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3. Tanzbiennale Heidelberg

24. Februar bis 3. März – Programm vorgestellt – Vorverkauf läuft bereits

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Stellten das Programm der 3. Tanzbiennale Heidelberg 2018 vor (v.l.): Markus Lautenschläger, Rai Gonzales, Bernhard Fauser, Laura Guhl, Holger Schultze, Nanine Linning und Dr. Joachim Gerner. Foto: PK

Heidelberg. Dieser Tage wurde im Rahmen einer Pressekonferenz das Programm der 3. Tanzbiennale Heidelberg 2018 im Theater und Orchester Heidelberg vorgestellt. Vom 24. Februar bis 4. März 2018 präsentiert die TANZallianz auf ihren Bühnen ein umfangreiches Programm aus Gastspielen und Eigenproduktionen. Die Zuschauer erhalten dabei vielfältige Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der nationalen und internationalen Tanzszene.
Die Tanzbiennale Heidelberg wird von der TANZallianz – eine Kooperation des UnterwegsTheater (Künstlerische Leitung und Geschäftsführung: Bernhard Fauser und Jai Gonzales) sowie dem Theater und Orchester Heidelberg (Intendant: Holger Schultze, Künstlerische Leitung: Nanine Linning) – veranstaltet und findet bereits zum dritten Mal statt. Bea Kießlinger, Gründerin des landesweiten Netzwerkes TanzSzene BW, ist Kuratorin der Tanzgala Baden-Württemberg, des Kinder- und Jugendprogramms sowie der Late Nite.

Den Startschuss gibt am 24. Februar die in Madrid ansässige Compañia Sharon Friedman. In ihrem kraftvollen und dynamischen Stück All Ways begibt sie sich auf die Suche nach dem utopischen Zustand dauerhafter Harmonie. Frankreichs gefeierte Compagnie Käfig verbindet am 25. Februar Hip-Hop und zeitgenössischen Tanz. Mit Pixel betreten sie einen digitalen Kosmos: Interaktive Videoprojektionen reagieren auf die Körper der Tänzer. Oder bestimmen projizierte Punkte ihre Bewegungen? Ein poetisches Ausnahmekunstwerk über Wirklichkeit und digitalen Schein. Bereits zum dritten Mal bereichern Arbeiten aus Heidelbergs Partnerstadt Montpellier das Festivalprogramm: Politisch und energetisch ist Didier Thérons Doppelabend Le jeune homme et la mort / Le Boléro am 26. Februar. Mit unaufhörlichen Läufen, Sprüngen und unbekümmerten Höhenflügen zeigt der Choreograf zur Musik von Ravel eine Jugend, die im Kampf getötet wird – im Zweiten Weltkrieg wie im Bataclan.

Mit La Veronal und GN / MC sind zwei Kompanien aus Barcelona zu Gast: Marcos Morau entwickelt mit La Veronal neue Formen des Erzählens und verbindet am 27. Februar mit Voronia Tanz mit Musik und Erzählung. Am 28. Februar verlangen GN | MC, Guy Nader und Maria Campos, ihren Tänzern alles ab, um der Schwerkraft mit Leichtigkeit zu begegnen. 2017 wurden sie für ihre Arbeit Fall Seven Times mit dem „Faust“, dem wichtigsten deutschen Theaterpreis, ausgezeichnet.

Am 1. März widmet die Tanzbiennale der vor zehn Jahren verstorbenen Choreografin Tanja Liedtke einen eigenen Abend: Remembering Tanja Liedtke (1977-2007). Zum Auftakt zeigt das Australian Dance Theatre ihre Arbeit Construct. Die internationale und lokale Tanzszene verbindet sich am 2. März mit einem Abend von Ella Rothschild und Edan Gorlicki. Beide tanzten gemeinsam in israelischen Kompanien. Ella Rothschilds Solo Flood ist in Tel Aviv entstanden, Edan Gorlickis Lucky Bastards in Heidelberg.

Kinder- und Jugendtanztage und Late Nite

Bestimmt von Gastspielen innovativer nationaler wie internationaler Gruppen sind auch die beiden Kinder- und Jugendtanztage am 25. und 26. Februar, die sich an die ganze Familie richten. Die in Baden-Württemberg arbeitenden Choreografen Nina Kurzeja sowie Eric Trottier und Domenico Strazzeri kommen mit All You Can Dance nach Heidelberg, einem Format, das Kinder zum Zuschauen und selbst tanzen, einlädt. Besonderes Highlight ist die Uraufführung des Jugendtanzprojektes Trans Lucent. Gary Joplin wird dabei den Alten Saal im Theater und Orchester Heidelberg mit 20 Jugendlichen und einem neuen Raumkonzept bespielen.

Ebenfalls in Heidelberg entstanden ist das von Uschy Szott und Paolo Amerio choreografierte Breakdance meets Gershwin, das mit 40 jugendlichen Breakdancerinnen und Breakdancern den Alten Saal mit purer Energie beleben wird. Ein neues Format wurde eigens für die dritte Ausgabe der Tanzbiennale entwickelt: Late Nite gibt jungen, in Baden-Württemberg produzierenden Choreografen die Gelegenheit, ihre Arbeiten am 2. März im Rahmen des Festivals in der HebelHalle zu zeigen. Und am 3. März steht die Tanzbiennale wieder ganz im Zeichen der Tanzgala Baden-Württemberg. Sie bringt die renommiertesten Tanzkompanien des Bundeslandes – Staatstheater, Stadttheater und freie Ensembles – nach Heidelberg. Zum Ende des Festivals zeigt Nanine Linning am 4. März noch einmal DUSK, ihre letzte Arbeit für das Theater und Orchester Heidelberg.

Spielstätten: Marguerre-Saal, Alter Saal, Friedrich5 (Theaterstraße 10), Hebelhalle / Choreografisches Centrum (Hebelstraße 9) und Zwinger1 / Zwinger3 (Zwingerstraße 3-5); während der gesamten Dauer des Festivals wird das Programm umrahmt von Filmen, Diskussionen, Workshops und Parties.
Tickets: Der Vorverkauf hat begonnen, Karten gibt es unter www.tanzbiennale-heidelberg.de, www.theaterheidelberg.de und Telefon 06221/5820000

Schmuck trifft Kunst

Heidelberg. Von Samstag, 25. November, bis Mittwoch, 6. Dezember, heißt es in der Galerie Staeck wieder „Schmuck trifft Kunst“ – diesmal mit Werken von Heidi Saul und A.R. Penck. Die Kunst von A.R. Penck war eine, die zu brennen schien, in Farbe, aber ebenso in Schwarz-Weiß. Sie ist wild und konkret zugleich, reduziert und überbordend. Seine gemalten Figuren werden oft Strichmännchen genannt, doch sie erinnern vor allem an die Archaik der Höhlenmalereien. Er wollte mit einem System voller Zeichen Systeme darstellen – und dazu gehörte das so simple wie undurchschaubare System Mensch. Pencks subversive Chiffrenbilder wurden rasch zu begehrten Markenartikeln, und er stieg in der Garde der deutschen Neo-Expressionisten zu einem der berühmtesten deutschen Maler in der internationalen Kunstszene auf. Mit seiner Zeichenkunst, hat er die damalige Trennung Deutschlands und die Suche des Individuums nach einer freien Gesellschaft thematisiert.

Für ihre Goldschmiedearbeiten verwendet Heidi Saul sogenannte „objets trouvés“, vorgefundene Gebrauchsgegenstände aus der Vergangenheit, die inzwischen sowohl einen antiquarischen als auch einen ästhetischen Wert besitzen. „Nicht erfinden, sondern finden“ lautet ihr künstlerisches Credo. Zu ihren unverwechselbaren Markenzeichen gehören unter anderem historische Bakelit-Lichtschalter, die als Kettenverschluss neue Verwendung finden. Porzellangloben aus Puppenstuben, Glasautomobile en miniature, die in den 1920er Jahren als Geschenkbeilage für Kathreinerkaffee dienten sowie Uhrenzeiger und Kompasse bieten optische Überraschungen. Rücklichter aus Rubinglas und Schreibmaschinentastaturen entfalten als in Gold oder Silber gefasste Anhänger und Ringe ihren individuellen Charme.

Info: Galerie Staeck, Krämergasse 12, Öffnungszeiten täglich 14 bis 21 Uhr

Lieder aus Afrika – Hilfe für Afrika

Heidelberg. Viel mehr als ein Chor ist das Heidelberger Ensemble Imbongi, der nun seinen zehnten Geburtstag mit einem Benefizkonzert feiert. Die Sänger und Sängerinnen sind spezialisiert auf Lieder aus Afrika, Lieder die Geschichten transportieren. Deswegen der Name „Imbongi“ , das heißt „Geschichten-Erzähler“. Der Chor hat ein Herzensprojekt in Swaziland. Er sorgt für 350 Waisenkinder. Sie leben im Dorf Sitjeni. Die Aids-Katastrofe hat dort eine Elterngeneration fast ausradiert. Der Verein Imbongi – Voices-for-Africa e.V. finanziert Schulgeld, Schuluniformen, Essen, Berufsausbildung, Studium und vieles mehr. 250 Paten und Förderer helfen mit, zahlen 25 Euro jeden Monat.

Chor und Verein wurden ausgezeichnet mit dem „Eine Welt Preis Baden-Württemberg“. Zehn Jahre spendet der Chor schon alle Einnahmen aus Konzerten für das Dorf in Afrika, zehn Jahre haben sich die Sängerinnen und Sänger alles Mögliche überlegt, um noch mehr Geld zu requirieren. Eine kleine Gruppe strickt Socken und verkauft sie zu Weihnachten. Andere treten bei Geburtstagen auf und sammeln Geld, sie verkaufen selbst gemachten Apfelsaft, Profi-Künstler treten umsonst auf, Malerinnen spenden aus ihren Verkäufen. Es fehlen noch 100 Paten und Förderer! Bildung ist teuer in Swaziland. Aber ohne Bildung haben die Kinder keinerlei Perspektive in dem bettelarmen Land. Und wie sagte Nelson Mandela immer: „Bildung ist die beste Waffe, die wir haben, um die Gesellschaft zu verändern.“ Der Chor ist schon in Namibia, Südafrika, Lesotho und Swaziland gewesen, hat Chöre besucht und viele neue Songs und Moves gelernt und neue Freunde gefunden. Die wurden gleich an den Neckar eingeladen, wie die Gummistiefeltänzer aus Heidelberg-Südafrika, Chöre aus Namibia, den Solotänze Vincent Mantsoe.

Chor und Trommler werden am Samstag, 25. November, um 20 Uhr im Saal der Alten Pädagogischen Hochschule zeigen, wie man einen Geburtstag feiert! Beim Geburtstagskonzert stehen Lieblingssongs aus zehn Jahren auf dem Programm. Geschichten, Bilder, Erinnerungen. Die Leitung hat Chorleiter Fiete Hopf. GastmusikerInnen sind Jutta Glaser, Klaus Löscher, Susanne Metzger.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Kleine Akrobaten zeigen ihre große Kunst

Heidelberg. Auch in diesem Jahr präsentiert der gemeinnützige Kinder- und Jugendcircus Peperoni e.V. wieder seine große, alljährliche Weihnachtsvorstellung. Über 100 Kinder zwischen 7 und 15 Jahren nehmen die Zuschauer mit auf eine „peppige Reise durchs Jahr“. Ob Faschingsfeier und Polonaise auf dem Einrad, ein Sommergewitter, das über das Mini-Trampolin zieht, ob Halloween hoch in der Luft oder Weihnachtsstimmung als Balanceakt auf dem Drahtseil, bei so viel Abwechslung ist für jeden etwas dabei. Die Eröffnungsshow steigt am Freitag, 1. Dezember, um 17 Uhr. Am selben Abend, Beginn um 21 Uhr, wird es eine besondere Vorstellung von der Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Stil des „Nouveau Cirque“ geben: Circus Peperoni präsentiert seine diesjährige Varieté-Show „Shadows of Time“. Nachwuchsartisten aus der Kleinkunstszene zeigen ihr Können und entführen in die Vergangenheit. Wer wusste schon, dass Bonnie und Clyde ihre Beute auf dem Trapez versteckt haben ... dass die erste Frau auf dem Mond am Vertikalseil aus der Raumkapsel kletterte ... dass Sherlock Holmes und Watson mit dem Fahrrad zu ihren Tatorten fuhren? Ein myteriöses Schattentheater weiht in die Schatten der Zeit ein.

Weiter geht es dann mit Vorstellungen der Kinder am Samstag, 2. Dezember, um 16 Uhr und am Sonntag, 3. Dezember, um 11.30 Uhr. Der Eintritt zu allen Vorstellungen kostet 5 Euro, Kassenöffnung ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Karten gibt es auch unter www.reservix .de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Jetzt gleich Tickets für die Shows sichern, von dem Programm sind vor allem Kids begeistert: Mitfiebern und anfeuern heißt es im Zuschauerraum bei insgesamt drei Shows im Haus am Harbigweg (Harbigweg 5, 69124 Heidelberg; Infos: www.circus-peperoni.de).

„Starke Frauen haben viele Gesichter“

Heidelberg. Im November und Dezember bietet der Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V. erneut Workshops mit dem Titel „Starke Frauen haben viele Gesichter“ – ein Seminar zu Selbstwert, Selbstbehauptung und Selbstfürsorge – an. Frauen kennen unterschiedliche Übergriffe: von Ignoranz über Anmache bis hin zu Vergewaltigung. Diese Übergriffe in den jeweiligen Situationen frühzeitig zu erkennen, sich entsprechend davor zu schützen oder sie erfolgreich abzuwehren, das ist Ziel dieses Seminares. Mit speziellen Übungen und Methoden wird hier die Möglichkeit eröffnet, den Blick auf sich selbst zu richten, sich neu zu erfahren und zu begreifen. Getragen wird dies von der Überzeugung: „Starke Frauen haben viele Gesichter“. Ziel des Seminares ist ebenfalls, die ganz persönlichen Möglichkeiten der Selbstfürsorge und der Selbstbehauptung jeder Frau zu stärken und damit ihren privaten und beruflichen Handlungsspielraum, ihre Lebensqualität und ihre Lebensfreude zu vergrößern, und sie dabei zu unterstützen, dass sie ihren Platz in unserer Gesellschaft möglichst eigensinnig und verantwortlich finden und gestalten kann. Seminarinhalte sind Wahrnehmungsübungen, Atem und Stimme, Körpersprache, Übungen zum Grenzen setzen, einfach zu erlernende Techniken, Rollenspiele und Informationen zum Thema.

Die Workshops finden am 27. + 28. November, 4. + 5. Dezember und 11. + 12. Dezember, jeweils von 18 bis 21 Uhr im Der Paritätische Forum am Park Heidelberg, Poststraße 11 (Ecke Kurfürsten-Anlage) statt und sind kostenlos, Spenden sind willkommen. Die Gruppengröße besteht aus 8 bis 12 Teilnehmerinnen, die Seminarleitung hat Edith Kutsche, Erziehungswissenschaftlerin M. A., Wen-Do Trainerin, Fachberaterin für Psychotraumatologie (DIPT), Systemische Therapeutin (DGSF). Um Anmeldung bis spätestens zwei Werktage vor Kursbeginn wird unter der E-Mailadresse info@frauennotruf–heidelberg.de oder per Telefon 06221/181622 gebeten.