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Heidelberg City

Von Indien, Proteinen und „Star Wars“

Heidelberg. Von November 2018 bis Januar 2019 findet an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zum mittlerweile achten Mal die Interdisziplinäre Vortragsreihe (IVR) Heidelberg statt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, interessante und innovative Forschungsergebnisse aus unterschiedlichsten Disziplinen auch einem Nicht-Fachpublikum zu vermitteln. 
 
Den Auftakt bildet am 20. November der Vortrag „A Tale of Two Cities? Sprache, Kultur und postkoloniale Identität am Beispiel der Namen Mumbai und Bombay“ von Dominik Hetjens, Doktorand am Germanistischen Seminar in Heidelberg, der Indien bereiste und die bis heute gesellschaftlich nachwirkende Bedeutung der Namensänderung der indischen Metropole vorstellen wird. Prof. Dr. Peter Miglus vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie berichtet am 22. November in seinem Vortrag „Zwischen Ruinen von Ninive und Mossul“ von den neuesten Forschungsergebnissen der Universität Heidelberg in kriegszerstörten Gebieten des Irak.

Eine Woche später, am 29. November, entführt Dr. Petra Schling vom Biochemie-Zentrum Heidelberg die Besucher mit ihrem Vortrag „Geschmackssache. Von empfindlichen Proteinen und wie schwer es ist, sie auszutricksen“ in die Welt der Proteine und des Geschmackssinns. Am 6. Dezember greift Prof. Dr. Heidrun Kämper vom Institut für Deutsche Sprache Mannheim in ihrem Vortrag „Sprache des (Rechts)Populismus“ ein hochaktuelles Thema auf und am 13. Dezember befasst sich Ladislaus Ludescher, Germanistik-Postdoc in Heidelberg und Frankfurt/a. M. sowie Hauptorganisator der Reihe, mit der Frage nach der Verantwortung von Naturwissenschaftlern gegenüber den Folgen ihrer Erfindungen in seinem Vortrag über die Darstellung von Naturwissenschaft und Ethik in der Literatur.

 
Abgerundet wird die Reihe durch zwei Benefizveranstaltungen zugunsten von Unicef anlässlich der aktuellen Hungersnot in Afrika, von der über 44 Mio. Menschen betroffen sind (weiterführende Informationen hierzu unter: www.aktion-deutschland-hilft.de/ de/spenden-ostafrika/): Am 20. Dezember referiert Ladislaus Ludescher in Kooperation mit der Unicef-Hochschulgruppe Heidelberg in einem multimedialen Benefizvortrag über die Auswirkungen des Star Wars-Universums auf unsere Gesellschaft und stellt dabei auch die mindestens ebenso faszinierende reale Welt der Astronomie vor. Den Abschluss der Reihe markiert ein buntes Benefizkonzert der Big Band der Evangelischen Studierendengemeinde zusammen mit dem Chor „Klangfarben“ des Katholischen Universitätszentrums Heidelberg am 17. Januar in der Peterskirche.
 
Die Vorträge finden donnerstags abends um 19 Uhr im Hörsaal 14 der Neuen Universität Heidelberg statt. Ausnahmen: Der Eröffnungsvortrag „A Tale of Two Cities“ findet am Dienstag, 20. November, im Hörsaal 06 statt; das Benefizkonzert am 17. Januar um 20 Uhr in der Peterskirche. 
Eine Übersicht mit weiteren Informationen zu den einzelnen Vorträgen kann unter www.ivr- heidelberg.de auf der Internetseite der IVR Heidelberg eingesehen werden. Der Eintritt ist stets frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Aufmerksames Zuhören wird zum Festival

Prêt à écouter lockt zum elften Mal in den Heidelberger Karlstorbahnhof

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Jungstötter gibt am Freitagabend das Eröffnungskonzert. Foto: Powerline Agency 
 
Heidelberg. Der November ist vermutlich die beste Zeit für Konzertgänger in der Region. Denn kaum feiert das Enjoy Jazz Festival seinen Abschluss, steht im Karlstorbahnhof schon das nächste Highlight in den Startlöchern. Seit elf Jahren präsentiert das Kulturhaus unter dem aus der Modebranche entlehnten Motto „Prêt à écouter“ Neu- und Wiederentdeckungen aus der ganzen Welt. 
 
Das Programm bildet dabei fast die gesamte Bandbreite der aktuellen Popkultur ab: Konzerte aus den Bereichen Rap/R&B, Elektronische Sounds und Folk-Rock treffen auf Clubnächte mit internationalen DJs, Musikfilme im Karlstorkino und einen zukunftsträchtigen Literaturabend in Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative Querfeldein Heidelberg.
 
Ein neues Format ist in diesem Jahr das Kinderkonzert mit der Berliner Gruppe Bummelkasten (Samstag, 24. November), die über Youtube enorme Beliebtheit erlangte. Das Erfolgsmodell ist kindgerechte Popmusik mit lustigen Texten, die auch viele Eltern begeistert. Und natürlich findet diese Veranstaltung zu einer familienfreundlichen Uhrzeit am Samstagnachmittag statt.
 
„Bei Prêt à écouter geht es nicht nur ums Hören, sondern genauer gesagt ums Zuhören – eine Fähigkeit, die sich leider auf dem absteigenden Ast befindet. Die Leitlinie ist deshalb nicht das Bedienen einer bestimmten Zielgruppe, sondern die Kreativität als große Gemeinsamkeit aller Programmpunkte. Wir wollen die Filterblasen platzen lassen und dazu anregen, offen und neugierig auf Menschen und ihren künstlerischen Output zuzugehen.“ (Martin Müller, Programmverantwortlicher des Karlstorbahnhofs)
 
Die erste Woche der Reihe beginnt mit dem Eröffnungskonzert von Jungstötter (Freitag, 16. November, 21 Uhr), der als Sänger der hoch gehandelten Indie-Combo Sizarr bekannt wurde und jetzt auf den Spuren von Nick Cave die dunkle Seite der Kammerpopmusik erkundet. Das Berliner Duo Klan (Samstag, 17. November, 21 Uhr) sucht dagegen nach einem elektronisch angetriebenen Ausweg aus der Zwickmühle des deutschsprachigen Pops zwischen bedeutungsschwangerer Melancholie und überdrehter Partystimmung.
 
Hannah Epperson (Montag, 19. November) aus Montreal und Skinny Pelembe (Mittwoch, 21. November, beide 21 Uhr) aus London finden dagegen auf sehr unterschiedliche Weise zu ihrem eigenen Sound. Die klassisch ausgebildete Violinistin aus Kanada erarbeitet allein mit einer Loopstation, ihrer Geige und ihrer Stimme fantastische Klangwelten. Der in Südafrika geborene Sänger und Gitarrist setzt dagegen auf die soulige Magie des Zusammenspiels mit seiner minimalistisch besetzten Band.
 
Der bekannte Hamburger Disco-Entertainer Erobique (Freitag, 23. November, 23 Uhr) eröffnet schließlich den zweiten Teil des Festivals mit einer Show, die wie immer bis spät in die Nacht andauern wird. Die Band River Whyless aus den USA (Montag, 26. November, 21 Uhr) eifert dem kosmopolitschen Folk von Paul Simons Meisterwerk „Graceland“ mit Harmoniegesang und treibenden Percussions nach, L.A. Salami aus London (Mittwoch, 28. November, 21 Uhr) der surrealistischen Musikpoesie von Bob Dylan.

Bei den schottischen Publikumslieblingen We Were Promised Jetpacks (Donnerstag, 29. November, 21 Uhr) kommen Liebhaber von Rockmusik mit erhöhter Lautstärke auf ihre Kosten, auch wenn das soeben erschienene Album der Band überraschenderweise eher mit schwebenden Songs überzeugt. Für ein furioses Ausrufezeichen sorgt schließlich der britische Komponist und Sänger Daniel Blumberg (Freitag, 30. November, 21 Uhr), der mit seinem virtuosen Ensemble fast symphonisch anmutende Popmusik zelebriert. 

 
Alle Infos und Tickets im Web unter www.karlstorbahnhof.de

Kabarett: „Aktiv im Passivhaus...“

Heidelberg. Die Gruppe „Bahnstadtlive“, eine Initiative des Stadtteilvereins Bahnstadt e. V., lädt herzlich ein zum Kabarett im Bürgerhaus am Freitag, 16. November. In seinem neuen Programm „Aktiv im Passivhaus – global, digital und wärmegedämmt“ nimmt der Kabarettist Hartmut Hillebrand (Bahnstadt) uns und unseren Alltag aufs Korn: Leben im Smart Home, Kaffeekult, Verkehrschaos durch Lieferstau, Steine in Käfighaltung, Bahnstadtdschungel und vieles mehr.
 
Hartmut Hillebrand war Gründungsmitglied des Kabarettensembles „SAP – Spritzig, Affengeil, Prokura“ und stand mit seinen vier Kolleginnen und Kollegen 16 Jahre lang etwa 200 Mal auf der Bühne. Nebenher betreibt er auch noch einen eigenen Verlag, in dem Weinwanderbücher und Baummärchenbücher erschienen sind. Einlass ist um 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

Spirit of Joy singt für den guten Zweck

Heidelberg. Mit der Gospelnight zugunsten von Brot für die Welt setzen sich Chöre in ganz Deutschland für mehr Gerechtigkeit ein. Auch der Heidelberger A capella-Gospelchor Spirit of Joy ist mit einem Benefizkonzert in der Kirche St. Raphael in Heidelberg-Neuenheim (Werderstraße 51) am Samstag, 17. November, um 19 Uhr dabei. Der Eintritt ist frei.
 
Bei der Gospelnight zugunsten von Brot für die Welt erheben am 17. November bundesweit über 1300 Sängerinnen und Sänger gleichzeitig ihre Stimmen für diejenigen, die sonst nicht gehört werden. Mit dieser Aktion machen die Chöre aufmerksam auf globale Ungerechtigkeiten. Zusammen sammeln sie bei über 30 Benefizkonzerten Spenden für Brot für die Welt. Gospelmusik ist ursprünglich die Musik der Sklaven in Amerika. Die Lieder handeln von Glaube, von Freiheit und Gerechtigkeit. Dafür setzen sich auch die Chöre bei der Gospelnight zugunsten von Brot für die Welt ein. Gemeinsam mit befreundeten Musikgruppen wollen sie viele tausend Zuschauer mit Gospel-, Pop- und A capella-Musik begeistern und für mehr Gerechtigkeit in der Welt eintreten.
 
Mit den Spenden der Gospelnight unterstützen die Chöre ein Projekt von Brot für die Welt, bei dem Regenspeicher im Norden Kenias gebaut werden. Bedingt durch den Klimawandel bleiben in Kenia die Regenfälle aus und das Wasser wird knapp. Durchschnittlich müssen die Frauen in Kenia deshalb sechs Kilometer bis zur nächsten Wasserquelle laufen. Dabei schleppen schon zwölfjährige Mädchen Wasserkanister mit 20 Litern. Durch den Bau von Dämmen und Regentanks kann die Versorgung mit Trinkwasser sichergestellt werden und es können die Wege deutlich verkürzt werden.
 
Eine laufend aktualisierte Liste der teilnehmenden Chöre und weitere Informationen zur Gospelnight zugunsten von Brot für die Welt findet sich unter www. gospel.de; Kontakt zum Chor: www.gospelchor-heidelberg.de

Gedenken an Verstorbene

Heidelberg. Zum Gedenken an die in den letzten zwölf Monaten Verstorbenen des Stadtteils und an alle anderen Menschen in der Welt, die durch Krieg und Gewalt zu Schaden gekommen sind, legt der Stadtteilverein Pfaffengrund am Samstag, 17. November, um 15 Uhr am Denkmal der Auferstehungskirche einen Kranz nieder. Gäste sind herzlich willkommen.