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Hundefest der Tierhilfe Menorca

Oftersheim. Am Sonntag, 15. September, findet von 12 bis 18 Uhr das alljährliche Hundefest beim Hundesportverein Oftersheim (Dreieichenweg oder Oberer Feldweg, 68723 Oftersheim) statt. Die Tierhilfe Menorca freut sich auf ehemalige Schützlinge und ihre Herrchen und Frauchen sowie auf alle Hundefreunde und Interessierte. Eine rumänische Tierschützerin reist extra aus Rumänien an, um ihre früheren Schützlinge, die sie und ihre Tierschutzkollegen von der Straße gerettet haben, wiederzusehen.
 
Wie jedes Jahr werden die aktuellen Schützlinge vorgestellt, die zu diesem Zeitpunkt gerade in der Vermittlung sind. Die Pflegestellen der Tierhilfe Menorca stehen zur Verfügung und beantworten die Fragen zu ihren Pflegehunden. Auch gibt es die Möglichkeit, mit der Pflegestelle und ihrem Pflegehund einen kurzen Spaziergang zu machen und so den Hund besser kennenzulernen. 
 
Das kulinarische Angebot reicht von selbst gebackenen Kuchen und Kaffee bis hin zu warmen und kalten Speisen, die von der Hundesportvereinsgaststätte angeboten werden. Ein Spielplatz für die kleinen Gäste und ein eingezäuntes Hundefreilaufgelände stehen auch diese Mal zu Verfügung. Alle Einnahmen aus dem Kuchenverkauf sowie der Tombola und dem Flohmarktstand kommen dem Verein zugute. 
 
Um 13.30 und 16 Uhr findet die Vorstellung aller sich auf einer Pflegestelle befindlichen Hunde statt. Darüber hinaus wird um 14.30 Uhr das beliebte „Hunderennen“ gestartet, bei dem die Hunde nach Gewicht, Alter und Handicap eingeteilt werden und bei dem der Spaß für die Hunde an vorderster Stelle steht. Es wird gebeten, nur sozial verträgliche Hunde mitzubringen, ebenso sollten die mitgebrachten Tiere haftpflichtversichert sein, da die meisten Hunde frei im abgezäunten Gelände „unterwegs“ sein werden.
 
Hundetrainer Raphael Klatt aus Speyer steht kostenlos als Ansprechpartner von 14 bis 16 Uhr für alle Fragen und Probleme bei der Hundeerziehung oder Hundesprache zu Verfügung. und auch einige Firmen werden mit ihren Ständen sowie die Tierhilfe-Tombola- und Flohmarktstand das Fest bereichern. Die Tierhilfe Menorca e.V. Walldorf freut sich in ihrem Jubiläumsjahr zum 20-jährigen Bestehen auf viele Besucher bei hoffentlich sehr gutem Wetter.

„Kammermusik Plus“ startet wieder

Heidelberg. Die Abonnement-Reihe „Kammermusik Plus“ startet am Dienstag, 17. September, mit einem Konzert der Cellistin Tanja Tetzlaff und dem Quatuor Modigliani um 19.30 Uhr in der Alten Aula der Universität Heidelberg. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Streichquartett A-Dur op. 18 Nr. 5, Johann Sebastian Bachs Suite Nr. 3 C-Dur für Violoncel-lo solo BWV 1009 und Franz Schuberts Streichquintett C-Dur op. 163. Um 19 Uhr findet eine Konzerteinführung mit Tanja Tetzlaff und Amaury Coeytaux des Quatuor Modigliani im Saal statt.
 
Tanja Tetzlaff ist eine der gefragtesten Cellistinnen ihrer Generation und konzertierte als Solistin bereits mit renommierten Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Konzerthausorchester Berlin. Sie ist Mitglied des Tetzlaff Quartetts und zu ihren weiteren Kammermusikpartnern zählen Lars Vogt, Leif Ove Andsnes und Carolin Widmann. Das Quatuor Modigliani feierte in der vergangenen Saison sein 15-jähriges Bestehen und blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Weltweit hat sich das Ensemble einen hervorragenden Ruf erspielt und tritt in den renommiertesten Konzertsälen und Streichquartettserien auf. Im März 2017 spielte es als erstes Streichquartett im Großen Saal der Elbphilharmonie.
 
In der Abonnement-Reihe „Kammermusik Plus“ veranstaltet das Musikfestival „Heidelberger Frühling“ bis Mai insgesamt neun Konzerte in der Alten Aula der Universität Heidelberg. Zu Gast sind weitere internationale Interpreten wie der Pianist Federico Colli, Klarinettist Andreas Ottensamer mit dem American String Quartet, Bratischst Antoine Tamestit, Cellist Daniel Müller-Schott und das Castalian String Quartet. 
 
Restkarten für das Auftaktkonzert am 17. September sowie Abonnements und Karten für die übrigen Konzerte sind telefonisch unter der Nummer 06221/5840044 erhältlich sowie in den Geschäftsstellen der Rhein-Neckar-Zeitung und auch online auf www.heidel berger-fruehling.de.

Sommerausklang mit der ZKG

Heidelberg. Am Wochenende, 14. und 15. September, findet auf dem „Kuchenblech“ in Ziegelhausen, Kleingemünder Straße, zum dritten Mal der „Sommerausklang“ der Ziegelhäuser Karneval Gesellschaft (ZKG) statt. Los geht es am Samstag ab 14 Uhr. Neben frisch gezapftem Bier und Cocktails gibt es leckere Speisen aus der ZKG-Küche. Zur Unterhaltung spielen am Samstagabend ab 19 Uhr „The Lovegangsters“ auf der Bühne, vorab begrüßt ab 17 Uhr der Fanfarenzug der ZKG  die Gäste.

Am Sonntag startet das Fest schon um 11 Uhr. Nach dem Frühschoppen mit der ZKG-Kapelle werden ein Mittagstisch sowie Kaffee und eine Auswahl selbst gebackener Kuchen angeboten. Und auch die Kleinen können sich an beiden Tagen auf ein abwechslungsreiches Programm mit Kinderschminken, einem Süßigkeitenstand und einer Schiffschaukel freuen. Die ZKG lädt herzlich zum „Sommerausklang“ ein und freut sich über viele Gäste aus nah und fern. 

Ansichten und Einsichten

Heidelberg. Die neuere Geschichte Bergheims als Stadtteil von Heidelberg beginnt erst mit dem Bau des Bahnhofs in der Rohrbacher Straße. Daher nimmt die Ausstellung ihren Ausgangspunkt mit dem Jahr 1840, als der Badische Bahnhof eröffnet wurde und sich am Bismarckplatz langsam ein „Bahnhofsviertel“ bildete. Der Bismarckplatz selbst und von da ausgehend die Bergheimer Straße stellen weitere Stationen der Ausstellung dar. Dutzende historische Aufnahmen illustrieren Bergheim, wie es früher einmal war. Postkarten aus der Zeit um 1900 vermitteln ein eher beschauliches Bild einer Vorstadt mit breiten Gehwegen und Vorgärten, mit wenig Autoverkehr, aber umso mehr Straßenbahnen.
 
Bergheim war Ende des 19. Jahrhunderts Industriestandort. Nicht nur wegen der Bergheimer Mühle, die sich nach 1873 als Zementwerk vom Neckar bis zur Bergheimer Straße hin erstreckte; sie brannte 1895 ab, der Betrieb wurde nach Leimen verlegt. Typisch für Bergheim war die Tabak- und Bierproduktion. Liebherr, Gebrüder Maier und P. J. Landfried waren mit bedeutenden Tabakfabrikationen hier vertreten, Schrödl und Schlossquell brauten lokales Bier, das einen ganzen Wirtschaftszweig von Zulieferern und Abnehmern ernährte. Auch die Metallindustrie, namentlich die „Heidelberger Druckmaschinen AG“, oder die Glockengießerei Schilling sowie der Anhängerbauer Massholder hatten hier Produktionsstätten.
 
Aber was wäre Bergheim ohne den Neckar und sein Wasser? Baden im Neckar war im Blum’schen Bad möglich, ab 1906 auch im Hallenbad; 1920 wurde eine Radium-Sol-Quelle erbohrt, die zunächst zu dem Projekt eines Kurhauses der „Bad Heidelberg AG“ führte. 1939 wurde dann das Thermalbad eröffnet, bis heute beliebter sommerlicher Treffpunkt aller Bergheimer.
 
Die Ausstellung berührt all diese Aspekte des Lebens in Bergheim. In circa 200 Fotos, Postkarten und Stadtplänen wird das Bild eines vergangenen Bergheims wiederbelebt, wie es unsere Großeltern noch kannten. Aber auch die Gegenwart kommt nicht zu kurz. Viele private Sammler und Fotografen haben ihre Schätze zur Verfügung gestellt, die dokumentieren, wie sehr sich Bergheim auch in den letzten 30 Jahren noch verändert hat.
 
Die Ausstellung „Ansichten und Einsichten – 1250 Jahre Bergheim“ organisiert der Stadtteilverein Bergheim e.V. in Zusammenarbeit mit der Seniorenresidenz am Park in Heidelberg. Eröffnung ist am Donnerstag, 12. September, um 18 Uhr in der Seniorenresidenz am Park, Poststraße 11/1, 2. OG. Die Ausstellung ist dann noch bis 15. November 2019 zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr zu besichtigen.

Blühendes und Duftendes aus der alten Heilkunde

Museum und Apothekengarten: Öffentliche Führung am Donnerstag 

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Der Blick in den Apothekengarten. Foto: pm

Heidelberg. Bereits im späten 16. Jahrhundert gab es am Schlossberg einen Garten mit Heilpflanzen, den damals weitberühmten „Hortus Medicus“. Betrieben wurde dieser von Philipp Stefan Sprenger (um 1536 bis vor 1608), dem kurfürstlichen Hofapotheker in Heidelberg. Im frisch eröffneten Apothekengarten des Deutschen Apotheken-Museums am Heidelberger Schloss wandeln die Teilnehmenden auf den Spuren Sprengers und erhalten einen Einblick, wie verschiedene Heilpflanzen verstanden und angewandt wurden. Neben einem Einblick in die historische Heilkunde ist auch ein grandioser Ausblick ins Neckartal garantiert.
 
Die öffentliche Führung am Freitag, 13. September, 18.15 Uhr, kombiniert eine Kurzführung durch das Deutsche Apotheken-Museum (etwa 30 Minuten) und anschließend durch den neu angelegten Apotheken-Garten (ebenfalls 30 Minuten). 
Der Preis für die Führung beläuft sich auf 8,50 Euro pro Person; die Bezahlung erfolgt vor Ort an der Abendkasse. 
Treffpunkt ist am Eingangsraum des Deutschen Apotheken-Museums.
 
Eine Voranmeldung ist erforderlich, per E-Mail info@deut sches-apotheken-museum.de oder unter der Telefonnummer 06221/165780. Ansprechpartner sind Anne Roestel und Tanja Schädle.