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Heidelberg-Ost

Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht

Premiere beim wichtigsten Jungforscherwettbewerb Deutschlands

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Zwei Teams aus dem Max-Born-Gymnasium haben beim Wettbewerb „Jugend Forscht“ teilgenommen. Foto: pm

Neckargemünd.
Ende Februar war es so weit. Nach mehr als einem Jahr Arbeit an ihren Forschungsprojekten, nahmen erstmalig zwei Forschergruppen der Science AG des Max-Born-Gymnasiums am Regionalwettbewerb Nordbaden teil. Lea Grabowski, Nele Rah und Anshel Nohl (alle K1) beschäftigten sich bei ihrem Projekt „Biopla“ mit der Herstellung eines neuen, biologisch abbaubaren Kunststoffes, um den Bergen von Plastikmüll Einhalt zu gebieten, die jeden Tag in die Umwelt gelangen. Außerdem wollten sie herausfinden, wie sich die winzigen Plastikartikel – das sogenannte Mikroplastik – auf die Lebewesen auswirken, die sie aufnehmen. Dazu nahmen sie Studien an Wasserflöhen vor.

 
Das zweite Team des MBG versuchte ein autonom fliegendes Flugzeug zu bauen. Dazu konstruierten und bauten Laura Beck, Jordan Körte und Jakob Staud (alle K1) zunächst selbst ein Flugzeug, um es dann so zu programmieren, dass es im Flug eigenständig steuern könnte.
 
Zum Weiterkommen in den Landeswettbewerb hat es zwar dieses Mal noch nicht gereicht, aber zwei Preise durften die Jungforscher trotzdem mit nach Hause nehmen: einen Buchpreis und ein „Magnetarium“, eine kleine Elementesammlung für den Chemieunterricht.
 
Das Team des MBG freut sich schon auf den Wettbewerb im nächsten Jahr, wenn wieder einige vielversprechende Teams unserer Schule mit tollen Ideen dabei sein werden.

Seelsorge am Gartenzaun und Telefon

Beisetzungen sind Herausforderung

Neckargemünd/Eberbach.
Im Hinblick auf Karfreitag und Ostern werden derzeit in den evangelischen Kirchengemeinden viele Ideen entwickelt, um die Auferstehung Christi zu feiern auch in der heutigen Krisenzeit. Dabei spielt das Osterlicht eine wichtige Rolle.

 
In manchen Gemeinden wird es Stationen geben, an denen man sich ein Osterlicht holen kann. In anderen Gemeinden wird das Osterlicht nach Hause bis an die Gartenzäune getragen. Auf jeden Fall dürfen die Mitglieder der Gemeinden gespannt sein auf welche Art und Weise in ihrer Gemeinde Ostern begangen wird. Und auch der Karfreitag bedarf einer intensiven Neubetrachtung, um ihn den Umständen entsprechend angemessen zu feiern, so das Dekanat des Evangelischen Kirchenbezirks Neckargemünd-Eberbach.
 
Überhaupt bekommen die Seelsorge am Gartenzaun und am Telefon in diesen Tagen eine ganz neue Bedeutung. Gebete und Segensworte zum Mitnehmen, Sonderauflagen von Gemeindebriefen. Manche Pfarrerinnen und Pfarrer laden ein, Gebetsanliegen an das Pfarrhaus zu senden, damit sie vom Pfarrer oder einem Gebetskreis der Gemeinde vor Gott gebracht werden können. In Michelbach zum Beispiel wird Pfarrerin Angelika Schmidt auch weiterhin sonntags zur gewohnten Zeit in der Kirche sein, Gott die Anliegen Einzelner aus der Gemeinde vortragen und für die Gemeinde beten, sagt die evangelische Theologin.
 
Eine besondere Herausforderung für die Kirche sind jetzt die Beisetzungen. Denn laut Gesetzgeber dürfen nur wenige Personen teilnehmen. Trauergottesdienste sind nicht erlaubt. Es darf nur die Beisetzung im Freien stattfinden. „Besonders schwer wird es, wenn ein Verstorbener eine große Verwandtschaft gehabt hat und nur zehn Personen kommen dürfen. Da wir den Angehörigen auch nicht die Hand geben dürfen, ist die christliche Botschaft das, was trägt. Dass Jesus Christus die Macht des Todes überwunden hat und dass wir in seiner Hand geborgen sind“, so Samuel Goerke, Pfarrer in Neunkirchen. Er meint, dass der Ewigkeitssonntag 2020 mit seinem Verstorbenengedenken und Ostern 2021 besonders für die Angehörigen Verstorbener in der Osterzeit diesen Jahres zu besonderen Tagen des Abschiednehmens und der Erinnerung werden.
 
Der Kirchenbezirk Neckargemünd-Eberbach hat rund 30 000 Gemeindemitglieder in 29 Kirchengemeinden mit 37 Kirchen und 20 Pfarrstellen.