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Steffen Gangloff liest Friedrich Dürrenmatt

Heidelberg. Die erste „Lesezeit“ im neuen Jahr findet am Donnerstag, 28. Januar, im digitalen Raum statt: Passend zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt liest Schauspieler Steffen Gangloff aus Dürrenmatts Kriminalroman „Das Verbrechen“. Die Lesung steht ab 16.30 Uhr für 24 Stunden als Videostream auf den Websites der Stadtbücherei und des Theaters und Orchesters Heidelberg kostenfrei zur Verfügung (www.theaterheidelberg.de, www.stadtbuecherei.heidelberg.de).

Der Roman um den fiktiven Zürcher Kommissar Matthäi kreist um die Themen Schuld und Unschuld, Vorverurteilungen und Gerechtigkeit. Matthäi wird an den Tatort eines Mordfalls zurückgerufen – nach dem vermeintlichen Ende der Ermittlungen wird der Fall noch einmal neu aufgerollt. Matthäi setzt alles daran, die Frage der Schuld erneut zu klären – wie er es der Mutter des ermordeten Mädchens versprochen hatte. Voll von originellem Wortwitz und passenden Sprachbildern zeigt Dürrenmatts Roman auf, wie veraltet der Glaube an eine rational geordnete Welt heute scheint: Erst der Zufall führt hier zur Ermittlung des Täters.

Steffen Gangloff ist bereits seit der Spielzeit 2011/12 festes Ensemblemitglied am Theater und Orchester Heidelberg und stand zuletzt als Pastor Chasuble in „Ernst ist das Leben (Bunbury)“ auf der Bühne. Weitere Informationen unter www.theaterheidelberg.de oder www.stadtbuecherei.heidelberg.de

Recyclinghöfe geschlossen

Heidelberg. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die städtischen Recyclinghöfe Kirchheim, Emmertsgrund, Handschuhsheim und Ziegelhausen bis voraussichtlich 31. Januar 2021 geschlossen. Mit Voranmeldung und Termin ist die Anlieferung in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten auf dem Recyclinghof Wieblingen, Mittelgewannweg 2a, möglich.

Die Nachfrage nach diesen Terminen ist aktuell sehr groß. Aus diesem Grund weist die Stadt Heidelberg darauf hin, dass Termine in Wieblingen ausschließlich für die Abgabe anlässlich von Umzügen oder wegen der Wohnungsauflösung im Zusammenhang mit Todesfällen vergeben werden. Die Termine hierfür können unter der zentralen Telefonnummer 06221/58-29999 montags bis freitags, 8 bis 13 Uhr, vereinbart werden. Der Schwerpunkt der Müllabfuhr liegt weiterhin auf der Entsorgung der alltäglichen Abfälle über die Abfallbehälter am Haus und die Sperrmüllabfuhr.

Kultur live im Internet erleben

Comedy und Poetry-Slam – Karlstorbahnhof kündigt Online-Veranstaltungen an

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Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Jacqueline Feldmann ist am Freitag um 18.30 Uhr mit Stand-Up Comedy (nach vorheriger Anmeldung) online zu erleben. Foto: Maschke

Heidelberg. Jedes Jahr im Januar treffen im Karlstorbahnhof unter dem Motto „Carambolage“ unterschiedlichste Kabarett- und Comedyformate aufeinander, um in der kalten Jahreszeit für Erheiterung zu sorgen. Dass alle eine Portion Humor in diesem Jahr besonders gut brauchen können, ist auch den beiden Künstler*innen Jacqueline Feldmann und Fee Brembeck bewusst. Sie erklärten sich darum kurzerhand bereit, anstelle ihrer aufgrund der Pandemie leider abgesagten Festivalabende, Online aufzutreten. Und sie sind nicht die einzigen, die mit dem Karlstorbahnhof in den nächsten Wochen für Online-Kultur sorgen.

Besondere Zeiten, erfordern besondere Maßnahmen, deswegen präsentiert Jaqueline Feldmann unter genau diesem Titel am Freitag, 22. Januar, einen Livestream der besonderen Art. Online, aber nicht weniger persönlich, gibt sie einen ganz einzigartigen Einblick in ihr Stand-Up Comedy Programm „Plötzlich Zukunft! Konnt’ ja keiner wissen…!” und erzählt auch von ganz persönlichen Geschichten aus dem vergangenen, verrückten Jahr 2020.

Einen Tag später, am Samstag, 23. Januar, bereitet die Kabarettistin, Autorin und Poetry-Slammerin Fee Brembeck ein Wortfeuerwerk der Extraklasse und leitet humorvoll und kurzweilig durch ihr persönliches Best-of. Beide Shows finden live um 18.30 Uhr über die interaktive Plattform Zoom statt, eine Anmeldung per E-Mail an: info@karlstorbahnhof.de ist jeweils bis 16 Uhr am Veranstaltungstag erforderlich. Die Online-Veranstaltungen sind nach Anmeldung kostenlos, Spenden und Anmeldungen für den Förderverein des Karlstorbahnhofs werden gerne entgegengenommen.

Ebenfalls im Januar ist das Heidelberger Poetry-Slam-Format „Word up!“ mit einer Online-Show (Mittwoch, 27. Januar, um 19 Uhr) im Programm des Karlstorbahnhofs vertreten. Eine ganze Reihe talentierter Slammerinnen und Slammer stehen an diesem Abend auf der Bühne des Karlstorbahnhofs und präsentieren ihre Kunst für das Publikum Zuhause – Anmeldung auch für diese Veranstaltung bis 16 Uhr am Veranstaltungstag per E-Mail an: info@karlstorbahnhof.de. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Am Freitag, 5. Februar, um 20 Uhr folgt ein Konzert von Geistha aus Mannheim. Mit futuristischem Elektropop und einer spektakulären visuellen Inszenierung nutzt Geistha alle Möglichkeiten der Karlstorbahnhof-Bühne für einen aufwendigen Livestreamabend. Den Link zum Konzerterlebnis gibt es am Veranstaltungstag unter www.karlstorbahnhof.de

Zum gemeinsamen Genuss von Literatur und Gedankenaustausch lädt im Januar und Februar zudem das Literaturprojekt Shared Reading ein, das der Karlstorbahnhof als Regionalzentrum koordiniert. Von Heidelberg und Mannheim aus bieten ausgebildete, ehrenamtliche Leseleiter*innen Shared Reading-Abende in deutscher und englischer Sprache Online an, mehr Informationen zum Format und zur Anmeldung gibt es unter www.karlstorbahnhof.de/sharedreading.

Heidelberger Geschäfte mit „Click & Collect“ unterstützen

Heidelberg. Mit den neuen Regelungen zur Verlängerung des Lockdowns sind nicht nur Einschränkungen verbunden. Abholdienste nach dem Muster „Click & Collect“ sind seit 11. Januar erlaubt. Die Stadt Heidelberg hat im Internet unter www.heidelberg.de/heidelbergkauftlokal Übersichten geschaffen, um teilnehmende Unternehmen zu finden und zu unterstützen.

Ansonsten geschlossene Einzelhandelsbetriebe können – nach vorheriger Bestellung per Telefon oder online – Waren verkaufen und zum Abholen bereitstellen. Auch geschlossene Betriebe der körpernahen Dienstleistungen, beispielsweise Friseursalons, dürfen auf diese Art Produkte (zum Beispiel Beauty-Produkte, Kosmetik) zum Verkauf anbieten. Gleiches gilt etwa für den Fahrzeughandel, Blumenläden und ähnliche Betriebe. Betreiberinnen und Betreiber müssen in ihrem Hygienekonzept feste Abholfenster einrichten, um die Hygienevorschriften zu wahren und Menschenansammlungen zu vermeiden.

Weiterhin ist die Abstands- und Maskenpflicht zu beachten. Kunden dürfen nur vorab bestellte Waren abholen – Besichtigung, Anprobe oder Kauf weiterer Waren ist nicht erlaubt. Rechtliche Informationen für „Click & Collect“-Angebote hat das Land Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de zusammengefasst. Unter www.heidelberg.de finden Gewerbetreibende weitere Informationen und Ansprechpartner.

Die Stadt Heidelberg gibt auf ihrer Internetseite www.heidelberg.de/heidelbergkauftlokal einen Überblick über teilnehmende Geschäfte und Dienstleister. Zur besseren Suche und Auffindbarkeit sind diese nach Branchen geordnet. Aufgelistet sind Betriebe, die sich seit Erstellung der Internetseite im April bei der Wirtschaftsförderung gemeldet hatten. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht. Heidelberger Gastronomiebetriebe, Einzelhändler und Dienstleister, die noch nicht online in der Übersicht aufgenommen sind oder Angaben aktualisieren möchten, können sich mit Informationen zu ihrem Firmeneintrag per E-Mail an die Wirtschaftsförderung (newsletter. wirtschaftsfoerderung@heidelberg .de) wenden.

Für Heidelbergerinnen und Heidelberger bietet sich durch die „Click & Collect“-Angebote eine gute Gelegenheit, ihren „Dankeschein“ bei ihrem Lieblingsgeschäft einzulösen. Ab einem Mindestbetrag von 10 Euro kann der „Dankeschein“ abgegeben werden. Der zu zahlende Betrag verändert sich dadurch nicht, aber der Betrieb erhält von der Stadt einen Zuschuss von 10 Euro. Die Abgabe des „Dankescheins“ ist bis 28. Februar 2021 möglich. Eine Übersicht gibt es unter www.vielmehr.heidelberg.de/dankstelle).

Holzwurm: Ideen gegen Langeweile

Heidelberg. Corona hat alle fest im Griff und auch die Türen des Kinder- und Jugendzentrums Holzwurm auf dem Boxberg müssen leider nach wie vor verschlossen bleiben. Daher möchte der „Holzwurm“ den Kids ein paar Ideen gegen Langeweile aufzeigen (wer noch andere Ideen oder Wünsche hat, kann diese auch gerne über Facebook oder Instagram mitteilen). Während der aktuellen Bürozeiten können Kinder, Jugendliche und natürlich auch Eltern unter der Telefonnummer 06221/384427 persönlichen Kontakt mit dem Holzwurm aufnehmen – egal ob sie einfach mal nur „Hallo“ sagen wollen oder über Probleme, Ängste oder Sorgen sprechen möchten. Während dieser Zeit können tageweise auch Fahrräder ausgeliehen werden.

Während der Corona-Zeit ist das Büro Am Waldrand 21 (Waldparkschule, 69126 Heidelberg) dienstags und donnerstags von 13 bis 16 Uhr geöffnet (Telefon 06221 /384427) oder per E-Mail (holz wurm-heidelberg@t-online.de) fast rund um die Uhr erreichbar.