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In der Adventszeit sich auf Schönes besinnen

Zum Beispiel auf die Natur – besonders gut geht das mit einem selbst gemachten Kranz

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Zur Adventszeit holt man sich gerne ein Stück Natur nach Hause. Dieser selbst gemachte Adventskranz wirkt schlicht und trotzdem festlich. Foto: Mrs Greenery / Blumen – 1000 gute Gründe 

Weihnachten kommt immer näher – am Sonntag, 28. November, ist schon der erste Advent. Und die Vorboten sind überall zu sehen: helle Lichterketten, festliche Dekoration in Schaufenstern und bunte Kugeln als Deko. Darüber sollte man aber nicht vergessen, dass die Tage zum Jahresende auch wichtig sind, um sich zu besinnen und auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und was würde uns dabei besser helfen als ein schlicht-schöner Adventskranz aus Naturmaterialien? 
 
Vorfreude auf das Fest
 
Der Kranz ist nicht nur sehr dekorativ, sondern macht uns mit dem wöchentlichen Anzünden einer weiteren Kerze auch das Vergehen der Zeit deutlich – und lässt die Vorfreude auf das Fest wachsen. Daher kommt übrigens auch der Brauch des Adventskranzes: Um 1839 soll der evangelische Pfarrer Johann Hinrich Wichern erstmals ein Wagenrad mit Kerzen aufgehängt haben, um den Kindern in seinem Heim die Wartezeit bis zum Heiligen Abend zu verkürzen. Damals handelte es sich noch um einen Kranz mit einer Kerze für jeden Tag, doch mit der zunehmenden Verbreitung in der guten Stube der normalen Familien wurde der Kranz kleiner und man beschränkte sich auf eine Kerze für jeden Adventssonntag. Zudem wurde der Kranz im Laufe der Zeit weiter dekoriert und geschmückt, vor allem mit Tannengrün, aber auch mit bunten Kugeln, Figuren oder Schleifen.
 
Mit Naturmaterialien binden
 
Beim Naturkranz zum Selbermachen kommen nur Naturmaterialien hinzu: Ilex, Eukalyptus, Gräser und getrocknete Samenkapseln passen mit ihrem schlichten, edlen Look hervorragend zur Adventszeit und wirken in der Menge dennoch opulent. Das Material dafür gibt es aus dem eigenen Garten, im Gartencenter oder beim Floristen. 
 
Wie man ihn ganz einfach selbst machen kann, zeigt Deko-Bloggerin Ines von „Mrs Greenery“ für die Initiative Blumen – 1000 gute Gründe. Man braucht dazu einen Kranzrohling (Strohkranz), vier Kerzen und passende Halter, Bindedraht, Naturmaterialien wie zum Beispiel Edel- oder Nordmanntanne, Seidenkiefer, Ilex, Eukalyptus und Borstenhirse (getrocknet) und zur Verzierung Murri-Zapfen und Eukalyptus-Früchte mit Stecker, Scabiosa (getrocknet) und Holzsterne.
 
Und so wird’s gemacht
 
- Schritt 1: Die Zweige auf eine Länge von etwa 15 Zentimeter zuschneiden. Dann den Draht am Kranz befestigen, indem man ihn fest um den Kranz legt und auf der Rückseite verdrillt. Danach die Zweige nach und nach an den Kranz anlegen und jeweils mit Draht umwickeln.
 
- Schritt 2: Den gesamten Kranzrohling mit Zweigen bedecken. Besonders schön sieht es aus, wenn die einzelnen Naturmaterialien gut durchmischt und ausgewogen verteilt sind.
 
- Schritt 3: Vier Kerzenhalter zum Einstecken in gleicher Entfernung auf allen vier Seiten befestigen. Dabei darauf achten, dass die Halter fest sitzen und nicht umfallen können.
 
- Schritt 4: Jetzt kommt der kreative Part: Zapfenstecker, Sterne oder auch Trockenblumen großzügig über den Kranz verteilen, vor allem auf der Oberseite. An den Rändern kann die Dekoration etwas weniger werden.
 
- Schritt 5: Jetzt nur noch Kerzen in die Halter setzen und der Adventskranz ist fertig (und bitte immer in der Nähe bleiben, wenn die Kerzen angezündet sind!)
 
Mehr natürliche Deko-Ideen für die Advents- und Weihnachtszeit sind auch auf www.1000gutegruende.de zu finden.