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Die Amphibien kreuzen wieder die Straßen

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) bittet Autofahrer um Vorsicht

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Ein geretteter Bergmolch. Foto: pm

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald weist darauf hin, dass angesichts der am Wochenende erwarteten warmen Temperaturen mit den ersten Amphibienwanderungen zu rechnen ist. Auf Grund der steigenden Temperaturen werden die Amphibien aus ihrem Winterschlaf erwachen und sich auf den Weg zu einem Laichplatz machen. Vor allem in feuchtwarmen Abend- und Nachtstunden und während oder nach starken Regenfällen sind dann besonders viele Amphibien unterwegs. Mit dem Beginn der Wanderungen startet auch für viele BUND-Aktive in der Region der Einsatz zur Amphibienrettung.

„Frösche, Kröten und Molche haben mittlerweile einen schweren Stand – ihre Bestände nehmen immer mehr ab. Umso wichtiger ist der Einsatz der vielen Ehrenamtlichen zum Schutz der Amphibien“, sagt Tobias Staufenberg, Regionalgeschäftsführer des BUND. „Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Schutz der Tiere und Helfer halten und diese unnötig gefährden. Mehr Rücksicht wäre hier dringend geboten. Da bricht sich keiner einen Zacken aus der Krone und der Froschkönig dankt’s.“
 
Die Helfer sammeln nicht nur die Tiere von den Straßen, sondern säubern auch teilweise vorhandene Amphibientunnel machen den Tieren so den Weg auf die andere Seite frei. Autofahrer sind deshalb zu besonderer Vorsicht angehalten und sollten sowohl auf die ehrenamtlichen Helfer am Straßenrand als auch auf die Amphibien achten. Die Helfer tragen Leuchtwesten und die Strecken sind in der Regel beschildert.
 
Kröten und Molche überqueren Straßen vorzugsweise bei Regen und Temperaturen über zwei bis drei Grad Celsius. Zu den Amphibien zählen etwa Frösche, Molche und Kröten. Viele der Spezies stehen auf der Roten Liste für gefährdete Arten. Stark gefährdet sind nach Aussage des BUND vor allem Kreuzkröte, Wechselkröte, Laubfrosch, Moorfrosch, Kammmolch und Gelbbauchunke. 
 
Interessierte Bürger können bei einer der rund 30 BUND-Gruppen in der Region Rhein-Neckar aktiv werden. Mehr Informationen finden sich auch im Internet unter: www. bund-rhein-neckar-odenwald.de/ amphibien