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Heidelberg-Ost

Fahrradtour zum Minigolf

Mauer. Da das Ferienprogramm der Gemeinde Mauer ebenfalls Corona zum Opfer gefallen ist, möchte die DLRG zumindest für ihre Mitglieder einen Ausflug anbieten. Mit den Fahrrädern geht’s am 5. September nach Baiertal zum Hohenhardter Hof, um dort an der Adventure-Golf-Anlage zu spielen. Die Strecke sollte in ungefähr 45 Minuten zu schaffen sein, dort wird die Gruppe etwa drei Stunden verweilen und gemeinsam wieder nach Hause fahren.
 
Treffpunkt für alle Mitglieder ab 8 Jahren mit einem verkehrstauglichen Fahrrad und Helm ist der DLRG-Raum. Anmeldungen werden im Training verteilt, gibt’s über die WhatsApp-Gruppe und sind auf der Homepage https://mauer.dlrg.de möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. 

Die Sommerferien in der Region verbringen

Heimat und verschiedene Naturräume neu entdecken – Freizeit-Tipps für den „Corona-Sommer“ 

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Das Neckartal mit Blick auf Eberbach. Foto: Andreas Held

Rhein-Neckar-Kreis. Durch die Corona Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen werden viele Familien die Sommerferien in der Region verbringen. Deshalb startet der Rhein-Neckar-Kreis unter dem Motto „Heimat neu entdecken – Freizeit-Tipps für den „Corona-Sommer“ eine Serie, die in sechs Folgen durch die sechs verschiedenen Naturräume im Rhein-Neckar-Kreis führt. „Ferien in der Region sind kein Grund zur Langeweile“, findet Beate Otto, Tourismusbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, „Es ist eine tolle Gelegenheit die eigene Heimat neu zu entdecken.“ Denn mit dem Odenwald und kleinem Odenwald, der badischen Bergstraße, dem Kraichgau, der Oberrheinebene und dem Neckartal vereint der Rhein-Neckar-Kreis verschiedene Kulturlandschaften in denen es viele kleine Schätze in einer spannenden Abwechslung zwischen Natur und Kultur zu entdecken gibt.
 
In diesem Sinne stellt die Tourismusbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises in den Sommerferien für jede Woche eine Radtour, eine Wanderung sowie einen Ausflugstipp vor, die sich corona-konform mit genügend Abstand und abseits der stark frequentierten Touristik-Hotspots erleben lassen. In der ersten Folge geht es ins Neckartal: Wie wäre es mit einer Rad-Rundtour durch Eberbach, Hirschhorn und Schönbrunn, einer Wanderung am Eberbacher Pfad der Flussgeschichte oder einem Tagesausflug ins romantische Neckartal?
 
Rundtour Eberbach
 
Schöne mittelalterliche Häuser bilden in engen Gassen das Zentrum von Eberbach. Die kleinen Plätze sind mit Straßencafés und Restaurants gesäumt. Die Route führt zunächst durch die Innenstadt und auf die andere Seite des Neckarufers. Nach der Überquerung der Brücke wird der Campingplatz von Neckarwimmersbach passiert und die Tour geht auf dem asphaltierten Radweg in Rich-tung Pleutersbach weiter auf einem Asphaltweg entlang des Neckarufers. Bei Pleutersbach bieten sich schöne Ausblicke auf den Neckar, dieser wirkt fast wie ein großer See inmitten hoher, enger Berge. Verantwortlich hierfür ist eine Staustufe, die bei Hirschhorn den Neckar in seiner Geschwindigkeit hemmt. 
 
Nun folgt einer der schönsten Streckenteile, in Aussichtslage am Wasser, durch lichtdurchflutete Wälder entlang des Flusslaufes bis nach Ersheim. An der ersten Neckarschleife muss zuvor im Wald der Weg über den Tunnel der B37 erklommen werden, um auf der anderen Seite wieder ins Tal hinunter zu radeln. Ein gut ausgebauter, gewalzter Weg zwischen Wald und dem angrenzenden Neckar führt vorbei an Hirschhorn in Richtung Neckarhäuser Hof. Ab hier geht es bis Haag steil bergauf. Für gut Trainierte oder E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer ist dieser Streckenabschnitt kein Problem, für weniger Geübte, trotz Anstrengung, sehr lohnenswert. Ab dem Neckar verläuft die weitere Streckenführung über Haag, Schwanheim und Allemühl durch herrliche Waldgebiete, die besonders im Sommer schönen Schatten spenden. Ab Allemühl wird die Tour durch das Plätschern des Pleutersbachs begleitet, der bis zum gleichnamigen Ort zurück ins Neckartal führt. Jetzt geht es auf dem Neckartalradweg zurück nach Eberbach.
 
Pfad der Flussgeschichte
 
Gemächlich fließt der Neckar vorbei an den steilen Bergflanken, mittelalterlichen Burgen, idyllischen Dörfern und lebendigen Städtchen. Flussgeschichte – Ein sperriger Begriff für eine dynamische Entwicklung, die ihre Spuren besonders markant in der Eberbacher Landschaft hinterlassen hat. Nirgendwo lassen sich die Zeugnisse so eindrucksvoll erleben wie in diesem Abschnitt des Flusstals. Auf einem etwa zehn Kilometer langen, landschaftlich attraktiven Rundweg durchstreift man einen Landstrich voller Überraschungen. Auf 15 Tafeln wird die geologische und flussgeschichtliche Entwicklung des Neckars eindrucksvoll und verständlich dargestellt. 
 
Die Route beginnt am altehrwürdigen Thalheimschen Haus, Sitz des Eberbacher Naturparkzentrums in der Kellereistraße, und verläuft zunächst durch die Altstadt. Dann führt der Naturpark-Pfad bergauf in die herrliche Kulturlandschaft auf den Breitenstein. Hier entdeckt man Umlaufberge, die einst von Neckarschleifen umzogen wurden, sowie weitere frühere Talböden des Neckars. Man erkennt, warum das markante Eberbacher Neckarknie Überbleibsel einer Flussanzapfung ist und wie der junge Neckar sein Einzugsgebiet im Lauf der Jahrmillionen sukzessive erweitern konnte.
 
Das romantische Neckartal
 
Unser Ausflugstipp führt über Neckargemünd auf den Dilsberg und startet mit einer einstündigen Schifffahrt aus Heidelberg kommend. Die „Weiße Flotte“ fährt unter geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen im Corona-Sonderfahrplan und lädt dazu ein, das Neckartal aus der Flussperspektive neu zu entdecken.
In Neckargemünd angekommen, folgt eine circa 2 ½-stündige Wanderung entlang des Neckarsteigs durch die Altstadt bis hoch auf den Dilsberg. Die Strecke hat ein paar knackige Anstiege, doch die Ausblicke lohnen sich. Ein großer Teil des Wanderwegs führt auf schönem Waldboden durch den Wald, sodass Wanderschuhe und ein kleiner Wanderrucksack mit Getränken gut für die rund 7,5 Kilometerlange Strecke rüsten.
 
Auf dem Dilsberg locken beispielsweise das Gasthaus „Zur Sonne“ oder die Chocolaterie im Gasthaus „Zur Burg“ zu einer kulinarischen Pause. Hier gibt es Schokolade vom Feinsten aber auch Herzhaftes. Wer den herrlichen Blick ins Neckartal genießen möchte steigt über den Treppenturm des Palas und einen hölzernen Steg auf die Ringmauer. Öffentliche Führungen durch die Burgruine werden unter geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen an Sonn- und Feiertagen angeboten.
 
Auf dem Rückweg fährt der Rhein-Neckar-Bus 753 von der Haltestelle „Vor dem Tor“ über Rainbach zurück nach Neckargemünd. Mit einem Bummel durch die historische Altstadt mit ihrer 1000-jährigen Geschichte lässt sich der Tagesausflug mit einem Eis oder kühlen Getränk abrunden, bevor es in die S-Bahn zurück nach Heidelberg geht.
 
Weitere Informationen
 
Die genauen Routenbeschreibungen der vorgestellten Tipps sowie weitere Ausflugsziele gibt es auf www.deinefreizeit.com, dem Freizeitportal des Rhein-Neckar-Kreises. Unter den Rubriken „Rad & Touren“, „Wandern & Führungen“ und „Ein schöner Tag“ finden sich zahlreiche Vorschläge für Radtouren, Wande-rungen und Tagesausflügen in der Region. Im Downloadbereich können die illustrierte Freizeitkarte sowie die Broschüren „Entdecken Sie unsere Region!“ und „Deine Radtouren. Unsere Heimat.“ kostenlos heruntergeladen oder über freizeit@rhein-neckar-kreis.de bestellt werden.
 
Weitere Kontaktadressen sind: www.naturpark-neckartal-odenwald.de, www.tg-odenwald.de und www.romantische-vier.de.

Vortrag und Führung im Heid’schen Haus

Mauer. Bis Ende Oktober lädt der Verein Homo heidelbergensis von Mauer e.V. wieder jeden Sonntag um 14 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag und anschließender Führung in das Urgeschichtliche Museum ein. Die Vorträge halten am 9. August Volker Liebig, am 16. August Sylvia Knörr und am 23. August Dr. Robert Böhm.. Die Besucherzahl ist auf vier Personen begrenzt. Eine Anmeldung unter info@homoheidelber gensis.de ist dringend erforderlich. Bitte zur Führung einen Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske, ab sechs Jahren) mitbringen. Möglichkeiten zur Handdesinfektion stehen zur Verfügung! Treffpunkt und Vortrag ist immer im Vereins- und Informationszentrum (Heid’sches Haus), Bahnhofstraße 4.
 
Auch gebuchte Gruppenführungen, die an allen Tagen möglich sind, werden wieder angeboten. Interessierte wenden sich bitte an das Vereinsbüro, E-Mail info@homoheidelbergensis.de. 
 
Wegen des Infektionsschutzes können zurzeit keine museumspädagogischen Aktionen im Steinzeitatelier angeboten werden.
 
Nähere Informationen finden sich jederzeit auch unter www.homoheidelbergensis.de.

Outdoor Camp „Odenwald Adventure“

Neckar-Odenwald-Kreis. Der Naturpark bietet in Kooperation mit dem Wildnis Führer und Guide Instructor, Christoph Maretzek von Trekk’n Guide, im Herbst ein Outdoor Camp für die Familie an. Zwei spannende und abenteuerliche Tage im selbst gebauten Camp mit gemeinsamem Kochen am Feuer und Erkunden der Natur werden hier angeboten. Spannende Themen wie Karte, Kompass, Bäume, Tiere, Outdoor Erste Hilfe für Kids und vieles mehr zeigen den Wald im Naturpark von seiner spannenden Seite.
 
Die Teilnahme ist begrenzt auf 10 Personen, daher ist eine Anmeldung erforderlich bei Christoph Maretzek, Telefon 0172/3061472.
Infos zum Outdoor Camp
 
- Termin: 19. bis 20.September 2020, 9 bis  14.30 Uhr
- Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben
- Zielgruppe: Eltern mit Kindern,
- Kosten: 95 Euro Erwachsene, 75 Euro Kinder
- Weitere Informationen zum Jahresprogramm unter www.naturpark-neckartal-odenwald.de
 
Wichtiger Hinweis: Die Veranstaltung findet nach den zum Zeitpunkt gültigen gesetzlichen Vorgaben von Corona statt. 
Je nach Pandemie-Entwicklung kann diese Veranstaltung auch kurzfristig abgesagt werden.