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„Das Private ist politisch“

Heidelberg. Ein außergewöhnliches Jahr liegt hinter uns. Die Corona-Pandemie hat uns alle vor neue Herausforderungen gestellt und tut es weiterhin. Dabei zeigt sich zunehmend, dass Frauen in der aktuellen Situation besonders gefordert sind. Ob in systemrelevanten Berufen oder bei der Betreuung und Pflege von Kindern und Angehörigen – Frauen tragen die Hauptlast der Pandemie. Anlässlich des Internationalen Frauentages möchte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) der SPD Heidelberg deswegen Frauen zu Wort kommen lassen und lädt daher herzlich ein zu der Veranstaltung: „Das Private ist politisch: Frauen berichten aus einem Jahr Pandemie“ am Donnerstag, 11. März, um 19 Uhr. Die Veranstaltung wird live auf der Facebook-Seite der SPD Heidelberg übertragen und direkt über Zoom zugänglich sein (Meeting-ID: 944 4663 6965, Kenncode: 734620)

Nach persönlichen Erfahrungsberichten von Nina Gray (Selbstständige Dolmetscherin, Vorsitzende SPD Heidelberg), Renate Krause (Frauennotruf Heidelberg), Nicoletta Rapetti (BiBeZ e.V.), Kristina Scheuermann (ASF-Vorstand), Sabine Seifert (Leiterin eines Hospizes) und Marianne Bodin (Referendarin Sonderpädagogik) soll darüber diskutiert werden, welche Lehren für die Zukunft aus der Pandemie gezogen werden können.

Moderiert wird der Abend von Alix Schulz und Johannah Illgner (ASF Heidelberg). Mit den Gästen wird in einem Story Salon-Format zu den folgenden Themen gesprochen, zu hören sind Erfahrungsberichte zu Gewalt an Frauen und Mädchen, zur Situation von Frauen mit Behinderungen und Einschränkungen, zu psychischen Belastungen/Beeinträchtigungen, Berichte aus der Pflege und der Hospizarbeit und zur Situation von Selbstständigen und alleinerziehender Mütter während der Corona-Pandemie.

Gemeinsam für den Erhalt der Artenvielfalt

Heidelberg. Der Zoo Heidelberg beteiligt sich an der „Globalen Koalition für Artenvielfalt“, die der Kommissar für Umwelt der Europäische Kommission, Virginijus Sinkevicius, ausgerufen hat. Ziel der Koalition ist es, gesellschaftlich engagierte Menschen, Institutionen und Entscheidungsträger zu motivieren, gemeinsam für den Erhalt der Biodiversität einzutreten. Bei der 15. Vertragsstaatenkonferenz des UN Abkommens zum Erhalt der Artenvielfalt CBD, die in diesem Jahr stattfinden soll, werden unter anderem neue Biodiversitätsziele beschlossen. Wissenschaftler warnen, dass bereits eine Million Arten unmittelbar vom Aussterben bedroht sind. Nur mit einer großen, gemeinsamen Anstrengung kann das Artensterben zumindest noch verlangsamt werden. Die Weichen dafür werden bei der Konferenz gestellt – umso wichtiger, diesem Thema mit einem globalen Bündnis eine laute Stimme zu geben. Die Europäische Kommission hat die globale Koalition #UnitedforBiodiversity am Welttag des Artenschutzes 2020 ins Leben gerufen und Nationalparks, Forschungszentren, Wissenschafts- und Naturkundemuseen, Botanische Gärten, Zoos und Aquarien aufgerufen, sich zu beteiligen und für weitere Unterstützer zu werben (Grafik: Gatis Šluka).

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„Wir freuen uns mitzuhelfen, die Bedeutung des Schutzes der Artenvielfalt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Die Europäische Kommission setzt völlig zu Recht auf die Publikumseinrichtungen, um die Botschaften über Verlust der Artenvielfalt und die Notwendigkeit entschiedenen Handelns an die Bürger zu transportieren. Alleine die Zoos des Europäischen Zooverbandes (EAZA) haben mehr als 140 Millionen Besucher jedes Jahr. Wir werden die EU nicht im Stich lassen und viele Menschen unserer Region für den Artenschutz begeistern“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Über 160 Institutionen weltweit, darunter 70 Zoos, haben sich bereits an der globalen Koalition beteiligt. Ab sofort ist der Zoo Heidelberg mit 6 weiteren deutschen Zoos ebenfalls Teil davon.

Der Zoo Heidelberg zählt mit rund 500 000 Besuchern jährlich zu den wichtigsten Einrichtungen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Er ist für viele Menschen der Region ein Ort, der Natur näher zu kommen und begeistert große und kleine Besucher für Tiere und deren Lebensräume. Mit der Teilnahme an über 40 Erhaltungszuchtprogrammen und weltweiten Artenschutzprojekten im Freiland setzt sich der Zoo Heidelberg mit seiner täglichen Arbeit aktiv für den Arten- und Naturschutz ein. Besonders mit dem WAPCA Artenschutzprojekt für bedrohte Westafrikanische Affen, das der Zoo initiiert hat und koordiniert, konnte der Erhalt der noch vorhandenen Waldgebiete in Westafrika gesichert werden. Nicht nur eine wichtige Maßnahme für die Affen, sondern für alle Tiere und Pflanzen, für die der Wald überlebenswichtig ist.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Zoo zudem als außerschulischer Lernort in der Rhein-Neckar Region etabliert. Mit einer ganz besonderen Bildungsarbeit sind beste Voraussetzungen geschaffen, um die Menschen für die Themen Tiere, Natur und Technik zu begeistern. Veranstaltungen, Workshops, Rundgänge, Kurse und Aktionen werden zusätzlich zum Zoobesuch angeboten. Grundlage der Arbeit ist das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Besucher sollen für das Leben auf der Erde und seinen Erhalt begeistert werden. Durch gezielte Naturschutzbildung sollen sie motiviert werden, das eigene Verhalten sowohl im täglichen Leben wie auch in der (späteren) Arbeitswelt im Sinne des Natur- und Umweltschutzes zu überdenken. „Dieses Konzept, die Themen Tiere Natur und Technik miteinander zu verknüpfen, ist ein wichtiger Baustein, wenn es um den Schutz der gesamten Biodiversität der Erde geht. Um die Biodiversität unseres Planeten zu bewahren, braucht es nicht nur das Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch ein gutes Maß an technischem Verständnis.

Nur durch dieses Wissen können die Ingenieure von morgen Ideen bis zu Ende zu denken und ihre Auswirkungen auf unser aller Lebensraum miteinbeziehen“, erklärt Wünnemann. Die globale Koalition #UnitedforBiodiversity zielt genau darauf ab: Wir als Zoo, jede Institution, jeder Einzelne muss sein Bestes geben, um das große Ziel, den Erhalt der weltweiten Artenvielfalt, zu ermöglichen.
Aus diesem Grund rufen wir als offizielles Mitglied alle unsere Partner dazu auf, diesem Bündnis ebenfalls beizutreten und das gemeinsame Versprechen zu unterzeichnen. Zudem ermutigen wir ebenso Bürger und Institutionen weltweit dazu, sich der Bewegung anzuschließen und den Appel der Koalition über Social Media mit den Hashtags #UnitedforBiodiversity und #VereintfürBiodiversität zu verbreiten. Nur gemeinsam können unserer Biodiversität eine weltweit hörbare Stimme verleihen.“

Weitere Informationen zur globalen Koalition #UnitedforBiodiversity auf der offiziellen Webseite der Europäischen Kommission auf https://ec.europa.eu/environment/nature/biodiversity/coalition/indexen.htm

Radlernkurs für Erwachsene

Heidelberg. Für alle, die als Kind nicht die Chance hatten, das Radfahren zu erlernen oder lange nicht mehr gefahren sind und sich jetzt unsicher fühlen, bietet der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg Radlernkurse für Erwachsene an. Es gibt Kurse für Alt und Jung. Sprachbarrieren gibt es nicht. Jeder wird auf seiner Könnerstufe abgeholt und lernt in seinem eigenen Tempo.

Ein neuer Kurs beginnt ab Samstag, 17. April 2021 (vier Samstage in Folge). Die genauen Zeiten werden nach Anmeldung bekannt gegeben. Die Kursgebühr beträgt 108 Euro (Mitglieder 93 Euro). Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Um Anmeldung wird per E-Mail an radlernkurs-hd @adfc-bw.de gebeten.

Raus ins Grüne und neue Orte entdecken

Hunderte Kilometer Wanderwege in und um Heidelberg – Gefragte Ausflugsziele in Corona-Zeiten bitte meiden

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In den Heidelberger Wäldern gibt es zahlreiche, schöne Wanderwege, wie hier der idyllische Kreuzgrundweg entlang des Steinbachs in Ziegelhausen. Foto: oe

Heidelberg. Bei frühlingshaften Temperaturen raus ins Freie: Diesem Impuls sind in den vergangenen Tagen viele Menschen gefolgt. Weithin bekannte Orte wie die Heidelberger Neckarwiese, der Königstuhl oder beliebte Spielplätze waren so voll, dass der Mindestabstand kaum mehr eingehalten werden konnte. Gefragte Ausflugsziele kommen in Corona-Zeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. An etlichen Orten musste die Polizei einschreiten. Viele Wanderparkplätze sind an den Wochenenden bereits früh belegt. Die Stadt Heidelberg bittet darum, bekannte Ausflugsziele zu meiden und stattdessen neue Orte im Grünen zu entdecken sowie auf weniger stark besuchte Orte auszuweichen. Heidelberg bietet mehr als 100 Spielplätze und hunderte Kilometer an Spazier- und Wanderwegen, ob in der Ebene, am Hang oder im Stadtwald.

Einen guten Überblick zum Thema „Freizeit im Grünen“

... bietet die städtische Homepage unter www.heidelberg.de/natur und für den Naturpark Neckartal-Odenwald unter www.naturpark-neckartal-odenwald.de>Erleben. Online gibt es beim Stadtplan unter www.heidelberg.de/stadtplan zudem folgende Spezialkarten:
- Freizeitkarte: Heidelberg erleben. Rad- und Wanderwege, Inline-, Mountainbike- und Walking-Strecken, Ausflugstipps und vieles mehr.
- Orte für Kinder: Wer in Heidelberg lebt, sucht und findet hier wohnortnahe Betreuungs- und Freizeitangebote für seine Kinder.
- Natur im Überblick: Heidelberger Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und Naturdenkmale zeigt der Umweltatlas im Überblick.

Bitte Sperrungen beachten und AHA-Regeln einhalten

Die Kinderspielplätze sowie Freizeitanlagen und Naherholungsorte sind grundsätzlich geöffnet. Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Stadt Heidelberg allerdings diejenigen Plätze, Spiel- und Freizeitanlagen geschlossen, bei denen zu großer Andrang herrschte oder zu erwarten war. Dazu zählen beispielsweise die „alla hopp!“-Anlage in Kirchheim, die Skateanlagen im Stadtgebiet und die Fußballwiese auf der Neckarwiese in Neuenheim.

Geschlossen sind außerdem eingezäunte Anlagen wie beispielsweise die Boulebahn im Hasenleiser oder das Fußballfeld auf der Calisthenics-Anlage in der Bahnstadt. Aufgrund des Andrangs ist die Aussichtsplattform am Königstuhl seit geraumer Zeit gesperrt, doch immer wieder schieben Ausflügler die Absperrvorrichtungen zur Seite. Die Stadt appelliert an die Besucherinnen und Besucher, die Sperrungen zu beachten. Auf den geöffneten Freizeitbereichen sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Seit Beginn der Pandemie sind zudem die Grillstellen auf der Neckarwiese durchgängig geschlossen. Die Grillhütten im Stadtgebiet sind regulär bis Ende März 2021 geschlossen. Eine etwaige Öffnung ist abhängig von der Corona-Situation. Erfreulich hat sich die Müllsituation im Stadtwald entwickelt: Wie die Förster bilanzieren, nehmen die allermeisten Waldbesucherinnen und -besucher ihren Abfall wieder mit. Im Sommer hatten Brotzeitverpackungen und Plastikmüll im Wald für Ärger gesorgt.

Legale Mountainbike-Strecken nutzen

Die Stadt appelliert mit Blick auf die Sicherheit von Menschen und Tieren an die Mountainbiker, ihre Geschwindigkeit anzupassen und ausschließlich die offiziellen Mountainbike-Strecken zu nutzen. Auch hier gelten weiterhin die Coronavirus-Kontaktbeschränkungen. Illegale Strecken schaden dem Wald massiv. Der Naturpark Neckartal-Odenwald und der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald bieten eine Reihe von Mountainbike-Rundstrecken, welche in die landschaftlich attraktiven Touren auch einige anspruchsvollere Trailabschnitte integrieren. Für Mountainbike-Fans stehen die Strecken des Vereins HD-Freeride Mitgliedern und Gastkartenbesitzern zur Verfügung (Kontakt per E-Mail an info@hd-freeride.de).

Grundsätzlich gilt im Stadtwald: Das Fahrradfahren auf Wegen unter zwei Metern Breite ist nicht gestattet. Es dürfen nur die zulässigen Wege genutzt werden. Die Stadt Heidelberg bittet um gegenseitige Rücksichtnahme aller Waldbesucherinnen und -besucher.

„Auf Fels gebaut“

Heidelberg. „Auf Fels gebaut“ – diese Empfehlung aus der Bergpredigt (Mt 7,24) haben die diesjährigen Gastgeberinnen des aus 83 Inseln bestehenden Staats Vanuatu im Südpazifik als Motto des Weltgebetstags am Freitag, 5. März, gewählt. Damit weisen sie auch hin auf die Gefährdung ihrer Inselwelt durch Klimawandel und steigenden Meeresspiegel. Der Weltgebetstag ist die weltweit größte ökumenische Basisbewegung von Frauen in über 150 Ländern. Mit Informationen und seinem konfessionsübergreifenden Anliegen verbindet er die Menschen rund um den Globus miteinander und macht sich für den Klimaschutz und für eine verbesserte Lebenssituation der Frauen stark.

Zwölf Mitgliedsorganisationen des Deutschen Weltgebetstagskomitees laden zur Teilnahme ein. Ihr ökumenischer Aufruf ist ein Appell, in Pandemie-Zeiten die dramatische Lage vieler Frauen und Kinder weltweit nicht zu vergessen. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise befürchten die Organisatorinnen massive Kollekten-Einbrüche bei der Unterstützung für die Partnerinnen weltweit als auch die Zukunft der ökumenischen Frauenbewegung in Deutschland und bitten daher um Spenden unter https://weltgebetstag.de/kollekte-projekte/spenden/.

Auch in Heidelberg feiern Christinnen und Christen den jährlich am ersten Freitag im März stattfindenden ökumenischen Weltgebetstag miteinander. Um 18 Uhr feiert die Emmausgemeinde im Pfaffengrund mit St. Marien in der Auferstehungskirche einen ökumenischen Gottesdienst. In Schlierbach/Ziegelhausen bieten die Matthäusgemeinde zusammen mit der katholischen Gemeinde in St. Teresa ebenfalls um 18 Uhr einen Gottesdienst an, um dieselbe Uhrzeit auch die Altstadtgemeinden in der Jesuitenkirche. Die Kirchheimer Bonhoeffergemeinde bezieht den Weltgebetstag in ihre musikalische Abendandacht um 18.30 Uhr in der Petruskirche ein, zur gleichen Uhrzeit findet auch ein Gottesdienst in der Melanchthonkirche in Rohrbach statt. Um 19 Uhr feiern beide Handschuhsheimer Gemeinden einen ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche, der auch als Live-Stream zuhause mitgefeiert werden kann. In den Bergstadteilen laden die christlichen Gemeinden um 19 Uhr in die Kirche St. Paul ein, in Eppelheim wird um in der Pauluskirche gefeiert.

Gemeinsam haben Frauen der Gemeinden in Heidelberg – Bergheim, Bahnstadt, Südstadt und Weststadt – in ökumenischer Tradition einiges für den Weltgebetstag vorbereitet. Fenster des Foyers der Hoffnungskirche in der Südstadt und das große Fenster zur Straße im Haus der Christuskirche sind zu „Schaufenstern“ geworden. Zum gemeinsamen online-Gottesdienst laden die Gemeinden ab 18.30 Uhr per Live᠆stream ein. In Neuenheim sind Interessierte eingeladen, den Inselstaat im Laufen zu entdecken. Dabei können sie beim Erwandern der vier Gemeinden Kirche am Markt, Jakobus, Johannes und St. Raphael in den spannenden Schaukästen außen oder Auslagen im Kircheninneren viele Seiten des Landes Vanuatu kennenlernen und auch Informationsmaterial mitnehmen.

Eine Anmeldung zu den digitalen und analogen Gottesdiensten und ist über die Pfarrämter oder Webseiten der jeweiligen Gemeinden möglich. Das Tragen eine Mund-Nasenschutzes und die Einhaltung des Mindestabstands von zwei Metern ist während des gesamten Gottesdienstes verpflichtend, auf Gesang muss weiterhin verzichtet werden.