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Heidelberg City

Herr Karl im Taeter-Theater

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Wolfgang Graczol als redseliger Opportunist Herr Karl. Foto: pm

Heidelberg.
Plötzlich taucht er hinter einem Stapel von Bierkisten auf wie ein Urviech aus dem Schutt der Geschichte – aufsässig, brutal, gerieben, bei jeder Gelegenheit die Menge suchend und in ihr untertauchend, ein Niemand und Jedermann zugleich: Der Herr Karl.

 
Wolfgang Graczol schlüpft von Zeit zu Zeit in die Rolle des redseligen Opportunisten (seit nunmehr zehn Jahren), und es macht ihm immer wieder tierischen Spaß, dieses Urviech zum Bühnenleben zu erwecken.
 
Merz/Qualtingers Satire auf den „kleinen Mann“, der im Lagerraum eines Lebensmittelgeschäftes sein Leben erzählt, hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Der Humor kommt nicht zu kurz, und man ertappt sich dabei, mitunter über schreckliche Dinge zu lachen. Das ist aber ganz im Sinne der Autoren, die aus einer Tradition kommen, die von Nestroy über Karl Kraus bis zu Hórvath reicht. Ein pointierter Rückblick auf die Zeit der 30er, 40er und 50er Jahre.
 
Vorstellungen sind am Freitag, 31. Januar, um 17 und 20.30 Uhr im Taeter-Theater, Bergheimer Straße 157. Der Eintritt kostet 25 Euro/ermäßigt 20 Euro. Bestellungen rund um die Uhr über Anrufbeantworter und Internet: www.taeter-theater.de, Kartentelefon 06221/163333. Vorverkauf: Montag bis Donnerstag von 18 bis 19 Uhr.
 
Es gelten die am Veranstaltungstag aktuellen Corona-Bestimmungen.

Vorerst keine Schloss-Führungen

Heidelberg. Voraussichtlich werden im Schloss Heidelberg bis Anfang März leider keine öffentlichen Führungen stattfinden. Das gilt für Standard- ebenso wie für Sonderführungen. Dennoch kann das Schloss besucht werden: Unter Voraussetzung von einem 2G plus-Nachweis und Erhebung der Kontaktdaten können Schlosshof, Fasskeller und Apothekenmuseum besichtigt werden. Öffnungszeiten sind täglich ab 9 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr. 
 
Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Das Schlossticket enthält die Hin- und Rückfahrt mit der Bergbahn von der Station Stadt/Kornmarkt zum Schloss (beziehungsweise zur Station Molkenkur) und zurück. Weitere Informationen unter www.schloss-heidelberg.de oder beim Service Center, Telefon 06221/658880.

Abfallkalender gedruckt wieder verfügbar

Heidelberg. Für viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist der gedruckte Abfallkalender ein wichtiger Alltagsbegleiter. Aus Kostengründen wird der Abfallkalender von Seiten der Stadtverwaltung nicht mehr frei Haus geliefert, sondern nur noch digital zur Verfügung gestellt. Wie im vergangenen Jahr möchte die CDU-Gemeinderatsfraktion diese Lücke erneut füllen und bietet den Heidelbergerinnen und Heidelbergern kostenlos einen gedruckten Abfallkalender an. 
 
Der große Erfolg der Abfallkalenderaktion im Jahr 2021 und die vielen Anfragen aus der Bürgerschaft an uns, haben uns veranlasst, diese Aktion für das Jahr 2022 zu wiederholen,“ so der Kreisvorsitzende der CDU Heidelberg und Stadtrat Alexander Föhr. „Unsere Stadträtin Nicole Marmé hat mit ihrer kreativen Ader liebevoll von Hand einen schönen Kalender gemalt. Wir hoffen, dass der Kalender den Bürgerinnen und Bürgern hilft, keinen Abholtermin der Müllabfuhr zu verpassen,“ ergänzt Fraktionsvorsitzender Dr. Jan Gradel.
 
Wer einen oder mehrere Kalender haben möchte, kann diese ab sofort in den Geschäftsräumen der CDU-Gemeinderatsfraktion im Heidelberger Rathaus (Marktplatz 10) von Montag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr, abholen. Die Corona-Vorschriften sind bitte zu beachten. Die CDU-Gemeinderatsfraktion hofft, mit diesem Service wieder behilflich zu sein und wünscht allen Heidelbergerinnen und Heidelbergern ein gutes Jahr 2022.

Die Galerie wird zum Traumraum

Heidelberg. Am Samstag, 22. Januar, 16 Uhr, findet die Eröffnung der Ausstellung „Sleep᠆less“ – Filmsequenzen + Lichtojekt in der GEDOK-Galerie in der Römerstraße 22 mit einem einführenden Gespräch mit den Künstlerinnen vor den Schaufenstern statt. Anette Riebel-Mehne und Ulrike Widmann beleuchten einerseits Ruhelosigkeit, Hast, Anspannung. Andrerseits Träumerei, Verwirrung im Halbschlaf, Nebel im Kopf. Darüber hinaus Tanz- und Farbenrausch, nächtliche Verwandlung.
 
In der Dämmerung wird die GEDOK-Galerie zum Traumraum. Videoclips und Projektionen beider Künstlerinnen sowie ein Lichtobjekt von Anette Riebel-Mehne zeigen reale, surreale und abstrakte Szenarien, die zeitgleich miteinander kommunizieren. Die Künstlerinnen gehen aus konträren Blickwinkeln an „Sleepless“ heran und erzeugen ein spannendes Wechselspiel, in welchem die Betrachter viele Facetten ihrer eigenen Schlaflosigkeit wiedererkennen.
 
Durch die Schaufenster zu erleben: Mittwoch, Freitag, Samstag 16 bis 19 Uhr. Für Gruppen auch an anderen Tagen nach Vereinbarung mit Ulrike Widmann, info@photo-abstract.de. Alle erforderlichen Hygienemaßnahmen werden eingehalten; die Ausstellung wird bis zum 19. Februar gezeigt.
Info: GEDOK Galerie, Römerstraße 22, 69115 Heidelberg; info@gedok-heidelberg.de; www.gedok-heidelberg.de.

Hymne auf die Liebe

CityGottesdienst zu Leonard Cohens „Hallelujah“ in der Heiliggeistkirche

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Der Song „Hallelujah“ wird in der Heiliggeistkirche auf vielfältige Art und Weise interpretiert: unter anderem mit Tanz der  Ballettwerkstatt Heidelberg. Foto: Krämmer

Heidelberg. Um das Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen dreht sich der CityGottesdienst am Sonntag, 23. Januar, um 11 Uhr in der Heiliggeistkirche am Heidelberger Marktplatz. Der Gottesdienst ist eine musikalisch-choreografische Annäherung an das „Hallelujah“, das ein Stück Popkultur ist. Der Song wird auf vielfältige Art und Weise interpretiert: mit Tanz, mit Gesang, instrumental mit Zymbal sowie liturgisch. Es tanzt die Ballettwerkstatt Heidelberg. Tine Wiechmann singt, Valentina Batura spielt Zymbal und Citypfarrer Vincenzo Petracca deutet das Lied.

Der Jude Leonard Cohen schrieb ein Lied, das Menschen unterschiedlichsten Glaubens auf der ganzen Welt zu Herzen geht. „Hallelujah“ ist eine Hymne auf die Liebe, ein Loblied auf die Sinne und zugleich ein Gebet. Im Lied verwebt Cohen das Schicksal biblischer Figuren mit seinen eigenen Sehnsüchten und Zerrissenheitserfahrungen. „Hallelujah“ gehört zu den am häufigsten gecoverten Songs überhaupt. Es wird auch von Menschen gesungen, die mit herkömmlichen Formen von Frömmigkeit wenig anfangen können und denen die in jüdischen und christlichen Gotteshäusern gesprochenen Gebete zu leblos wirken. Es wird gehört und gesungen von jenen, die in einem ganz unmittelbaren Sinne Sehnsucht nach dem Unendlichen haben.

Der Kerngedanke des Liedes fasziniert: Der Himmel bahnt sich seinen Weg in unsere Herzen nicht durch den Kopf, sondern durch die Sinne. Was wesentlich ist, muss durch das Leben, die Liebe und den Schmerz geläutert werden. Ein Halleluja-Ruf, der sich so kristallisiert, ist kein reines, schönes, sondern vielmehr ein gebrochenes Hallelujah, denn es hat die menschlichen Abgründe durchschritten. Dies alles schwingt in Leonard Cohens „Hallelujah“ mit.

 
Die Voranmeldung ist notwendig unter https://pretix.eu/altstadtgemeinde. Das Hygiene-Konzept umfasst ferner Platzbegrenzung, FFP2-Maskenpflicht, 2-Meter-Abstand sowie Verzicht auf Gemeindegesang. 

„Die Würde – wessen?“

30 Jahre KlangForum Heidelberg - Auftaktkonzert zum Jahresthema am Freitag, 28. Januar 

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Die Schola Heidelberg unter der Leitung von Walter Nußbaum. Foto: pm

Heidelberg. In diesem Jahr feiert das KlangForum Heidelberg, gegründet 1992, sein 30jähriges Jubiläum und hat sich dafür ein komplexes Thema vorgenommen: Die Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen eine Vielzahl von Veranstaltungen unter dem Jahresthema – „Die Würde - wessen?“ – zu besuchen.

„Gerade in Corona-Zeiten, wenn wir erleben, dass hitzige Debatten um die Abwägung zwischen gesellschaftlichem Leben und den Schutz vulnerabler Gruppen geführt werden, stoßen wir letztendlich immer an unsere persönlichen Grenzen beziehungsweise derer unseres Umfeldes. Somit ist das von uns schon lange geplante Jahresprogramm (leider) wieder einmal aktueller als gedacht“, meint Dominique Mayr, Geschäftsführer des KlangForum Heidelberg. Zusammen mit dem Philosophen Enno Rudolph will das KlangForum Heidelberg in Klang und Wort viele mögliche Antworten auf diese Frage finden und hat sich damit für das Jahr 2022 viel vorgenommen.
 
Gleich das erste Konzert am Freitag, 28. Januar, um 20 Uhr im Betriebswerk Heidelberg handelt von der „Würde aller Natur und Kreatur“. Dabei wird der Heidelberger Psychater und Philosoph Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs durch künstlerisch-musikalische Antworten vom Mittelalter bis zur Gegenwart durch seine Moderation begleiten und in seinem Vortrag „Die Würde des menschlichen Leibes“ diese Frage erörtern. Ob nun der konstruierte Ausdruck bei Guillaume DuFay, Eichendorffs Romantik in der Lesart von Steffen Schleiermacher, die textlosen Vokalwerke von Márton Illés’ („Raum der Stimme“), Carola Bauckholts („Instinkt“) oder die Leiblichkeit des physikalischen Klanges im Werk des erst kürzlich verstorbenen Alvin Lucier die Frage beantwortet, soll nicht im Vordergrund stehen, sondern vielmehr, welche eigenen Schlüsse sich daraus ergeben. 
 
„Wichtiger als Antwort auf die Frage, ist die Frage selbst und die Verdeutlichung, welche große Rolle sie in unserem alltäglichem Leben spielt und daher möchten wir die Heidelbergerinnen und Heidelberger herzlich dazu einladen, in unserem Konzert sich von diesen ganz unterschiedlichen Impulsen inspirieren zu lassen, denn eine Definition der Würde kann nur gemeinsam gefunden werden“, erklärt Mayr.
Dafür haben ab sofort alle Heidlbergerinnen und Heidelberger Zeit, denn das Jahr hat gerade erst begonnen und die vielfältigen Formate werden das gesamte Jahr in Heidelberg angeboten. 
 
Einer der Höhepunkte

... wird das Jubiläumsfestival selbst sein, dass vom 20. bis 23. Oktober in Heidelberg stattfinden wird. „Diesen Termin sollten sich alle schon einmal vormerken, denn wir werden an diesen vier Tagen sehr viele unterschiedliche und internationale Komponistinnen und Komponisten mit Uraufführungen präsentieren können sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm“, so Mayr.

 
Möglich ist dieses Jahresthema neben der Grundförderung durch die Stadt Heidelberg und dem Land Baden-Württemberg vor allem durch die Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung sowie der Ernst von Siemens Musiksitftung. „Zudem haben wir eine Vielzahl an Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern für die individuellen Teilprojekte gewinnen können“, freut sich Dominique Mayr.
 
Tickets für den Auftakt gibt es ab sofort unter www.klangfo rum-heidelberg.de sowie bei der Rhein-Neckar-Zeitung und an allen Reservix Vorverkaufstellen.

„Mit Achtsamkeit ins neue Jahr“

Heidelberg. Das erste Digitale Vereinsheim im Januar 2022, ein Kooperationsprojekt des Stadtjugendringes Heidelberg und der FreiwilligenAgentur Heidelberg, dreht sich um das spannende Thema „Mit Achtsamkeit ins neue Jahr“.  Neues Jahr, neue Herausforderungen? Birgit Wördehoff, zertifitierte MBSR-Trainerin und MBCL Trainerin, vermittelt in diesem Online-Input unter anderem anhand von praktischen Übungen, wie wir mit Hilfe von Achtsamkeit mit den Herausforderungen des Lebens förderlicher umgehen lernen und unsere Resilienz stärken. Sie gibt Impulse mit auf den Weg, wie die persönlichen Energiespeicher möglichst lange halten und immer wieder neu geladen werden können. 
 
Am Mittwoch, 26. Januar, sind alle Engagierten, Freiwilligenkoordinatorinnen und Freiwilligenkoordinatoren sowie Interessierte ab 17.30 Uhr für etwa 90 Minuten herzlich zu der online stattfindenden Veranstaltung eingeladen. Und hier der Link zum Anmeldeformular: www.sjr-heidelberg.de/termin/10-digitales-vereinsheim. Die Veranstaltung ist kostenlos.