, ist fit für die Erkältungszeit und kann gut gerüstet in die kalte Jahreszeit starten. Foto: Metavirulent/akz-o

(akz-o) Die Temperaturen sind immer noch angenehm und die Sonnenstrahlen locken uns ins Grüne. Da will man natürlich gesund bleiben, um die schönen Herbsttage in vollen Zügen zu genießen. Hat man sich jedoch eine Erkältung eingefangen, dauert es rund zehn Tage, bis man wieder fit ist. Diese Leidenszeit kann durchaus kürzer ausfallen oder ganz vermieden werden, wenn man direkt nach der Ansteckung richtig reagiert. 

 
Damit die Schleimhäute nicht austrocknen, sollte man viel trinken. Während Tee mit Spitzwegerich und Thymian die Bronchien beruhigt, lindert eine heiße Zitrone mit Honig die Halsschmerzen. Bei ersten Symptomen wie Halskratzen oder Schnupfen, schwören allerdings viele Betroffene auf homöopathische Mittel.
 
Raus an die frische Luft 
 
Es ist übrigens nicht sinnvoll, sich beim ersten Halskratzen gleich ins Bett zu legen und auf Frischluft zu verzichten, denn frische Luft bekommt den beanspruchten Schleimhäuten weit besser als trockene Heizungsluft. Das Niesen zu unterdrücken, kann zu einem schmerzhaften Überdruck im Ohr führen und sollte daher vermieden werden. Leider handelt es sich auch um einen Mythos, dass warmes Bier wegen seiner antibakteriellen Wirkung bei Erkältung helfen soll. Alkohol entzieht dem Körper Wasser, schwächt das Immunsystem und trägt somit nicht zur Genesung bei. 
 
Generell sollten Sie bei einer Erkältung nichts tun, was den Körper zusätzlich belastet. Auch die sonst so gesunden Saunabesuche sollte man bei Krankheitsgefühl und Fieber vermeiden.
 
Schnupfen sanft bekämpfen
 
Besonders Kombinationspräparate (wie zum Beispiel Metavirulent) erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Sie enthalten eine breite Palette von Wirkstoffen, die bei Erkältung und Erkältungsgefahr eingesetzt werden können. Um den Körper im Kampf gegen Schnupfenviren zu unterstützen, ist in diesem Präparat neben sieben natürlichen Erkältungsmitteln zusätzlich die Influencinum-Nosode enthalten. 
 
Dabei handelt es sich um durch Erhitzen unschädlich gemachte Grippeviren, die nach homöopathischem Verständnis die Infektabwehr stärken und das Immunsystem ankurbeln sollen (weitere Infos dazu unter www.metavirulent.de).
 
Die Abwehrkräfte stärken
 
Im Kampf gegen Erkältungen sind Vitamine und Mineralstoffe unverzichtbar. So sorgt der Mineralstoff Zink dafür, dass sich die Abwehrzellen teilen und vermehren können. Die Einnahme, zum Beispiel als Lutschtabletten, kann die Dauer einer Erkältung verkürzen, vorbeugend kann Zink sogar deren Entstehung verhindern. Zink ist vor allem in Emmentaler und in Rindfleisch enthalten. 
 
Auch Vitamin C unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte. Unter anderem steuert es die Abwehrreaktionen des Körpers auf Erreger und sorgt dafür, dass bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet werden. Diese locken Abwehrzellen des Immunsystems an den Ort der Entzündung, zum Beispiel die Rachenschleimhaut, um die Krankheitserreger unschädlich zu machen (mehr Informationen unter www. vitamindoctor.com/Erkaeltung).
 
Ansteckung vermeiden
 
Einfache hygienische Maßnahmen können dazu beitragen, sich gar nicht erst mit Erkältungsviren anzustecken. Dazu gehört regelmäßiges und gründliches Händewaschen, vor allem vor den Mahlzeiten sowie vor und während deren Zubereitung der Speisen; außerdem nach dem Toilettenbesuch und nach Kontakt mit Erkrankten. Ideal: die Hände unter fließendes Wasser halten, 20 bis 30 Sekunden von allen Seiten mit Seife einreiben und nach dem Abwaschen mit einem sauberen Tuch trocknen. Zudem sollte man sich mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Augen oder Nase fassen. Außerdem kann helfen, engen Kontakt mit erkrankten Personen, zum Beispiel durch Händeschütteln, zu vermeiden. 
 
Und wenn es Sie doch bereits erwischt hat: Halten Sie Abstand zu anderen, wenn Sie husten oder niesen müssen. Nutzen Sie ein Einmaltaschentuch oder halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase.