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Quatuor Hermès in der Alten Aula

Heidelberg. In der Abonnement-Reihe „Kammermusik Plus“ des „Heidelberger Frühling“ gestaltet das französische Quatuor Hermès am Dienstag, 28. Mai, in der Alten Aula der Universität das letzte Konzert der Saison. Um 19.30 Uhr stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Webern und Ludwig van Beethoven auf dem Programm. Eine Konzerteinführung findet um 18.45 Uhr im Saal statt. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat sich das Quatuor Hermès fest in der internationalen Quartett-Szene etabliert.

Es wird regelmäßig zu den großen Festivals in Europa eingeladen und spielte bereits in renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall in London, dem Konzerthaus Berlin und dem Auditorium du Louvre in Paris. Karten sind erhältlich unter Telefon 06221/ 5840044, unter www.heidel berger-fruehling.de und an allen bekannten Vorverkaufskassen. Die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Studierende erhalten hier 8-Euro-Tickets nach Verfügbarkeit.

 
Das „Kammermusik Plus“-Programm der Saison 2019/20 wird am 28. Mai veröffentlicht. Abonnements sind ab dem 5. Juni erhältlich, der allgemeine Vorverkauf der Einzelkarten beginnt am 18. Juni. 

Klassische Zirkuskunst im Zelt-Palast

Dossenheim. Das große Sondergastspiel des Circus Baruk findet in Dossenheim an der Boschstraße 8 (großer Platz) statt. Von Freitag, 24. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, erlebt das Publikum zwei Stunden Show mit Live-Gesang, Tieren, Clowns und Akrobaten mit traumhaften Darbietungen im Baruk-Zelt-Palast. 
 
Es wird klassisch-traditionelle Zirkuskunst präsentiert. Außerdem stehen unter anderem orientalische Akrobatik unter der Zirkuskuppel, Pferde- und Kameldressuren, lustige Clowns und ein Schwungtrapez in neun Metern Höhe auf dem Programm. Nach jeder Vorstellung ist Pony- und Kamelreiten angesagt. Vorstellungen sind mittwochs, donnerstags und freitags jeweils 17 Uhr, Samstag 16 Uhr und Sonntag 14.30 Uhr. Montag und Dientag ist Ruhetag.

Eine Welt – eine Musik: „African Sanctus“

Heidelberg. „One world – one music – one God“. Von dieser Überzeugung getragen ist das Werk „African Sanctus“ des englischen Komponisten und Musikethnologen David Fanshawe, das traditionelle afrikanische Musik mit Form und Text einer lateinischen Messe vereint. Entstanden ist diese außergewöhnliche Komposition über einen Zeitraum von acht Jahren zwischen 1966 und 1974. „Die Entstehung des ‚African Sanctus‘ begann in der Sommerhitze, als ich mit Beduin-Nomaden über die Wüste in Richtung Ägypten auf einem Kamel geritten bin“, gibt Fanshawe Einblick in sein Stück.

In Kairo, auf dem Hügel der Zitadelle stehend und über den Nil blickend, hatte er zum ersten Mal die Vorstellung einer ungewöhnlichen Kombination von westlicher Chormusik mit dem Gebetsruf des islamischen Muezzins. 1969 reiste er am Nil entlang. Daraus wurde seine „Heilige Reise“, eine kreuzförmige Pilgerroute: vom Norden in Kairo bis Khartoum, von dort nach Westen und nach Osten bis hinunter in den Süden nach Uganda und Kenia. Dabei gelang es ihm, zahlreiche Aufnahmen von Volksstämmen zu machen und so eine im Verschwinden begriffene Volkskunst zu bewahren. Diese Klänge bildeten die Basis, auf der er seine Komposition aufbaute. So wie sich Lebensweise und Temperament der Menschen von Norden nach Süden änderten, so sollte sich auch der Musikstil der insgesamt 13 Sätze verändern.

 
Dieser Vielfalt nachzuspüren und sie zu Gehör zu bringen hat sich der TeresaChor Ziegelhausen unter der Leitung von Markus Tyroller zur Aufgabe gemacht. Die Musikaufnahmen aus Ägypten, dem Sudan, Uganda und Kenia sind als Kontrapunkt zum Live-Chor, einem Sopransolo von Aylin Can und einem Instrumentalensemble zu hören. Begleitet wird das Klangerlebnis von einer Foto-Projektion. Der TeresaChor führt dieses Konzert anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums erneut auf. Bereits 2007 war es zu hören. Damals war David Fanshawe bei den Konzerten dabei und hat die Einführung zu dem Stück gemacht. 2010 ist er verstorben.
 
Die Konzerte finden am Samstag, 25. Mai, um 20 Uhr und am Sonntag, 26. Mai, um 18 Uhr in der Teresa-Kirche, Mühlweg 11, Ziegelhausen statt.
Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 5 Euro/10 Euro. Weitere Informationen unter www.teresachor.de.

Alles dabei von Amore bis in die Geschichte Italiens

8. KulturFestival Italia vom 24. bis 29. Mai an verschiedenen Orten in der Stadt 

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Leckeres aus verschiedenen Regionen Italiens gibt es beim italienischen Markt auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Foto: pm
 

Heidelberg. Bereits zum achten Mal präsentiert der Verein Volare das KulturFestival Italia in Heidelberg. Im Rahmen des Festivals werden vom 24. bis 29. Mai verschiedene Kulturveranstaltungen stattfinden, die eine Brise italienisches Flair in die Uni-Stadt bringen werden. An der Eröffnungsfeier am Freitag, den 24. Mai, im Taeter Theater bietet der Verein wie jedes Jahr einen leckeren italienischen Empfang, gefolgt von einem besonderen Konzert: Eine Hommage an den berühmten Liedermacher Fabrizio de André zu seinem 20-jährigen Todestag. Das Publikum wird von den Tonkünsten des Musikers Carlo Ghirardato (Gitarre und Gesang), begleitet von Paolo Presta (Accordeon), in die Poesie des Autors aus Genua eintauchen. Eine außergewöhnliche Interpretation!
 
Dem Konzert wird eine Einführung von Dr. Alessandro Bellardita, Journalist und Autor, vorausgehen. Am Samstagabend im Theater im Romanischen Keller wird das Duo Reinhold Joppich und Mario Di Leo in die Welt der Liebe führen. An diesem musikalisch-literarischen „Amore! Amore!“-Abend dürfen alle die italienische Antwort genießen: Mal drastisch und komisch, mal derb und leidenschaftlich, aber immer poetisch. Der Kölner Italien-Kenner Reinhold Joppich rezitiert lust- und temperamentvoll Texte von Autorinnen und Autoren wie Italo Calvino, Rosanna Campo und Ermanno Cavazzoni, mit schauspielerischer Verve dargereicht in deutscher Sprache. Der Liedermacher Mario Di Leo beschwört die Facetten der Liebe mit berühmten italienischen Liedern und eigenen Kompositionen. Am Sonntag geht es weiter mit einem Workshop auf die Entdeckung der „Göttliche Komödie“ des mittelalterlichen italienischen Dichters Dante Alighieri. Hölle und Paradies, verdammte und glückselige Geister werden eine spannende Geschichte erzählen.
 
Am Dienstag, 28. Mai, stellt uns Angelo Floramo, Absolvent der lateinischen und mittelalterlichen Philologie, Schriftsteller und wissenschaftlicher Berater der Bibliothek Guarneriana von San Daniele del Friuli, im Hause Cajeth die Landschaften Friauls, Sloveniens und Istriens, sowie deren Geschmack, Düfte und Begegnungen vor. Das Publikum wird auch Einblicke in die Biblioteca Guarneriana (1466) gewinnen, in der sich unschätzbare Manuskripte wie die Byzantinische Bibel aus dem 13. Jahrhundert, sowie die Miniatur der Göttlichen Komödie von Dante aus dem 14. beziehungsweise 15. Jahrhundert befinden. Anschließende wird es eine Degustation von Produkten aus der Region Friaul-Julisch-Venetien geben.

Das Festival schließt mit einer Würdigung an die lukanische Stadt Matera, Europäische Kulturhauptstadt 2019, am Romanisches Seminar.
Wie jedes Jahr kommt der italienische Markt wieder auf dem Friedrich-Ebert-Platz: Vom 24. bis zum 27. Mai können die Besucherinnen und Besucher leckere Originalprodukte aus verschiedenen Regionen Italiens direkt auf dem Platz kosten und auch mit nach Hause nehmen. Der Verein Volare selbst wird wie gewohnt mit einem eigenen Stand vertreten sein, an dem ein buntes und spannendes Kinderprogramm angeboten wird! Die Gruppe Volare freut sich schon auf diese Tage des Zusammentreffens und des Austausches, die auf dem Markt durch den Genuss italienischer Köstlichkeiten ihre Krönung finden!
 
Weitere Informationen, Reservierungen und Tickets unter www.volare-heidelberg.com.