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Ak.Theater Heidelberg: Texte zu Freiheit und Gesetz

Lesung mit Liedbeiträgen der „Hendsemer Krischer“ 

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In diesem lauschigen Innenhof findet der zweite Leseabend des Ak.Theaters Heidelberg statt. Er beschäftigt sich mit ethischen und literarischen Bezügen zwischen dem antiken Stück „Antigone“ und der aktuellen Pandemie-Krise. Foto: Sabine Dietenberger

Heidelberg. Kommen – Schauen – Einbringen: Unter diesem Motto veranstaltet das Ak.Theater Heidelberg eine Lese᠆reihe, die sich der aktuellen Thematik „Pandemie und ihre Folgen“ widmet. Schauspieler lesen Texte zur Thematik Freiheit und Gesetz. Gleichzeitig werden diese aktuellen Texte in Beziehung gesetzt zu dem Mythos, der sich um das Schicksal der Widerständlerin „Antigone“ rankt. 
 
Wissenschaft, Kunst und Politik haben sich im vergangenen Jahr umfangreich mit diesem Feld der Reibung und des Widerspruchs beschäftigt. Jeder Lese-Abend steht unter einem thematischen Schwerpunkt. Ihm entsprechende Texte werden vorgetragen und diskutiert. Der Eintritt ist frei. 
 
Folgende Texte und Lieder werden präsentiert: 1. Albert Camus, Die Pest (Auszüge), 2. Antigone von Sophokles, Szene Kreon – Antigone, 3. Chorlied „Dich Eros schlägt keiner“, 4. Interview, „Ich nenne es Priorisierung“, von Harro Albrecht, DIE ZEIT Nr. 54/2020, sowie weitere Liedbeiträge der „Hendsemer Krischer“ unter Leitung von Sabine Dietenberger. Es lesen: Helga Karola Wolf, Nele Swanton, Andreas Seifert, Hubert Habig. Die Lesung findet am Sonntag, 20. Juni, ab 20 Uhr im Innenhof der Handschuhsheimer Landstraße 120 statt.
 
Thema der nächsten Lesung ist Triage/Ende der Freiheit/ Selbstbestimmung vs. Fremdbestimmung. Das Projekt ist auch ein Mittel, um nicht der drohenden kulturellen Verflachung durch die Pandemie zu erliegen. Gemeinsam mit dem Publikum wollen sich die Veranstalter mit Grazie und Ideenreichtum der kulturellen Verwüstung entgegenstemmen. 
 
Weitere Informationen unter www.akt-heidelberg.de. Anmeldungen per E-Mail an antigone-corona@akt-heidelberg.de und unter Telefon 0152/07450242. Die Besucher werden gebeten, sich über die aktuellen Corona-Bedingungen zu informieren.

2. Schlossbeleuchtung: Großevent im Juli ist noch zu riskant

Heidelberg. Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie wird nun auch die zweite Schlossbeleuchtung am 10. Juli 2021 abgesagt. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Bürgermeister Wolfgang Erichson und Heidelberg Marketing-Geschäftsführer Mathias Schiemer haben übereinstimmend beschlossen, das Großevent im Juli nicht stattfinden zu lassen.
 
„Nach langer Abwägung haben wir schweren Herzens entschieden, auch im Juli keine Schlossbeleuchtung durchzuführen. Ein coronakonformes Sicherheitskonzept wie bei geschlossenen Veranstaltungen ist bei den Schlossbeleuchtungen, zu denen sich zehntausende Besucherinnen und Besucher weitgehend unkontrolliert auf engem Raum wie der Neckarwiese treffen, nicht umzusetzen“, erläutert Mathias Schiemer.
 
Wann genau die Schlossbeleuchtungen in diesem Jahr nachgeholt werden, steht noch nicht fest und ist von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens abhängig. „Wir werden aber noch wunderschöne Feuerwerke in diesem Jahr sehen“, verspricht Mathias Schiemer abschließend.

Jugendtreff CityCult: Summ, summ, summ

Heidelberg. CityCult, der Kinder- und Jugendtreff in der Heidelberger Altstadt, hat ein großes Herz für Insekten und verfügt auf seinem Waldgrundstück auch über ein eigenes Bienenvolk. Spätestens 2022 soll hier eigener Honig geschleudert werden. Doch in diesem Sommer werden zunächst Insektenhotels gebastelt, denn alle wissen: Menschen brauchen die Insekten! Der Workshop findet am Donnerstag, 17. Juni, und Dienstag, 29. Juni, jeweils von 16 bis 19 Uhr im Kinder- und Jugendtreff Altstadt (Klingenteichstraße 12, 69117 Heidelberg) statt und ist für alle Kids zwischen 9 und 18 Jahren kostenlos; Infos unter Telefon 06221/6732727 oder per E-Mail mail@citycult-heidelberg.de 
 
Alle Projekte und die Ankündigungen zum Programm in den Sommerferien und zum Wiederstart der Rap-Workshops bei CityCult sind auf www.citycult-heidelberg.de zu finden.

Mehrgenerationenhaus: Klimavisionen – Ideen für Heidelberg

Heidelberg. Das Mehrgenerationenhaus Heidelberg in der Heinrich-Fuchs-Straße 83 ist am Sonntag, 20. Juni, ab 14 Uhr Gastgeber der regionalen Klimagespräche, die unter dem Motto „Klimavisionen – Deine Ideen für ein nachhaltiges Heidelberg!“ stattfinden. Im Rahmen eines interaktiven Workshops mit Expertinnen und Experten von Vegan in Heidelberg e.V. und dem Radentscheid Heidelberg haben Teilnehmende aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar Kreis die Gelegenheit, Inputs zu den Themen Ernährung und Mobilität sowie zu den Möglichkeiten, das Leben und die Stadt klimafreundlicher zu gestalten, zu bekommen. Im Anschluss daran werden Ideen gesammelt und Projektideen für Heidelberg entwickelt. 
 
Das Klimagespräch wird im Rahmen des Förderprojekts „Dialoge zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ der Allianz für Beteiligung durchgeführt. In regionalen Klimagesprächen kommen Menschen in Baden Württemberg zusammen und entwickeln Ideen zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Aufgrund der begrenzten Plätze bitten die Organisatorinnen und Organisatoren um eine rechtzeitige Anmeldung. Für die Teilnahme ist ein negativer Testnachweis (nicht älter als 24 Stunden), Impf- oder Genesenennachweis vorzulegen. Am Freitag, 2. Juli, findet ein weiteres Klimagespräch zum Thema Generationengerechtigkeit statt.
 
Anmeldung per E-Mail an christina.egerter@habito-heidelberg.de; Kosten: Spenden erwünscht auf das Konto DE 81 4306 0967 6004 1752 00, GENODEM1 GLS oder Paypal (@habitoHD).

Festival erstmals im Sommer und unter freiem Himmel

35. Filmtage des Mittelmeeres - Zwölf Filme aus zwölf Ländern – Eröffnung heute, 16. Juni

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Eröffnet werden die Filmtage mit The Man Who Sold His Skin (OmdtU) von Kaouther Ben Hania. Der Film erzählt die Geschichte des syrischen Flüchtlings Sam Ali, der sich im Austausch gegen ein Schengen-Visum genau dieses Visum großflächig auf seinen Rücken tätowieren lässt und somit zum Kunstwerk wird. Der Film feierte seine Premiere beim Filmfestival von Venedig und gewann dort zwei Preise, unter anderem für die Leistung des Hauptdarstellers. Foto: pm
 

Heidelberg. Herzlich Willkommen zu den 35. Filmtagen des Mittelmeeres heißt es ab dem heutigen Mittwoch, 16. Juni. Dieses Jahr ist vieles anders: Die Filmtage liegen im Frühsommer, finden unter freiem Himmel statt und bieten zusätzlich ein digitales Angebot. Durch Corona veranlasst, wurde das Festival in die warme Jahreszeit verlegt. Im Völkerkundemuseum konnten die Veranstalter einen neuen Partner gewinnen und freuen sich daher sehr, das Publikum in dessen verwunschenen Garten einladen zu dürfen, um dort das Jubiläum zu feiern und das Filmprogramm aus den Anrainerländern des Mittelmeeres zu genießen. Auf der Terrasse mit dem wundervollen Neckarblick wird dazu eine kleine, aber feine Auswahl an Getränken angeboten.
 
An zwölf Tagen werden zwölf aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme aus insgesamt zwölf Ländern des Mittelmeerraums gezeigt. Elf Filme werden auf digitalem Weg zugänglich gemacht. Wegen der Lichtverhältnisse beginnt die Filmprojektion erst am späteren Abend. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Publikumspreis für den beliebtesten Film verliehen.
 
Im Rahmenprogramm des Festivals lädt die Gruppe Aywa am Samstag, 19. Juni, zu einem Konzert mit mediterran-orientalischer Musik auf die Sommerbühne des Karlstorbahnhofs ein. Die Band ist in Heidelberg bestens bekannt, hatte sie doch vor einigen Jahren bei den interkulturellen Festtagen auf dem Uniplatz einen Riesenerfolg. Der Eintritt: kostet im Vorverkauf 18 Euro plus Gebühr, and er Abendkasse 22 Euro. Einlass ab 18 Uhr. Infos unter www.mont pellier-haus.de oder www.karlstorbahnhof.de.
 
Eine Ausstellung zur Entstehung des Animationsfilms ist bis 9. Juli im Montpellier-Haus zu sehen (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr, 14 bis 17 Uhr, Freitag bis 16 Uhr).
 
Bei schlechten Wettervorhersagen oder durch die sich ändernden Corona-Regelungen können Open Air Vorführungen ausfallen. Vor einem möglichen Besuch: am besten auf der Website www.filmtage-mittelmeer.de) nachschauen. Dort gibt es tagesaktuelle Informationen. Bei Regen gibt es die Möglichkeit, die Filmvorführung ins Karlstorkino zu verlegen. Da dort aktuell nur 25 Personen Platz finden, werden im Vorverkauf nur Tickets in dieser Anzahl verkauft. Bei gutem Wetter hingegen stehen draußen reichlich Plätze zur Verfügung. Gäste können sich online auf eine Warteliste setzen oder an der Abendkasse Karten kaufen. Das Online-Filmprogramm ist während des Festivalzeitraums jeden Tag und zu jeder Uhrzeit verfügbar.
 
Spielorte: Garten des Völkerkundemuseums vPST (16. bis 27. Juni), Hauptstraße 235 (keine Reservierungen möglich); Sommerbühne vom Karlstorbahnhof (22. bis 24. Juni) Am Karlstor 1; Online bei Festhome (16. bis 27. Juni) www.festhome.filmtage-mittelmeer.de. Veranstalter ist das Medienforum Heidelberg e.V. in enger Kooperation mit dem Montpellier-Haus, Heidelberg. Eintrittspreise: Open Air: 8 Euro regulär/7 Euro ermäßigt/4 Euro Mitglieder Karlstorkino; Online: 6 Euro/30 Euro Online-Festivalpass (gültig für alle Filme, die online zu sehen sind).
 
Vorverkauf im Montpellier-Haus und online unter www.filmtage-mittelmeer.de. Ab Mittwoch, 16. Juni, auch am Open Air Veranstaltungsort ab 20 Uhr. Kassenöffnungszeiten im Montpellier-Haus, Kettengasse 19: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr, Montag bis Donnerstag 14 bis 17 Uhr, Freitag bis 16 Uhr; am Veranstaltungsort ab 20 Uhr.

Wolfsbrunnen-Open Air: Französische Chansons mit Moitié-Moitié

Heidelberg. Was haben Chansons und ein Virus gemeinsam? Sie sind wahnsinnig ansteckend. Diese infizierende Wirkung hat das Septett Moitié-Moitié (Akkordeon, Klavier, Gitarre, e-Guitarre, Klarinette, Saxophon, Bass, Schlagzeug, Gesang) als Ausgangspunkt für ein neues Programm aus Chansons der 1940er bis hin zur Nouvelle Chansons, von der Musette bis hin zu Jazz, Pop und Blues genommen. 
 
Freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf Lieder von Georges Brassens, Jacques Brel, Nino Ferrer, Serge Gainsbourg, Patricia Kaas, Edith Piaf, Bourvil, Juliette Gréco, Jacques Prévert, Charles Trenet, Gilbert Bécaud, La Grande Sophie, Les Yeux D’la Tête und Eigenkompositionen. Eine kurze Einführung und Anekdoten um die Chansons werden allen Gästen, auch ohne Französischkenntnisse, beim Zuhören einen Abend voller Emotionen und Poesie erleben lassen. 
 
Der Open Air-Chansonabend findet am Freitag, 25. Juni, um 19.30 Uhr im Wolfsbrunnen (Wolfsbrunnensteige 13, 69118 Heidelberg-Schlierbach) statt, Einlass ist ab 18.30 Uhr, Eintritt: 10 Euro, Tickets gibt es im Vorverkauf unter www.wolfsbrunnen-kultur.de