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Start in die neue Saison

Theater und Orchester Heidelberg haben das Programm für die Schlossfestspiele 2019 vorgestellt

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Bei der Präsentation v.l.n.r.: Natascha Kalmbach (Leiterin Junges Theater), Lene Grösch (Dramaturgin Schauspiel), Thomas Böckstiegel (Operndirektor | Casting), Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Dietger Holm (Stellvertretender Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister), Ulrike Schumann (Operndirektorin/Dramaturgie), Intendant Holger Schultze, Jürgen Popig (Leitender Dramaturg Schauspiel) und Saskia Sturm (Organisationsleitung Heidelberger Schlossfestspiele).⋌ Foto: Theater und Orchester Heidelberg

Heidelberg. Am Montag, 14. Januar, präsentierte die Theaterleitung das diesjährige Programm des beliebten Festivals auf dem Heidelberger Schloss. Als Gäste bei der Pressekonferenz konnte Intendant Holger Schultze unter anderem auch den Oberbürgermeister der Stadt, Prof. Dr. Eckart Würzner, begrüßen. In diesem Jahr erwartet das Publikum vom 21. Juni bis zum 4. August 2019 wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zahlreicher Sparten, das für nahezu alle Alterskategorien etwas zu bieten hat. 
 
Das Heidelberger Schloss zählt zu einem der schönsten und beliebtesten Ausflugsorte überhaupt und zieht nicht nur die Heidelberger regelmäßig in seinen Bann, sondern wird auch von zahlreichen Besuchern der Umgebung sowie aus dem Ausland frequentiert. Der Reiz eines Besuches oberhalb der Stadt erhöht sich selbstverständlich im Sommer, wenn das Theater und Orchester Heidelberg mit seinen zahlreichen Aufführungen und Konzerten das alte Schlossgemäuer bereichert. So startet das Schauspielensemble am 21. Juni mit der Klassikerkomödie von Eugène Labiche „Die Affäre Rue de Lourcine“ im Dicken Turm. 
 
Monsieur Lenglumé erwacht mit einem ausgewachsenen ‚Kater‘ und einem fremden Mann im Bett. Er kann sich nicht erinnern. Die beiden Herren lesen von einem Mord an einem Kohlenmädchen. Was machen die Kohlestückchen und der Frauenschuh bei ihnen? Haben sie wirklich in der Nacht einen Mord begangen? Der Dicke Turm ist zudem eine so beliebte Spielstätte, da er sein Inneres den Zuschauern ausschließlich im Zusammenhang mit einem Theaterbesuch öffnet (sonst hat man nur die Möglichkeit, das Mauerwerk von außen zu betrachten). 
 
Am 23. Juni legt das Junge Theater mit dem Märchen von Hans Christian Andersen „Die chinesische Nachtigall“ für alle ab 6 Jahren nach. Eine kleine Nachtigall im Land des chinesischen Kaisers kann so zauberhaft singen, dass der Kaiser sie unbedingt besitzen möchte. Seine Diener sollen sie suchen. Aber wie sollen sie sie finden? Ein Küchenmädchen soll bei der Suche helfen. Aber selbst wenn diese Suche von Erfolg gekrönt ist, kann der kleine Vogel in Gefangenschaft weiterhin so lieblich tiriilieren? Neben zahlreichen Vormittagsvorstellungen im Englischen Bau werden selbstverständlich auch Aufführungstermine für Familien angeboten. 
 
Am 29. Juni präsentiert das Schauspielensemble den Gruselklassiker nach Bram Stoker in einer Fassung von Jürgen Popig „Dracula“. Bram Stoker hat die Vorstellung von Vampiren bei uns allen maßgeblich geprägt. Die Inszenierung liegt in Händen von Christian Brey, der bereits die Molière-Komödie „Der Geizige“ im Dicken Turm auf die Bühne brachte. 
 
Wegen des großen Erfolges in der vergangenen Spielzeit steht nun auch wieder das beliebte Musical „Anatevka“, unter anderem mit dem Ohrwurm „Wenn ich einmal reich wär“, ab dem 4. Juli im Schlosshof auf dem Programm. Und auch die Konzertliebhaber kommen mit drei Schlosskonzerten wieder auf ihre Kosten. Das 1. Schlosskonzert feiert den 200. Geburtstag des Erfinders der Operette. Das Publikum und die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters würdigt mit „Offenbach 200“ den Ehrentag des Komponisten. 
 
Das 2. Schlosskonzert zur Schlossbeleuchtung steht unter dem Motto „Flötenzauber und Schlossmusik“. Mit ihren Flötentönen verzaubert Kathrin Christians das Publikum nicht nur von Heidelberg. Auch in Nizza, Palermo, Ouagadougou, Seoul, Bangkok, Saint-Tropez, Luzern fliegen ihre Finger perlend leicht über die Querflöte. Das Konzert ist im Rahmen der Schlossbeleuchtung zu hören und wird dann noch einmal wiederholt, ohne Schlossbeleuchtung aber mit noch mehr Musik. Eine Reise durch Hollywood mit brillanten Blockbustern versteckt sich hinter dem Titel „… And Action! – The Sound of Hollywood“ beim 3. Schlosskonzert. 
 
Am 25. und 28. Juli heißt es „Le bon Can-Can!“ - Ausflug in die Welt der Pariser Operette. Diese Open-Air-Gala ist ein Fest aus Stimmen und der Sterneküche. Musik und Kulinarik, Gaumenfreude und Ohrenschmaus bieten der Musikalische Leiter Dietger Holm, Solistinnen und Solisten des Ensembles sowie das Philharmonische Orchester Heidelberg. Buchbar ist dieser Abend direkt an der Theaterkasse oder auch bei der Schlossgastronomie.
 
Der Vorverkauf für die Heidelberger Schlossfestspiele ist gestartet; bis zum 15. April erhalten Frühbucher einen Rabatt von 10 Prozent. Wie in jedem Jahr gelten die Theaterkarten am Tag der gebuchten Vorstellung bereits vier Stunden vor Vorstellungsbeginn als Fahrausweise für Busse, Straßenbahnen sowie freigegebene Züge im Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Tickets und Informationen über die Theaterkasse, Theaterstraße 10, Telefon 06221/5820.000, tickets@theater.heidelberg.de oder online unter www.heidelberger-schlossfestspiele.de

Semesterkonzert des Anglistenchors Heidelberg

Heidelberg. Im Semesterkonzert des Anglistenchors stehen sich zwei Messen gegenüber, einerseits die Messe für Doppelchor des schweizerischen Komponisten Frank Martin, andererseits die „Mass for four voices“ von William Byrd. Auch wenn über drei Jahrhunderte die beiden Messvertonungen trennen, besitzen sie einige Gemeinsamkeiten. Beide entstanden als Zeugnis der tiefen Religiosität ihres Schöpfers und nicht für die öffentliche Aufführung: Byrd, der als Katholik seinen Glauben im protestantischen England im Privaten leben musste, schrieb seine Messe nicht für öffentliche Gottesdienste, sondern für kleine private Messfeiern. Und Martin, ein calvinistischer Pfarrerssohn, betrachtete seine Messe sogar rein als Angelegenheit zwischen Gott und ihm selbst; ohne an eine öffentliche Aufführung zu denken, die dann erst 40 Jahre nach der Komposition stattfand. Ergänzt wird das Programm durch ein Orgelstück des niederländischen Komponisten Hendrik Andriessen, Sonata da chiesa, gespielt von Dorien Schouten.
 
Das Konzert findet am Samstag, 19. Januar, um 19 Uhr in der Peterskirche Heidelberg statt. Karten für 12 Euro (7 Euro ermäßigt) gibt es im Vorverkauf unter anderem bei bei Rhein-Neckar-Zeitung und am Konzertabend ab 18.15 Uhr an der Abendkasse. 

Tabaluga – oder die Reise zur Vernunft

Heidelberg. Als der kleine Drache Tabaluga seinem Vater Tyrion mal wieder nicht zuhören will, beschließt dieser, dass es nun an der Zeit ist, seinen Sohn nach altem Drachenbrauch auf die Reise zu schicken, um vernünftig zu werden. Da die Vernunft nicht leicht zu erkennen ist, soll Tabaluga sich dabei auf „die Kraft, die alles bewegt“ verlassen – seine Fantasie. Am ersten Abend seiner Reise begegnet Tabaluga dem Mond, der ihm erklärt, er sei die Uhr der Welt und verantwortlich für die Zeit. Kurz darauf lernt der kleine Drache ein Volk von Ameisen kennen, deren Lebensinhalt aus Arbeit und Ordnung besteht ... 
 
Wer kennt ihn nicht, den kleinen Drachen Tabaluga, der auf seiner Reise zur Vernunft allerhand Aufregendes erlebt. Das liebevoll arrangierte Musical-Abenteuer für die ganze Familie bringt die Geschichte des aufgeweckten Drachenkindes auf die Bühnen der Großregion. Abenteurer und Drachenfreunde aller Altersklassen erwartet eine fantasievolle und spannungsgeladene Musikgeschichte aus der Feder von Peter Maffay und Rolf Zuchowski. Die Vorführung findet am Sonntag, 20. Januar, um 16 Uhr im Kongresshaus Stadthalle in Heidelberg statt.
 
„Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“ ist ein großartiges Live-Familien-Erlebnis. Mit viel Liebe zum Original werden Tabalugas Abenteuer in eine märchenhafte Musical-Fassung für die ganze Familie verwandelt. Liebevolle Kostüme und innovative Bühnenbilder erwecken die Welt des kleinen Drachen zum Leben. Die bekannten Hits unter anderem von Peter Maffay, verpackt in einer neuen, kreativen Inszenierung, bieten beste Musical-Unterhaltung für Jungs und Mädchen ab vier Jahren und für alle, die das Kind in sich noch einmal zum Leben erwecken wollen. Denn wenn Nessaja Recht hat, sind wir doch alle irgendwo tief in uns Kinder geblieben (Tickets gibt es im Vorverkauf bei der Rhein-Neckar-Zeitung, Neugasse 4-6, 69117 Heidelberg, an allen bekannten Vorverkaufsstellen von Reservix und ADticket und online unter www.reservix.de).

Here’s the Real Heavy Metal!

Heidelberg. Von Black Sabbath bis Kylie Minogue, von Hanns Eisler bis ABBA, von Nirvana bis Franz Schubert hat das „unglaubliche Kollektivunikat“ (amusio. com), das nach wie vor einzige Bass-Saxophon-Quartett des Universums viele Überraschungen im Gepäck. „Grandiose Blechverschwendung“ titelte noch im Februar die FAZ enthusiastisch über das Konzert in der Alten Oper Frankfurt, und die Frankfurter Rundschau hörte „eine raffinierte Form des Anarchischen“. Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Blasmusik gehört haben: Here’s the Real Heavy Metal! 
 
Der Jazzclub Heidelberg startet ins neue Jahr mit einem Auftritt von Deep Schrott am Mittwoch, 23. Januar, um 20 Uhr im Deutsch-Amerikanischen-Institut (DAI) Heidelberg, Sofienstraße 12; Karten zu 14 Euro (ermäßigt 12 Euro) gibts an der Abendkasse, diese können per E-Mail 
ticket@jazzclub-heidelberg.de reserviert werden.

Musikalische Reise mit dem AllerWeltsChor

Heidelberg. Der Verein „Der Punker e.V.“ in Rohrbach präsentiert am Sonntag, 20. Januar, um 17 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Licht in der Dunkelheit“ ein Konzert des AllerWeltsChor in der Melanchtonkirche. Seit über zwölf Jahren bringt der AllerWeltsChor aus Heidelberg, initiiert und geleitet von Klaus Loescher, fremdes und fernes Liedgut aus aller Welt zu Gehör. Acht Frauen und sechs Männer spüren dabei dem besonderen Reiz gesungener Musik unterschiedlichster Kulturen nach und reisen dabei im Zickzack um den Globus.
 
Das Repertoire umfasst überwiegend seltene Lieder aus nahen wie fernen Ländern, Musikstücke, die dem Chor überraschend über den Weg gelaufen sind und anhaltend faszinieren, die Geschichten erzählen und oft so ganz anders klingen als das, was man hierzulande gewohnt ist und täglich im Radio hört. Der Chorname verweist zugleich mit feiner Ironie auf den Anspruch: Es sind häufig unbekannte und stilistisch ambitionierte Lieder, die – meist a cappella oder gelegentlich begleitet von einem landestypischen Instrument – in der jeweiligen Landessprache erklingen, hier und da untermalt durch sparsame Choreografien. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.