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Eine Hand wäscht die andere

Die Halle02 ruft zur Solidarität auf 

Heidelberg.
Obwohl die Halle02 mit „Dachschaden“, mehrfacher Schließung, Sanierung und finanziellen Problemen in ihrer 18-jährigen Geschichte schon einiges durchgemacht hat, steht sie gerade vor ihrer größten Herausforderung ihrer Geschichte. Noch nie war das Überleben des Veranstaltungshauses so bedroht wie jetzt in der Corona-Krise. Seit 13. März wurde auch im Zollhofgarten der Betrieb behördlich stillgelegt, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu unterbinden. 

 
„Damit sind nicht nur unsere Mitarbeiter(innen) sowie viele Künstler(innen) schlagartig ohne Beschäftigung, sondern die Halle 02 als identitätsstiftender Ort und Treffpunkt für viele Menschen steht vor dem Ruin“, heißt es in einer Pressemitteilung. Unter dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“ ruft die Halle 02 jetzt zur Solidarität auf: Wer die Halle02 unterstützen möchte, sollte Tickets für abgesagte Konzerte behalten und auf die Erstattung verzichten. 
 
Unter dem Motto „Während der Quarantäne ist vor der Party!“ können solidarische Gäste jetzt ein Party-Ticket kaufen, ohne genau zu wissen, wann die „Party des Jahrhunderts“ stattfinden wird. Man kann auch Merchandise-Artikel wie T-Shirts, Beanies oder Halle02-Klopapier bestellen und damit die Halle02 unterstützen.
Alle Infos zur Aktion „Eine Hand wäscht die andere“ mit Bestellmöglichkeiten gibt es unter www.halle02.de/allefuerdiehalle

Heidelberger Quartiersbüros: Unterstützung, Beratung und Solidarität

Ansprechpartner für Nachbarschaftshilfe

Heidelberg.
Die Heidelberger Quartiersbüros sind auch und gerade in der Coronakrise für Bürgerinnen und Bürger da. Viele Menschen haben sich über Telekommunikation, über das Internet oder die sozialen Medien bereits zusammengetan und vernetzt. 

 
Die Quartierbüros verstehen sich, auch aktuell in dieser Krisenzeit, als ergänzende Akteure, Ansprechpartner und Unterstützer direkt in den Stadtteilen.
Wer Hilfe benötigt oder Hilfe anbieten möchte, ist aufgerufen, sich an das Quartiersbüro in seinem Stadtteil zu wenden. Hier gibt es Informationen zu Hilfsangeboten, Interessierte werden weiter möglichst an Expertinnen und Experten vermittelt und das Netzwerk Nachbarschaftshilfe wird wird so erweitert. 
 
Kontaktdaten: 
  • Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, Bergheimer Straße 152, 69115 Heidelberg, Telefon 06221/ 7282182, E-Mail: kontakt@hd-bergheim.de
  • Stadtteilbüro Bergstation Boxberg, Boxbergring 12–16, 69126 Heidelberg, Telefon 06221/ 1371600, E-Mail STM-HD-Box berg@ib.de, www.stm-hd-boxberg.de 
  • Stadtteilmanagement Emmertsgrund, Emmertsgrundpassage 11, 69126 Heidelberg, Telefon 06221/1394016 oder 06621/ 6738538, E-Mail: bertolo@em mertsgrund.de oder voss@em mertsgrund.de, www.emmertsgrund.de
  • Quartiersbüro Hasenleiser (Caritasverband Heidelberg), Freiburger Straße 21, 69126 Heidelberg, Telefon 06221/330330, E-Mail quartiersmanagement@ha senleiser.net, www.hasenleiser.net 
  • Südstadtbüro (Caritasverband Heidelberg), Rheinstraße 12/1 Eddyhaus, 69126 Heidelberg, Telefon: 06221/330335, E-Mail: sued stadtbuero@caritasverband-heidel berg.de, www.caritas-heidelberg.de – Südstadtbüro

Kreative und solidarische Aktion

Kostümabteilung näht Atemschutzmasken für die Heidelberger Feuerwehr

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Oberbürgermeister Eckart Würzner, Katharina Kromminga (Leiterin der Kostümabteilung des städtischen Theaters und Orchesters) und Intendant Holger Schultze präsentieren die ersten Masken in der Theaterwerkstatt. Foto: Theater Heidelberg

Heidelberg. Das Theater und Orchester Heidelberg möchte in diesen schwierigen Zeiten als öffentliche Einrichtung auch während seiner derzeitigen Schließung einen Beitrag für die Allgemeinheit leisten. Aus diesem Grund folgt das Theater einem Aufruf der Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden, kurz GTKos, und näht Atemschutzmasken für die städtische Feuerwehr Heidelberg. 
 
Oberbürgermeister Prof. Eckart Würzner begrüßt die Aktion: „Kreativität und Solidarität genau das ist es, was wir jetzt in der aktuellen Krise brauchen. Ich freue mich sehr über die tolle Aktion unseres Theaters. Gerade im Pflegebereich werden einfache Atemschutzmasken gebraucht und wir können so einen aktiven Beitrag dazu leisten, die Weiterverbreitung von Covid-19 einzudämmen.“
 
Den dafür benötigten Baumwollstoff bezieht die Kostümabteilung aus ihrem eigenen Lager. Drähte, die zur Stabilisation in die Masken eingenäht werden, stammen aus der Beleuchtungsabteilung des Theaters. Um die Schneiderinnen und Schneider des Hauses zu schützen, nähen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Masken in ihrem eigenen Zuhause und betreten die Werkstätten des Theaters nur, um sich mit Material zu versorgen. 
 
Vor diesem Hintergrund möchte das Theater auch alle Heidelbergerinnen und Heidelberger dazu aufrufen, sich selbst an die heimische Nähmaschine zu setzen und solche Masken herzustellen. Eine Anleitung ist auf der Homepage des Theaters zu finden unter www.theaterheidelberg.de.
 
Die fertigen Masken können entweder von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr an der Theaterpforte abgegeben oder per Post an folgende Adresse geschickt werden: Theater und Orchester Heidelberg, Kostümabteilung, Theaterstraße 10, 69117 Heidelberg.
 
Durch das Tragen dieser Masken schützt niemand sich selbst, aber jeder schützt den anderen und damit sind alle besser geschützt. Konsequentes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kann das Tröpfcheninfektionsrisiko, insbesondere für Fremdpersonen, verringern.

In Rohrbach: Wochenmarkt wird verlegt

Heidelberg. In Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist auf dem angestammten Platz des samstäglichen Wochenmarkts vor dem Rathaus in Rohrbach nicht genügend Platz, damit der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Menschen eingehalten werden kann. Die Marktstände wurden deshalb bis auf Weiteres auf den Kerweplatz an der Achim-von-Arnim-Straße verlegt. Der Wochenmarkt ist von Oktober bis Ende März samstags geöffnet von 8 bis 13 Uhr und an den Samstagen ab April bis September von 7 bis 13 Uhr. 
 
Alle anderen Wochenmärkte in den Stadtteilen sind wie gewohnt geöffnet. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich auf allen Wochenmärkten an die aktuellen Abstandsregeln zu halten. Die Öffnungszeiten der Märkte sind online zu finden unter www.heidelberg.de > Leben > Wochenmärkte. 

Der Frauennotruf ist weiterhin erreichbar

Anonym und kostenlos anrufen

Heidelberg.
Der Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V. ist weiterhin telefonisch erreichbar unter der Nummer 06221/183643.

 
Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die sexualisierte Gewalt erleben mussten oder noch erleben, sowie Menschen, die Betroffene unterstützen wollen, können sich anonym und kostenlos an den Frauennotruf wenden. Aus Solidarität, Respekt und Fairness allen gegenüber, die vom Coronavirus lebensbedrohlich betroffen sein können, finden derzeit keine persönlichen Beratungen statt. Die Beraterinnen sind jedoch täglich telefonisch unter der Rufnummer 06221/183643 zu folgenden Sprechzeiten erreichbar: Montag von 10 bis 12 Uhr, Dienstag von 14 bis 16 Uhr, Mittwoch von 10 bis 12 Uhr, Donnerstag von 14 bis 16 Uhr und Freitag von 10 bis 12 Uhr.
 
Außerhalb der Sprechzeiten kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden, die Beraterinnen rufen zeitnah zurück. Auch per E-Mail ist eine Kontaktaufnahme möglich unter info@frauennotruf-heidel berg.de. Da die Situation für betroffene Jugendliche besonders prekär ist, bieten die Kolleginnen aus der Prävention, die sonst die Mädchensprechstunden in den Schulen durchführen, an zwei Tagen in der Woche zusätzlich eine spezielle telefonische Mädchensprechstunde unter der Rufnummer 06221/91 41 64 an: Mittwoch von 17 bis 18 Uhr und Donnerstag von 11 bis 12 Uhr.
 
Jugendliche können natürlich auch die allgemeine Notrufnummer und Mailadresse nutzen!
 
Wenn der Frauennotruf nicht erreichbar ist, können bundesweite kostenlose Hilfetelefone helfen: 
  • Bundesweites Hilfetelefon für von Gewalt betroffene Frauen: 0800/0116016 – täglich 24 Stunden
  • Hilfetelefon bei sexuellem Missbrauch für Erwachsene und Jugendliche: 0800/2255530, Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 9 bis 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 15 bis 20 Uhr.
  • Berta-Hilfetelefon für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt: 0800/3050750, Dienstag von 16 bis 20 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr.
  • Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111 von Montag bis Samstag, 14 bis 20 Uhr.